05
Feb

Der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk überreichte die ersten Ausgaben der neuen Gemeinschaftsmarke an den japanischen Botschafter Takahiro Shinyo und an den Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger (von links).
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Regensburg – Eine überaus positive Zwischenbilanz über 150 Jahre freundschaftliche Beziehungen zwischen Japan und Deutschland haben der japanische Botschafter Takahiro Shinyo und der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk am Freitag in Regensburg gezogen. „Durch eine Vielzahl gemeinsamer Interessen und der Verpflichtung zu globaler Verantwortung sind beide Länder natürliche Partner und Freunde für das neue Jahrhundert“, sagte Koschyk bei der Vorstellung der neuen Sonderbriefmarken aus der Serie „Weltkulturerbe der UNESCO“ mit den Motiven des Regensburger Doms und des Tempels der japanischen Stadt Nara. Beide Länder hätten sich stets gegenseitig beeinflusst, auch wenn sie rund 9500 Kilometer entfernt liegen, so Botschafter Shinyo.
Japan und Deutschland gehörten nicht nur seit Jahrzehnten zu den größten und erfolgreichsten Marktwirtschaften der Welt, auch die kulturellen Beziehungen sind außerordentlich stark, sagte Staatssekretär Koschyk. Seinen Worten zufolge gebe es derzeit 56 Japanisch-Deutsche Gesellschaften und 127 Hochschulkooperationen, 54 deutsche Schulen, an denen japanisch unterrichtet wird und 75 japanische Oberschulen mit Deutsch als Unterrichtsfach. Darüber hinaus studierten derzeit rund 2500 japanische Studenten in Deutschland und immerhin 450 deutsche Studenten in Japan. Insgesamt lebten in Deutschland cirka 34000 Japaner, für 6000 Deutsche sei Japan zur Wahlheimat geworden.
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