05 Dez
Bankenabend in Bayreuth / Finanzstaatssekretär Koschyk: Schließung der Bundesbank-Filiale in Bayreuth neu überdenken
Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB beim 3. Bayreuther Bankenabend der Deutschen Bundesbank in Bayreuth
Bayreuth. Deutschland hat es besser geschafft, durch die Krise zu kommen, als die anderen Euro-Länder. Das hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Hartmut Koschyk beim 3. Bayreuther Bankenabend der Deutschen Bundesbank in Bayreuth festgestellt. Als Hauptgrund dafür bezeichnete es Koschyk, dass Deutschland früher als andere wichtige Strukturverbesserungen durchgeführt hat. Die Steigerung der Wirtschaftskraft, unter anderem durch eine kluge und vorausschauende Lohn- und Gehaltspolitik gehöre genauso dazu wie die Haushaltspolitik des Bundes oder das Auflegen von gezielten Konjunkturprogrammen.
v.l.: Der Leiter der Bundesbank-Filiale Bayreuth Markus Schiller, Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk und Alois Müller, bayerischer Landespräsident der Bundesbank-Hauptverwaltung


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Bayreuth – Als unabdingbar für die Banken in Deutschland hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht, Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums zum Marktstabilisierungsfond, den staatlichen Rettungsschirm in Höhe von 480 Milliarden Euro bezeichnet. „Es war für uns ohne Alternative, die Banken zu stabilisieren. Hätten wir dies nicht getan, würde aus der Krise eine Katastrophe werden“, sagte Rupprecht nach einem Spitzengespräch mit Vertretern von Sparkassen und VR-Banken aus den Landkreisen Bayreuth und Forchheim.


