10 Aug

Besuch beim Förderverein Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktiner-Kloster Weißenohe e.V.


Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk besuchte gemeinsam mit dem CSU – Landtagsabgeordneten Eduard Nöth und zahlreichen Vertretern des Fränkischen Sängerbunds (FSB) und der Gemeinde Weißenohe das ehemalige Benediktinerkloster Weißenohe, das der Fränkische Sängerbund zu einer Chorakademie ausbauen will.

In der Klosterkirche St. Bonifatius begrüßten Pfarrer Hornung und 2. Bürgermeister Raimund Schwarz die Gäste, Frau Eckert erklärte die Geschichte und Entwicklung der gesamten Klosteranlage und der Kirche. Die Teilnehmer ließen sich durch ein kleines Orgelkonzert, gestaltet von Frau Wiesinger, vom musikalischen Potenzial der Orgel und des Kirchenraums überzeugen.

Weißenohe: Hartmut Koschyk mit Ortspfarrer Hornung

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk überreicht Ortspfarrer Andreas Hornung ein Bild des Reichstags verbunden mit einer Einladung zum Besuch in Berlin, dahinter (von links) Herbert Meier (Bundesschatzmeister beim Fränkischen Sängerbund) und Eduard Nöth MdL (1. Vorsitzender des Förderverein Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktiner Kloster Weißenohe e.V.)

Im Klostergebäude begrüßte MdL Eduard Nöth seinen Bundestagskollegen und die Gäste und schilderte die bisherigen Bemühungen des Fördervereins um die Reaktivierung des Gebäudes. Der Präsident des Fränkischen Sängerbundes Peter Jacobi bat MdB Koschyk um Unterstützung bei der Realisierung der Chorakademie. Eine solche Einrichtung wäre einmalig in Deutschland, so Jacobi.  Herbert Meier, Bundesschatzmeister des FSB und Vorstandsmitglied des Fördervereins „Chorakademie im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe e. V.“, informierte bei einem Rundgang durchs Gebäude über den Stand des Projekts und freute sich über die Vielzahl von Unterstützern, die das Projekt vorantreiben wollen.

Herbert Meier betonte, dass der Förderverein in Weißenohe die erste Chorakademie der Bundesrepublik einrichten wolle. Der Förderverein, gegründet im Jahre 2008, zählt derzeit 176 Mitglieder. Den aktuellen Planungsstand stellte Meier anhand von Ausbauplänen dar. Die Vorgaben des Fränkischen Sängerbundes seien in diesem Gebäude zu verwirklichen, was eine Machbarkeitsstudie aufzeigt, die derzeit bei der Regierung von Oberfranken geprüft werde. Zur Umsetzung seien – ohne Grunderwerbskosten – Investitionen von insgesamt 4,5 Millionen Euro erforderlich. Eduard Nöth betonte, dass es nun darum gehe, mit der Regierung und den sonstigen Zuschussgebern eine tragbare Finanzierung zu sichern. Er habe deshalb dieses Vorhaben auch als „Leuchtturmprojekt“ für den im Herbst zu erstellenden Bayerischen Kulturplan angemeldet. Präsident Jacobi verwies auf die Bedeutung der Fort- und Weiterbildung gerade bei Laienchören und befürwortete ausdrücklich die Wiederbelebung der musikalischen Tradition dieses Klosters.

Weißenohe: Herbert Meier erläutert Hartmut Koschyk und Eduard Nöth die Ausbaupläne 
Herbert Meier erläutert Hartmut Koschyk MdB und Eduard Nöth MdL die Ausbaupläne für das ehemalige Benediktinerkloster

Weißenohe: Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem Präsidenten des Fränkischen Sängerbunds, Peter Jacobi

 Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem Präsidenten des Fränkischen Sängerbunds Peter Jacobi

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, zeigte sich beim Rundgang begeistert von den räumlichen Möglichkeiten des ehemaligen Klosters. Durch Umbaumaßnahmen sollen Seminarräume, Übernachtungs- und Tagungsmöglichkeiten für ca. 68 Sängerinnen und Sänger sowie Verpflegungs- und Freizeitangebote geschaffen werden.

Hartmut Koschyk, selbst Mitglied im Förderverein, kommentierte: „Ich kann mir keine bessere Nutzung als durch eine Chorakademie vorstellen.“ Er sagte seine weitere Unterstützung zu und versprach, bei der Bereitstellung entsprechender Fördermittel behilflich zu sein. Gemeinderätin und CSU – Ortsvorsitzende Carmen Stumpf dankte allen, die sich um die Wiederbelebung der Klosteranlage bemühten. „Die Chorakademie Weißenohe wäre eine wahre Bereicherung für Weißenohe“, so Stumpf.

Weißenohe: Eduard Nöth überreicht Hartmut Koschyk die neue Broschüre des Fördervereins

Eduard Nöth überreicht Hartmut Koschyk die Broschüre “Von der virtuellen zur realen Chorakademie. Die Perspektive für den Chorgesang im Fränkischen Sängerbund.
(von links: Ortspfarrer Andreas Hornung, Eberhard Nöth MdL, Hartmut Koschyk MdB, Bundesschatzmeister des FSB Herbert Meier, CSU-Ortsvorsitzende Carmen Stumpf; im Hintergrund: 2. Bürgermeister Raimund Schwarz)




10 Aug

Koschyk: Ratifizierung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes zügig zum Abschluss bringen!


Das UNESCO-Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes verfolgt die Absicht, das immaterielle Kulturerbe zu bewahren. Es manifestiert sich laut Konvention zum Beispiel in mündlich überlieferten Traditionen und Ausdrucksformen einschließlich der Sprache als Träger immateriellen Kulturerbes, darstellenden Künsten, gesellschaftlichen Praktiken, Ritualen und Festen, Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur und dem Universum und Fachwissen über traditionelle Handwerkstechniken. Das Abkommen soll nicht nur die Bedeutung solcher menschlichen Kulturleistungen unterstreichen, sondern auch zur gegenseitigen Wertschätzung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene beitragen. Das immaterielle Kulturerbe ist damit die logische Ergänzung zu den Welterbestätten.

Der Deutsche Bundestag hatte sich im Dezember 2011 fraktionsübergreifend für eine Einleitung des Ratifizierungsverfahrens zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes ausgesprochen. Seitdem prüfen Bund und Länder die Bedingungen für eine Ratifizierung. Dabei geht es u. a. um praktikable Verfahren zur innerstaatlichen Umsetzung. Die Ratifizierung Deutschlands des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes befindet sich nun in der Endphase. Laut Prognose des Auswärtigen Amtes wird das Ratifizierungsverfahren nach der parlamentarischen Sommerpause zügig beendet werden können.

143 Staaten sind dem Übereinkommen inzwischen beigetreten. Erst nach dem Beitritt kann Deutschland seine Bräuche, Minderheitensprachen oder Handwerkstechniken für die ‚Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit‘ vorschlagen. Auch Volkslieder oder Märchen gehören zu unserem kulturellen Erbe. Andere Staaten haben das UNESCO-Siegel bereits weltweit zur Verbreitung ihres kulturellen Erbes genutzt. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 10. Aug 2012
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10 Aug

„200 Jahre Gäubodenvolksfest Straubing“ – Finanzstaatssekretär Koschyk stellt die Sonderbriefmarke vor


Homepage PWZ GaeubodenvolksfestRGB

Das Gäubodenvolksfest, das im Oktrober 1812 als erstes „Landwirtschafts-Fest“ Tausende von Menschen aus ganz Niederbayern in die Stadt Straubing führte, entwickelte sich in den vergangenen 200 Jahren zum zweitgrößten Volksfest in Bayern.

Diesem Volksfest ist eine Sondrbriefmarke gewidmet, die vom Bundesministerium der Finanzen im August 2012 herausgegeben wird.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellt die Briefmarke heute im Gäubodenmuseum in Straubing der Öffentlichkeit vor.

Alben mit Erstdrucken der Briefmarke überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u. a. an Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, an Heinz Grunwald, Regierungspräsident von Niederbayern, sowie an MdB Ernst Hinsken.

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Im Verlauf des 19. Jahrhunderts nahmen die Landwirtschaftsfeste, die in allen bayerischen Regierungsbezirken stattfanden, immer mehr volksfestartige Züge an. Zu den von Anfang an veranstalteten Pferderennen gesellten sich Schießwettbewerbe, Kegelscheiben, Ringelreihen, Festzüge, Feuerwerke, Glückshäfen, Wein- und Bierzelte, Essensbuden, Schau- und Fahrgeschäfte. Das Straubinger Volksfest, das bis heute eine große Verbraucherschau aus Handwerk, Handel und Gewerbe begleitet, zieht jährlich über 1,2 Millionen Besucher an. Und es genießt dank seiner Atmosphäre und Gemütlichkeit den Ruf, das schönste Volksfest überhaupt zu sein. Der Heimatschriftsteller Max Peinkofer dichtete 1927 treffend und gültig: ‚Was’s Volksfest z’Straubing is? A Trumm vom Paradies!‘“

Die Grafiker Prof. Peter Steiner und Regina Steiner aus Stuttgart gestalteten das Sonderpostwertzeichen, das einen Wert von 55 Cent hat.

Die Briefmarke ist vom 9. August 2012 an in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.

Zum Redebeitrag von Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 10. Aug 2012
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