06 Jul

Koschyk: Neue Vorschläge für starke ländliche Regionen rasch umsetzen


Die im März von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Arbeitsgruppe „Ländliche Räume – Regionale Vielfalt“ hat in dieser Woche ihren Abschlussbericht mit Vorschlägen zur Stärkung der ländlichen Räume vorgelegt.

In den ländlichen Räumen ist auch in unserer Region der demografische Wandel seit längerem spürbar. Die Geburtenraten sind rückläufig, den Firmen fehlt es an Arbeitskräften. Damit Familien und Unternehmen auf dem Land weiterhin gute Lebens- und Arbeitsbedingungen vorfinden, haben die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und FDP im Februar 2012 die koalitionsübergreifende Arbeitsgruppe „Ländliche Räume, regionale Vielfalt“ eingesetzt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Experten aus der Wirtschafts-, Kommunal- und Tourismuspolitik sowie aus der Sozial- und Gesundheitspolitik. Sie sorgen dafür, dass das Thema umfassend bearbeitet und als Querschnittaufgabe beleuchtet wird.

Auf Basis des Abschlussberichts wird die Arbeitsgruppe „Ländliche Räume – Regionale Vielfalt“ gemeinsam mit den Fraktionsgremien im September 2012 einen Antrag für einen Bundestagsbeschluss erarbeiten, mit dem die Bundesregierung zu konkreten Gesetzesinitiativen aufgefordert wird. Die Zielsetzung ist es, möglichst viele der Maßnahmen noch in dieser Wahlperiode auf den Weg zu bringen.

Das Ziel der christlich-liberalen Koalition ist es, gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land zu sichern, so wie es im Grundgesetz verankert ist. Angesichts des demografischen Wandels benötigen vor allem die ländlichen Regionen dabei zusätzliche Unterstützung. Die Arbeitsgruppe hat deshalb ein Handlungskonzept ausgearbeitet, das die gesamte Breite der Themen umfasst – von der Infrastruktur über die Wirtschaftsförderung, über Fragen der Landwirtschaft und der Energiepolitik, der Versorgung mit medizinischen, schulischen und kulturellen Angeboten bis hin zur kommunalen Daseinsvorsorge. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 06. Jul 2012
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06 Jul

Koschyk: Koalitions-Initiative zur Stärkung der deutschen Weltkulturerbe-Stätten


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In Deutschland gibt es 37 UNESCO-Welterbestätten. Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist so wie die anderen deutschen Welterbestätten, angefangen vom Aachener und Kölner Dom über die Altstadt von Bamberg, die Hansestadt Lübeck, das Klassische Weimar bis hin zur Wartburg Eisenach, der Klosterinsel Reichenau, der Altstadt von Stralsund oder der Zeche Zollverein in Essen, Beispiel herausragender menschlicher Kulturleistungen in Deutschland.

Mit den Stimmen der Regierungskoalition hat der Deutsche Bundestag im März dieses Jahres ein Sieben-Punkteprogramm für mehr Beachtung der 37 deutschen Weltkulturerbestätten verabschiedet. Der Koalitionsantrag „UNESCO-Welterbestätten in Deutschland stärken“ ging zurück auf eine Initiative des Gesprächskreises UNESCO-Welterbestätten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der im Jahr 2008 vom Bamberger Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn gegründet wurde und seitdem geleitet wird.

Opernhaus

Weltkulturerbe “Markgräfliches Opernhaus” © Bayerische Schlösserverwaltung

Ziel des verabschiedeten Antrages ist es unter anderem das touristische Potential der UNESCO-Welterbestätten noch stärker auszuschöpfen. Es soll in Zukunft zu einer verbesserten touristischen Erschließung, mehr Forschungs- und Bildungsarbeit, Managementsplänen und dem Abbau von Barriere-Hemmnissen kommen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 06. Jul 2012
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