30 Jun

Koschyk: “Ein Glücksfall für den Bundestag”


Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Sachen Vertrag von Lissabon erklärt der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk:

“In Sachen Vertrag von Lissabon hat das Bundesverfassungsgericht ein Urteil für die Bürger als Souverän, für den Bundestag als Auftraggeber und Kontrolleur der Bundesregierung sowie für eine Fortsetzung der europäischen Integration, die bürgernah und demokratisch fundiert ist, getroffen. Zu Recht betont das Bundesverfassungsgericht die primäre Verantwortung der Mitgliedstaaten für die europäische Integration und erteilt damit der Idee eines europäischen Bundesstaats eine klare Absage. Mit konkreten Vorgaben, in welchen wesentlichen Bereichen den Mitgliedstaaten ausreichender Gestaltungsraum verbleiben muss, schützt es das demokratische System in Deutschland vor einer Aushöhlung durch die EU. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 30. Jun 2009
Tags:


08 Jun

Koschyk: „In Oberfranken angekommen und Oberfränkin geworden“


Euiropawahl

Die Stimmung war glänzend bei der Wahlparty der oberfränkischen CSU im König-Ludwig-Saal des Restaurants „Sudpfanne“ im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth. Die künftige Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier traf zusammen mit dem CSU-Bezirksvorsitzenden und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und dem parlamentarischen CSU-Landesgruppengeschäftsführer Hartmut Koschyk bereits 20 Minuten nach Schließung der Wahllokale ein und wurde dabei gleich von einem Großaufgebot an Medienvertretern in Beschlag genommen.

Sie freue sich „von Herzen“ sowohl über das gesamtbayerische Ergebnis als auch darüber, dass der Zustand Oberfrankens, ohne eigenen Europaabgeordneten zu sein, ab sofort beendet ist, sagte Hohlmeier in einer ersten Stellungnahme. Auch wenn ihr und der CSU der Gegenwind manchmal heftig ins Gesicht geblasen habe, zeige das Ergebnis, dass es gelungen ist, viele Menschen zu überzeugen. Hohlmeier erinnerte daran, dass die Ausgangsbasis für die Europawahl stets das Ergebnis der Landtagswahl im zurückliegenden Herbst gewesen sei. „Die CSU hat bei den Menschen wieder an Vertrauen gewonnen“, sagte die frühere bayerische Kultusministerin, die das Ergebnis auch als Auftrag bezeichnete, nun engagiert und bodenständig weiterzuarbeiten. Auf der Agenda ganz oben stünden dabei unter anderem die Anliegen der Unternehmen, die bei den vielen Firmenbesuchen der zurückliegenden Wochen und Monate an sie herangetragen worden sind: „Ich werde für Oberfranken versuchen, möglichst viel herauszuholen“ weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 08. Jun 2009
Tags: ,


05 Jun

MdB Koschyk und CSU-Europakandidatin Hohlmeier besuchen Goldkronacher Maschinenbauer


Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk, besuchte gemeinsam mit der der CSU-Europakandidatin die SMB Schwede Maschinenbau GmbH in Goldkronach, die Handelspartner in zahlreichen Mitgliedsstaaten der EU hat.

Koschyk: Die SMB Schwede Maschinenbau GmbH in Goldkronach ist einer der führenden Hersteller von Hochleistungs-Umreifungsmaschinen und -anlagen für Kunststoffband sowie Entwickler innovativer Versandraumlösungen. In Deutschland entwickelt und produziert, kommt SMB-Technologie weltweit überall dort zum Einsatz, wo höchste Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit gefragt sind. Mit weltweit über 17000 gelieferten Maschinen ist das Unternehmen die Nummer drei in der Branche und absoluter Marktführer bei US-amerikanischen Druckhäusern. Zu Recht wird das Unternehmen mit Sitz in Goldkronach als einer der oberfränkischen „heimliche Marktführer“ bezeichnet. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind wichtige Handelspartner für die SMB Schwede Maschinenbau GmbH, aber auch die Entscheidungen der Institutionen der Europäischen Union haben bedeutende Auswirkungen auf unsere heimischen Unternehmen. Vor diesem Hintergrund war der gemeinsame Firmenbesuch mit der CSU-Europakandidatin, Frau Staatsministerin a.D. Monika Hohlmeier, von großer Bedeutung.“

CSU Firmenbesuch Goldkronach

Geschäftsführer Roland Schwede erläuterte bei einem Firmenbesuch dem parlamentarischen CSU-Landesgruppengeschäftsführer und Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk, der CSU-Europa-Kandidatin Monika Hohlmeier, Landrat Hermann Hübner, Kreisrätin Lissy Weigel und Bürgermeister Günter Exner (von rechts) die Funktionsweise der in Goldkronach hergestellten Umreifungsmaschinen.

weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 05. Jun 2009
Tags: , ,


05 Jun

Soziale Marktwirtschaft statt Sozialismus und freier Kapitalismus / Oberfränkische CSU beendete Europawahlkampf


Mit einem Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft und einem Loblied auf die kleinen und mittleren Unternehmen hat die oberfränkische CSU-Europakandidatin Monika Hohlmeier am Donnerstagabend in Goldkronach den Wahlkampf ihrer Partei offiziell beendet. In ihrer rund 90-minütigen Rede spannte die Kandidatin dabei einen weiten Bogen an Themen, in dem sie von der Abwasserrichtlinie und der Ausgleichzulage für Landwirte über die Genussregion Oberfranken bis hin zur Wahlbeteiligung und dem nachhaltigen Wirtschaften kaum einen Bereich ausließ. Immer wieder machte sich die frühere Kultusministerin dabei für eine soziale Marktwirtschaft stark und verurteilte sowohl den Sozialismus als auch den freien Kapitalismus. „Die soziale Marktwirtschaft war ein guter Weg, den wir weitergehen sollten“, so Hohlmeier. Mit Blick auf Opel verteidigte sie die Haltung von Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg. Es könne nicht sein, für einen Großkonzern Mittel in derartiger Höhe auszugeben, ohne den volkswirtschaftlichen Nutzen abzuwägen. Vor allem dürfe es keine Präferenz zu Gunsten von Großbetrieben gegenüber kleine und mittlere Unternehmen geben.

Europawahl

weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 05. Jun 2009
Tags: ,


05 Jun

Koschyk beim Europa-Frühstück: “Es geht darum, ob Bayern und Oberfranken auch weiterhin eine Stimme in Europa hat oder nicht!”


Europa ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Darauf haben am Donnerstag bei einer CSU-Veranstaltung in Bayreuth der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk, CSU-Europakandidatin Monika Hohlmeier, Hauptgeschäftsführer Horst Eggers von der Handwerkskammer für Oberfranken und Professor Martin Leschke von der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Bayreuth hingewiesen.

HWK-Hauptgeschäftsführer Eggers bezeichnete es als eine der Hauptaufgaben des neuen Europäischen Parlaments, die insgesamt rund 23 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen mit cirka 75 Millionen Beschäftigten in den 27 Staaten zu stärken. Bei jedem dieser Unternehmen habe die persönliche Verantwortung und Haftung seit jeher eine große Rolle gespielt. „Wenn das für die gesamte Wirtschaft gelten würde, hätten wir heute keine Krise“, sagte Eggers. Er verwies auch darauf, dass das oberfränkische Handwerk Ende Mai sogar ein geringes Plus in Höhe von 0,6 Prozent bei den angebotenen Lehrstellen im Vergleich zum Vorjahr vorzuweisen habe. Was den Umsatz betreffe, so sei im laufenden Jahr nur ein relativ geringes Minus von zwei Prozent zu erwarten.

CSU-Europafruhstück

Der CSU-Kreisvorsitzende Bayreuth-Stadt Dr. Harald Rehm, Europakandidatin Monika Hohlmeier, Professor Martin Leschke von der Universität Bayreuth, die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär, HWK-Hauptgeschäftsführer Horst Eggers und der parlamentarische CSU-Landesgruppengeschäftsführer und Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk (von links) stimmten beim CSU-Europafrühstück im Bayreuther Wirthaus „Oscar“ auf die Europawahl am Sonntag ein.

weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 05. Jun 2009
Tags: ,


04 Jun

RCDS und CSU diskutieren über Europa


RCDS und CSU diskutieren zu Europa

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, Georg Schmid diskutierte gemeinsam mit dem Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk, auf Einladung des CSU-Kreisverbandes Bayreuth Stadt sowie der Bayreuther Hochschulgruppe des RCDS über Europapolitik. Gemeinsam mit MdB Koschyk stellte Schmid heraus, dass die große Idee Europa nicht in den Hintergrund gedrängt werden darf. Die Europäische Union hat nach den schrecklichen Kriegen im vergangenen Jahrhundert Frieden und Freiheit in Europa bei großem Wohlstand gesichert. Dies darf auch zukünftig nicht aufs Spiel gesetzt werden. Im Verlauf der Diskussion wurden auch weitere Themen wie beispielsweise der Umgang der Politik mit den Vertriebenen in der Europäischen Union, das Problem der Agrarsubventionen oder die gegenwärtige Diskussion um die Situation der Milchbauern erörtert.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 04. Jun 2009
Tags: ,


08 Mai

“Nicht jedes Problem in Europa darf ein Problem für Europa sein “


Interview mit dem Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB (erschienen im Straubinger Tagblatt am 07.05.2009).

Das Interview führte Fridolin M. Rüb.

Herr Koschyk, am Wochenende will die CSU in Deggendorf auf einem Kleinen Parteitag die Weichen für die Europawahl stellen. Wo wollen Sie die Schwerpunkte setzen?

Koschyk: Wir wollen durch unser Europa-Wahlprogramm auch deutlich machen, dass es für uns ein einfaches ‚Weiter so‘ auf europäischer Ebene nicht geben kann. Europa muss seine Grenzen erkennen nach innen, wie nach außen. Nicht jedes Problem in Europa darf ein Problem für Europa sein. Wir wollen Rückgabe von Kompetenzen an die Nationalstaaten und auch an die Länder. Wir wollen mehr Beteiligung der Bürger wenn es um grundsätzliche Richtungsentscheidungen auf europäischer Ebene geht, wie zum Beispiel die Übertragung von weiteren Souveränitätsrechten oder auch die Aufnahme weiterer Mitgliedsstaaten. Wir wollen als CSU aber auch erneut unser klares Nein zu einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei bekräftigen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 08. Mai 2009
Tags: ,


05 Mai

Koschyk gratuliert heimischen Schulen zur Auszeichnung beim „56. Europäischen Wettbewerbs 2009“


Das Richard-Wagner Gymnasium, das Städt. Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium, das Gymnasium Christian-Ernestinum in Bayreuth, die Graser-Volksschule in Bayreuth, das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt und die Volksschule in Bindlach wurden beim „56. Europäischen Wettbewerbs 2009“ ausgezeichnet. Der „Europäische Wettbewerb“ ist der älteste Schülerwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland und eine der ältesten und traditionsreichsten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa.

Koschyk: „Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Bayreuth-Forchheim, möchte ich den beteiligten Schulleitungen, den Lehrerkollegien und insbesondere allen Schülerinnen und Schülern, die sich am „56. Europäischen Wettbewerb 2009“ beteiligt haben, herzlich gratulieren. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 05. Mai 2009
Tags: , ,


30 Apr

Brauchen wir mehr Bürgernähe und Demokratie in Europa?


europaflaggeDie CSU steht für ein bürgernahes und demokratisches Europa. Europäische Regelungen wirken sich immer stärker auf das Leben der Bürger aus. Sie verlangen deshalb mehr Mitsprache in Europa und wollen stärker in europäische Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Es ist wichtig, dass die Bürger mitreden können, wenn es um zentrale Entscheidungen in und für Europa geht.

Bei wichtigen Fragen zu Europas Zukunft sollten die Bürger zum Beispiel mit Volksabstimmungen stärker in die Entscheidung einbezogen werden. Dies sollte gelten, wenn wichtige Zuständigkeiten von den Mitgliedsstaaten auf Europa übertragen werden und wenn die Europäische Union um weitere Mitgliedsstaaten erweitert werden soll. Bayern ist Vorbild in Sachen direkter Demokratie – auf Landesebene und auf kommunaler Ebene. Diese direkten Mitwirkungsmöglichkeiten haben sich in Bayern seit Jahrzehnten bewährt. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Bürger mit politischen Entscheidungen wirklich identifizieren. Es ist Aufgabe der Politik, politische Entscheidungen gut zu begründen und dadurch die Zustimmung der Bürger zu notwendigen wichtigen Veränderungen und deren Vertrauen zu erarbeiten.

weiterlesen


Geschrieben von Hartmut Koschyk am 30. Apr 2009
Tags: ,


08 Mrz

Versöhnung mit tschechischen Nachbarn / Ausstellung über die Geschichte der Sudentendeutschen in Bayreuth eröffnet


Ausstellung "Die Sudetendeutsche - Eine Volksgruppe in Europa"

Der Bayreuther Landrat Hermann Hübner, die Bayreuther Kreisvorsitzende der Sudentendeutschen Margareta Michl, MdB Hartmut Koschyk, Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl und der langjährige Bayreuther Ortsvorsitzende Karl Heider (von links) haben in Bayreuth die Ausstellung „Die Sudetendeutschen – Eine Volksgruppe in Europa“ eröffnet.

Bayreuth. Zum 90. Jahrestag der Demonstrationen für das Selbstbestimmungsrecht im Sudetenland ist am Sonntag in Bayreuth die Ausstellung „Die Sudetendeutschen – Eine Volksgruppe in Europa“ eröffnet worden. Zuvor gedachten Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaften in einer gemeinsamen Andacht bei einer Kranzniederlegung an die blutige Niederschlagung der friedlichen Proteste vom 4. März 1919. Kaplan und Hochschulpfarrer Dr. Helmut Wiesner und Geistlicher Rat Pfarrer Leo Seewald gestalteten die Andacht in der Schlosskirche Bayreuth. Mit einer eindrucksvollen Predigt ging Pfarrer Dr. Wiesner auf das Schicksal der  Sudetendeutschen ein und machte zugleich deutlich, dass Versöhnung nur dann funktioniert, wenn endlich auch die Täter ihre Schuld anerkennen. Wiesner führte weiter aus: „Die Sudetendeutschen sind in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts die gebeutelteste Gruppierung; im ersten Weltkrieg in ein Land umgesiedelt, in das sie nicht wollten und nach dem zweiten Weltkrieg eben aus diesem Land wieder vertrieben worden.“ weiterlesen


Geschrieben von Oliver Junk am 08. Mrz 2009
Tags: , ,