12 Mrz

Koschyk: Verbesserung der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen stärkt auch unseren regionalen Wirtschaftsstandort!


Viele der nach Deutschland zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürger und auch viele Deutsche haben im Ausland gute berufliche Qualifikationen und Abschlüsse erworben. Bisher hat aber nur ein Teil der Fachkräfte, die mit Auslandsqualifikationen nach Deutschland und auch in unsere Region kommen, einen Anspruch auf Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse und Qualifikationen. Zudem sind die bisherigen Regelungen wenig einheitlich und führen in vielen Fällen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Die Bundesregierung hat daher in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen vorgelegt.

CDU, CSU und FDP wollen erreichen, dass künftig auch in unserer Region für Arbeitgeber und Betriebe nachvollziehbare und bundesweit einheitliche Bewertungen zu den mitgebrachten ausländischen Qualifikationen zur Verfügung stehen. Selbstverständlich müssen sich die Fachkräfte dabei an deutschen Ausbildungs- und Qualitätsstandards messen lassen.

Das Bundesgesetz wird sich nur auf Berufe, die auf Bundesebene geregelt sind, beziehen, also insbesondere auf (akademische) Heilberufe, Pflegeberufe und Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung. Daher sind auch die einzelnen Bundesländer gefordert, da sie für die berufsrechtlichen Regelungen z.B. für Lehrer, Ingenieure, Erzieher und Architekten zuständig sind. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 12. Mrz 2011
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09 Okt

CSU-Bezirksparteitag in Heroldsbach: Würdigung für Staatsminister a. D. Simon Nüssel


„Multikulti ist tot.“ Mit diesen Worten brachte Parteichef Horst Seehofer das Thema des oberfränkischen CSU-Bezirksparteitag am Samstag in Heroldsbach bei Forchheim auf den Punkt. Sowohl der Ministerpräsident als auch der oberfränkische Bezirksvorsitzende und Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg stellten dabei die Rückbesinnung auf eine christliche Werteorientierung in den Mittelpunkt ihrer Reden. Oberfränkische Themen spielten dabei kaum eine Rolle. Im Vorgriff auf eine anstehende Parteireform gab es allerdings eine heftige Diskussion darüber, ob die CSU bei ihrem Parteitag Ende Oktober eine Frauenquote einführen soll oder nicht.

CSU-Bez-Parteitag Thurn Koschyk 2
Sowohl Seehofer als auch Guttenberg plädierten für die Frauenquote im Parteivorstand und in den Bezirksvorständen. „Mehr Dialog und Teilhabe bei sämtlichen Entscheidungsprozessen“ forderte der Ministerpräsident. Dazu sollten seiner Meinung auch Mitgliederbefragungen sowohl bei Sach- als auch bei Personalentscheidungen gehören. Seehofer zufolge müsse es auch zu einer Parteireform gehören, die Anliegen der Frauenunion ernst zu nehmen. Ziel sei es, den Parteivorstand und die Bezirksvorstände mit einer deutlich besseren Frauenrepräsentanz als bisher auszustatten. Als nicht praktikabel bezeichnete er allerdings die Frauenquote in den Kreis- und Ortsvorständen.

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Geschrieben von Patrick Lindthaler am 09. Okt 2010
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23 Sep

Raum für eigene Kultur und fremde Bräuche


Integrationspreise 2009 der Regierung von Oberfranken vergeben – Koschyk gratuliert Preisträgern

Integrationspreis alle a
Regierungspräsident Wilhelm Wenning (Mitte) hat die oberfränkischen Integrationspreise 2009 vergeben. Dazu gratulierte der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Integration der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hartmut Koschyk (rechts).

Integration bedeute die gleichberechtigte Teilhabe am sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, sagte Regierungspräsident Wilhelm Wenning. Gleichzeitig hänge aber auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Deutschlands vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung davon ab, ob es gelingt, die unterschiedlichen Fähigkeiten von Menschen aus anderen Ländern anzuerkennen und für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration nannte Wenning die Beherrschung der deutschen Sprache. Dies sei Grundlage für eine gute Bildung, für eine gute Ausbildung sowie spätere Beschäftigung. Gerade in diesem Bereich bestehe aber noch erheblicher Nachholbedarf.

Die Integrationspreise gingen an den Verein für soziale Dienstleistungen Bamberg, an das Jugendhilfehaus St. Elisabeth in Hof und an das Projekt „Bizim Birlik – Unsere Gemeinschaft“ in Neustadt bei Coburg. Der Verein für soziale Dienstleistungen führt seit 2007 das Projekt “BasKiDball” für Jugendliche verschiedener Herkunft gemeinsam mit den Brose Baskets durch, das Jugendhilfehaus St. Elisabeth in Hof kann eine außergewöhnlich breite Palette an Integrationsarbeit vorweisen und das Projekt „Bizim Birlik“ hat sich die Überwindung der Isolation deutsch-türkischer Frauen auf die Fahnen geschrieben. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5000 Euro wurde dem Regierungspräsidenten zufolge vom Bayerischen Sozialministerium zur Verfügung gestellt. Insgesamt hatten sich 42 Initiativen aus ganz Oberfranken um die Preise beworben. 

 

Integrationspreis BAa


Geschrieben von Oliver Junk am 23. Sep 2009
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