13 Feb
“Koschyk ganz nah dran” Folge 47 bei der Kreuzesweihe auf Schloss Goldkronach
weiterlesen
0 Kommentare
11 Feb

Goldkronach – Eine außergewöhnliche Kreuzesdarstellung hat im Veranstaltungssaal des Schlosses Goldkronach einen würdigen Platz erhalten. Es handelt es sich um eine Nachbildung des Kreuzes aus dem Würzburger Neumünster, die von dem Bindlacher Holzbildhauer Julian Bittermann und dem Goldkronacher Kirchenmaler Volker Wunderlich gefertigt wurde. Initiator ist der Hausherr, der parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, die Wahl für die Darstellung des Kreuzes aus dem Würzburger Neumünster geht auf den ehemaligen Regionaldekan Günter Hübner zurück.

Das Besondere an dem Kreuz sind die nach vorne umschlingenden, übergroßen Hände Jesu Christi sowie dessen weit geöffneten Augen. Die Hände laden den Menschen ein und nehmen ihn gleichsam in die Arme, erläuterte der Würzburger Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen bei der Weihe durch die beiden Goldkronacher Geistlichen Markus Flasinski und Hans-Georg Taxis. „In einer Zeit des um sich greifenden Alleinseins brauchen wir jemanden, der uns in die Arme nimmt“, so Lenssen. In den überdimensionalen Händen stecke die theologische und seelsorgerische Aussage der Sorge um die Menschen und der Tatsache, dass jemand da sei, der den Menschen hält. Die weit aufgerissenen Augen stellen nach den Worten des Domkapitulars ein Symbol des Gegenübers von Tod und Leben dar. Der Betrachter blicke auf den Tod und das Leben zugleich. Dieser Bildtypus sei lange Zeit weit verbreitet gewesen. weiterlesen