27 Mai

Feierstunde zum Wechsel im Amt des Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank


Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank heißt heute ihre neue Vizepräsidentin, Sabine Lautenschläger, offiziell willkommen und verabschiedet gleichzeitig den scheidenden Vizepräsidenten Prof. Dr. jur. Franz-Christoph Zeitler. Namhafte Personen nahmen an der Feier zum Amtswechsel teil, darunter auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, der die Festrede hielt.

Zur Festrede von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

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Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Hartmut Koschyk verabschiedete gemeinsam mit dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, Vize-Präsident Professor Dr. Franz-Christoph Zeitler in den Ruhestand und führte Sabine Lautenschläger-Peiter in ihr neues Vorstandsamt ein.

Die Deutsche Bundesbank wurde 1957 als ein politisch unabhängiges Bankinstitut eingerichtet. In den Fünfzigerjahren war das im europäischen Vergleich eine absolute Ausnahme. Der Vorstand wird von Bundesregierung und Bundesrat anteilig vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt.

Stabile Preise und ein zuverlässiges Finanzsystem sind für die Arbeit von Bundesbank und Europäischer Zentralbank nach wie vor die wichtigsten Eckpfeiler. Ihre Unabhängigkeit von politischen Weisungen war und ist hierbei von entscheidender Bedeutung.

Ihre erfolgreiche Tätigkeit macht die Bundesbank zum Vorbild für ganz Europa. Mit der Einführung des Euro 1999 ging die Währungshoheit der Bundesbank auf die EZB und die Zentralbanken der Länder über, die den Euro als gemeinsame Währung eingeführt haben. Die Bundesbank nimmt also ihre Aufgaben weiter unabhängig von der Regierung wahr. Ihr oberstes Ziel lautet: Gemeinsam mit anderen nationalen Banken und der EZB die Stabilität des Euro und des Europäischen Finanzsystems sicherzustellen.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 27. Mai 2011
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14 Apr

Bundesbank-Filiale Bayreuth wird 2015 geschlossen / Kein Abwickler: Markus Schiller löst Uwe Rink an der Spitze der Filiale ab


Bundesbankfiliale BT WEchsel

Der Präsident der Bundesbank-Hauptverwaltung München Alois Müller (links) und der parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk (rechts) haben den bisherigen Leiter der Bundesbankfiliale Bayreuth Uwe Rink (2. von rechts) in den Ruhestand verabschiedet und dessen bisherigen Stellvertreter Markus Schiller (2. von links) als neuen Leiter in sein Amt eingeführt.

Bayreuth – Die einzige oberfränkische Bundesbankfiliale in Bayreuth wird zum 30. September 2015 geschlossen. Das hat der Präsident der Bundesbank-Hauptverwaltung Alois Müller am Mittwoch in Bayreuth bekräftigt. Gleichwohl führte Müller mit dem gebürtigen Sulzbach-Rosenberger Markus Schiller einen neuen Leiter der Bayreuther Filiale in sein Amt ein.
Schiller ist damit Nachfolger von Uwe Rink, der 36 Jahre lang im Dienst der Bundesbank tätig war, seit 2004 an der Spitze der Bayreuther Filiale stand und aus Altergründen ausscheidet. Der neue Leiter Markus Schiller soll aber keineswegs ein Abwickler sein, bekräftigte Präsident Müller. Schiller werde zusammen mit den Beschäftigten der Bayreuther Filiale bis zum letzten Arbeitstag der Aufgabe nachkommen, die reibungslose Bargeldversorgung in der Region sicherzustellen. Müller bezeichnete die Schließung der Bayreuther Filiale aus „Effizienzgründen“ als schmerzhaft, jedoch entspreche die Entscheidung geltender Beschlusslage. Der Präsident versicherte den Beschäftigten, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Entweder werde den Mitarbeitern eine Beschäftigung an einem anderen Standort angeboten oder es werde über ein sozialverträgliches Ausscheiden verhandelt.

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Geschrieben von Jens Bauer am 14. Apr 2010
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28 Okt

Koschyk: „Schließung der Bundesbankfiliale in Bayreuth bereits im Jahr 2012 abgewendet – Ringen um Erhalt geht jedoch weiter!“


Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, hatte sich entschieden gegen eine Schließung der Bundesbankfiliale in Bayreuth im Jahr 2012 ausgesprochen. Dabei hatte er die volle Unterstützung des Bayerischen Staatsministers der Finanzen, Georg Fahrenschon, der sich schriftlich an den Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Herrn Prof. Dr. Axel Weber, gewandt hatte, um sich nachdrücklich gegen eine Änderung der Filialstruktur und insbesondere für den Erhalt des Standortes in Bayreuth auszusprechen.

Der Vorstand der Deutschen Bundesbank hat nun am 20.10.2009 die Eckpunkte seiner Filialstrategie konkretisiert. Danach soll die Schlie-ßung der Bundesbankfiliale in Bayreuth von 2012 auf 2015 verschoben werden. Der Vorstandsbeschluss durchläuft gegenwärtig noch verschiedene mitwirkende Gremien.

Koschyk: „Die Verschiebung der Schließung der Bundesbankfiliale in Bayreuth um drei Jahre gibt Anlass zur Hoffnung, eine endgültige Schließung doch noch abzuwenden. Wenn die Bundesbank ihre Filiale in Bayreuth schließen würde, wäre sie in Zukunft im gesamten nordostbayerischen Raum nicht mehr präsent. Gerade in unserem grenznahen Gebiet ist aber das regionalpolitische Interesse an einem Erhalt einer Niederlassung der Bundesbank besonders hoch. Eine Schließung der Bundesbankfiliale würde der Wirtschaft und den Kreditinstituten vor Ort den Zugriff auf die Leistungen der Deutschen Bundesbank kaum zumutbar erschweren. Die Bundesbankfiliale in Bayreuth könnte durchaus von der Schließung der Bundesbankfilialen in Meiningen und Dresden und den damit verbundenen zusätzlichen Geldkreisläufen profitieren. Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Bayreuth-Forchheim werde ich mich in einem sachlichen Dialog mit den Verantwortlichen der Deutsche Bundesbank dafür einsetzen, dass die Wirtschaftlichkeit der Bundesbankfiliale in Bayreuth nach der Schließung der Bundesbankfilialen in Meiningen und Dresden erneut geprüft wird. Gemeinsam gilt es, nachhaltig dafür zu kämpfen, eine Schließung der Bundesbankfiliale in Bayreuth zu verhindern.“


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 28. Okt 2009
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09 Okt

MdB Koschyk und Staatsminister Fahrenschon sind sich einig: „Die Bundesbank darf sich nicht aus dem nordostbayerischen Raum zurückziehen!“


„Eine Schließung der Bundesbankfiliale in Bayreuth erschwert der Wirtschaft und den Kreditinstituten im nordostbayerischen Raum Zugriff auf Leistungen der Bundesbank und riskiert, die Region vom Aufschwung nach der Krise abzuhängen“, warnen Finanzminister Georg Fahrenschon und MdB Hartmut Koschyk. Fahrenschon und Koschyk erinnern: „Bayern musste bereits im Zuge der Bundesbankstrukturreform in den Jahren 2002 bis 2007den Verlust von 16 Niederlassungen der Bundesbank hinnehmen. Ein weiterer Abbau ist nicht zumutbar!“

Die Bundesbank will die Filialen Bayreuth und Augsburg schließen und damit offenbar an die infolge der Strukturreform 2002 eingeleitete Strategie zur Straffung des Filialnetzes anknüpfen, die zu einer erheblichen Reduzierung von 127 auf 47 Filialen der Bundesbank geführt hatte. Der Norden und Osten Bayerns musste bereits den Verlust der Standorte Deggendorf, Erlangen, Hof, Weiden, Bamberg und Passau hinnehmen; in der Region Schwaben wurden die Zweigstellen Kempten und Memmingen geschlossen. Von den verbliebenen 47 Filialen bundesweit sollen bis 2012 weitere 13 geschlossen werden, allein zwei davon in Bayern: Bayreuth und Augsburg. Von diesen Schließungen wären in Bayreuth 45 und in Augsburg 51 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betroffen.

Fahrenschon / Koschyk: „Am Erhalt des Standortes Bayreuth besteht vor allem auch wegen seiner Grenznähe ein hohes regionalpolitisches Interesse. Gerade in diesen unruhigen Zeiten darf sich die Bundesbank nicht aus der Fläche zurückziehen, um das Vertrauen der Menschen in die Geld- und Finanzmarktpolitik nicht weiter zu gefährden!“


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 09. Okt 2009
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23 Sep

„Brauchen Bundesbank in Bayreuth“


Fahrenschon Pegnitz Abend 1a

Für den Erhalt der Bundesbank-Filiale in Bayreuth hat sich der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon ausgesprochen. „Wir brauchen die Bundesbank in Bayreuth“ sagte er am Mittwochabend bei einer Veranstaltung in Pegnitz. Zuvor hatte ihn der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und parlamentarische CSU-Landesgruppengeschäftsführer Hartmut Koschyk um Unterstützung gebeten. Es gehe darum, Geldkreisläufe in der Region zu halten und Wege zu sparen, sagte Koschyk. weiterlesen


Geschrieben von Oliver Junk am 23. Sep 2009
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