15 Okt
Neuer Ausstellerrekord: Staatssekretär Koschyk eröffnete 22. Kulmbacher Ausbildungsmesse
Mit einem erneuten Ausstellerrekord ist am Wochenende die 22. Kulmbacher Ausbildungsmesse im beruflichen Schulzentrum über die Bühne gegangen. Insgesamt 104 Aussteller (Vorjahr 87) mit Sitz in ganz Nordbayern nahmen im Rahmen der Messe die Chance wahr, die Ausbildungs-, beziehungsweise Studienmöglichkeiten ihres Unternehmens, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebs sowie ihrer Hoch- oder Berufsfachschule einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Einen besonders deutlichen Zuwachs an Ausstellern konnte die Messe in Branchen verzeichnen, in denen schon heute ein Mangel an qualifizierten Fachkräften besteht, wie etwa dem Gesundheits- und Sozialwesen und insbesondere dem Handwerk.
Der erneute deutliche Zuwachs an Ausstellern zeige, dass auch in Oberfranken immer mehr Arbeitgeber in einen Wettbewerb um den qualifiziertesten Nachwuchs eintreten, sagte der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk bei der Eröffnung. Auf Grund sinkender Schülerzahlen sei es für viele Unternehmen bereits heute schwierig, die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch auf dem Kulmbacher Ausbildungsmarkt wieder. Laut Bundesagentur für Arbeit stelle sich die Lage so dar, dass es zwar noch junge Leute gebe, die nach Beginn des Ausbildungsjahres ohne Ausbildungsplatz seien, „aber auf jeden Einzelnen von ihnen entfallen vier offene Stellen“.
„Eine gute Ausbildung ist die beste Vorsorge gegen Arbeitslosigkeit“, sagte Koschyk. Unser duales Ausbildungssystem habe in Deutschland einen entscheidenden Beitrag zu einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten unter Jugendlichen im europäischen Vergleich geleistet. Die berufliche Ausbildung in Schule und Betrieb biete jungen Menschen Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten.
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