Allgemein Für Deutschland
Bundesbeauftragter Koschyk bei wissenschaftlichen Einrichtungen im Nordwesten Deutschland
8. Oktober 2014
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Im IMIS Osnabrück: Stv. Institutsdirektor Prof. Dr. Jochen Oltmer, Juniorprofessor Dr. Jannis Panagiotidis, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Prof. Dr. Matthias Weber (Direktor des BKGE Oldenburg)

Am zweiten Tag seiner Niedersachsen-Reise besuchte der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, zwei wissenschaftliche Einrichtungen in Niedersachsen, die neben dem bundesunmittelbaren Bundesinstitut für Geschichte und Kultur der Deutschen in Osteuropa (BKGE) in Oldenburg Leuchtturmfunktionen bei der wissenschaftlichen Begleitung der Integration von Aussiedlern und Spätaussiedlern sowie bei der Erforschung des deutschen kulturellen Erbes in Osteuropa einnehmen.

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück beschäftigt sich seit 1991 auf interdisziplinärer Grundlage mit den vielfältigen Aspekten von Migration und dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in einer Gesellschaft. Eingebettet in diese ausgezeichnete Forschungslandschaft ist die erst im September 2014 eingerichtete Juniorprofessur für „Migration und Integration der Russlanddeutschen“, die zum einen die Geschichte und Gegenwart russlanddeutscher Migration lehren, zum anderen auch selbst innovative Forschung auf diesem Feld betreiben und dabei weitere Untersuchungen anstoßen wird. Mit der Juniorprofessur wurde Dr. Jannis Panagiotidis betraut, einem in der Migrationsforschung ausgewiesenen und anerkannten Experten. Bundesbeauftragter Koschyk, der die Einrichtung der Juniorprofessur politisch unterstützt hatte, zeigte sich hoch erfreut über die große Resonanz, welche die Lehrangebote von Prof. Panagiotidis bei den Studierenden finden. Bei seinem Besuch wurde Koschyk vom Leiter des Oldenburger BKGE, Prof. Matthias Weber, und dem Vizedirektor des IBIS, Prof. Dr. Jochen Oltmer, begleitet. Informationen zum IBIS Osnabrück finden Sie hier.

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Im Nordost-Institut Lüneburg: Institutsleiter Privatdozent Dr. Joachim Tauber, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk

In Lüneburg besuchte Bundesbeauftragter Koschyk das Institut für Geschichte und Kultur der Deutschen in Nordosteuropa (IKGN), das seit 2002 auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages an Universität Hamburg angesiedelt ist. Mit einer Förderung von rund 1,25 Millionen Euro aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien befasst sich das IKGN mit der Erforschung der Geschichte deutscher Besiedlung in den Schwerpunktregionen Polen, Russland und dem Baltikum. Nach seinem Gespräch mit Institutsdirektor Privatdozent Dr. Joachim Tauber zeigte sich Bundesbeauftragter Koschyk erfreut darüber, dass es mit Unterstützung des Bundes gelungen sei, die beiden vorher unabhängig voneinander bestehenden Institutionen Nordost-Institut und Göttinger Arbeitskreis zu einer gemeinsame Einrichtung zusammenzuführen, die in der nationalen und internationalen Fachwelt höchste Anerkennung genießt. In einem abschließenden Rundgang durch die Bibliothek konnte Koschyk einige besonders rare Dokumente mit unschätzbaren Quellenwert betrachten. Gerade in den baltischen Staaten konnten durch Mikroverfilmungen von Beständen des Nordost-Instituts viele Lücken in der Überlieferung zur dortigen Geschichte geschlossen werden. Informationen zum Nordost-Institut finden Sie hier.

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