06 Apr

Nur ein enges Zusammenwirken der Internationalen Gemeinschaft kann Nordkorea in die Schranken weisen!


Nordkoreas Diktator Kim Jong Un bleibt auf Konfrontationskurs zur Internationalen Gemeinschaft und hat in der vergangenen Tagen die Lage in Nordostasien noch einmal deutlich verschärft. Der Generalstab der nordkoreanischen Volksarmee teilte mit, dass ein Atomangriff auf die USA endgültig genehmigt worden sei. Zudem hat die Führung in Pjöngjang den Zugang für Südkoreaner zum gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong blockiert. Auch wurden die ausländischen Botschaften in Pjöngjang aufgefordert, ihre Diplomaten zu evakuieren. Nordkorea hatte bereits vor einem Monat mit einem Präventivschlag gegen die USA gedroht. Kim Jong Un wies die Armee an, die Raketen für einen Angriff auf die USA in Bereitschaft zu versetzen. Wenig später erklärte Pjöngjang, es befinde sich mit Südkorea im „Kriegszustand”. Seit dem nordkoreanischen Raketentest im Dezember und dem Atomwaffentest Pjöngjangs im Februar wuchsen die Spannungen in der Region beinahe täglich.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Nordkorea zu einem Kurswechsel aufgerufen. Es bestehe die Gefahr, dass der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel außer Kontrolle gerate, so der UN-Generalsekretär. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 06. Apr 2013
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03 Apr

Finanzstaatssekretär Koschyk im Interview zum Korea-Konflikt


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Ko-Vorsitzende des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums, Hartmut Koschyk, erwartet von China eine Entschärfung des Korea-Konflikts. Das sagte Finanzstaatssekretär Koschyk in der „radioWelt” des Bayerischen Rundfunks. China sei eine weitere Eskalation, ein „heißer Konflikt vor der Haustür”, keinesfalls recht. „China möchte aber auch nicht, dass das nordkoreanische Regime zusammenbricht, dass die Dinge dort außer Kontrolle geraten.” In Asien geht es nach den Worten Koschyks vor allem um die Gesichtswahrung. China könne Nordkorea nicht vor den Augen der Welt brüskieren. Deswegen müsse es hinter den Kulissen versuchen, seinen Einfluss geltend zu machen. „China kann es sich aber auch nicht leisten, vor der Weltöffentlichkeit von Nordkorea brüskiert zu werden.” Koschyk sieht zwei Ursachen für die aggressive Rhetorik Nordkoreas: Zum einen sitze Machthaber Kim Jong Un offenbar noch nicht ganz fest im Sattel. Er müsse gegenüber den Militärs beweisen, dass “er genauso ein harter Hund wie sein Vater ist”. Zum Zweiten wolle Kim auf Augenhöhe mit den USA über die Sicherung seiner Herrschaft verhandeln. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 03. Apr 2013
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28 Mrz

Finanzstaatssekretär Koschyk trifft Kontaktperson für den Weltverband der Gehörlosen in Pjöngjang


Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins „ZUSAMMEN – Bildungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder Hamhung e.V.“, Robert R. Grund (r.) und seinem Bruder Gebärdensprachdolmetscher Thomas Grund

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, der Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums und Ehrenpräsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft ist, ist in Berlin mit dem Vorsitzenden des Vereins „ZUSAMMEN – Bildungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder Hamhung e.V.“, Robert R. Grund, zusammengetroffen.

Robert R. Grund ist von Geburt an gehörlos und engagiert sich seit 2003 für und mit behinderten Kindern und Jugendlichen in Nordkorea. Seit 2008 ist er Vorsitzender der Hilfsorganisation „ZUSAMMEN – Bildungszentrum für gehörlose, blinde und nichtbehinderte Kinder Hamhung e.V.“ und zugleich als Kontaktperson für den Weltverband der Gehörlosen in Pjöngjang beauftragt, eine Zusammenarbeit mit der Koreanischen Vereinigung für den Schutz der Behinderten (KFPD) zu erreichen.

Herr Grund ist regelmäßig zu Besuch in Pjöngjang und “ZUSAMMEN-Hamhung e.V.” hat für die Gehörlosen in Nordkorea Pionierarbeit geleistet. Der Verein organisiert u.a. Berufs- und Fortbildungsmaßnahmen für gehörlose Kinder und Jugendliche in Nordkorea. Die Deutsche Botschaft in Nordkorea hat diese Projekte wiederholte Male finanziell gefördert. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 28. Mrz 2013
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27 Mrz

Sinfonie der Nationen – Konzerte in Selb und Bayreuth / Internationale Junge Orchesterakademie stellte Programm für Bayreuther Osterfestival 2013 vor


Unter dem Motto „Festliche Events in markgräflichen Bauwerken“ findet vom 29. März bis zum 7. April das 19. Bayreuther Osterfestival statt. „Mit rund 100 Musikern aus 32 Nationen ist das Festival diesmal so international, wie nie zuvor, sagte Intendant Ulrich S. Schubert bei der Programmvorstellung.“ Die Ausrichtung sei trotzdem die gleiche geblieben: „Wir wollen der Region ein hochkarätiges interessantes Angebot bieten, internationale Begegnungen zwischen jungen Künstlern fördern und schwerkranken, speziell krebskranken Kindern helfen.“


Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Internationalen Orchesterakademie und Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Koschyk begrüßte vier Teilnehmer am Bayreuther Osterfestval, die aus Nord-Korea kommen: den stellvertretende Leiter des Isang-Yun-Musikinstituts Hong Song Hwa und die Geigerin Im Jong Sun (von links) sowie den Cellisten Hwang Chang Hyok und die Bratschistin Rim Hyang Gum (von rechts).

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Geschrieben von Patrick Lindthaler am 27. Mrz 2013
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22 Mrz

Finanzstaatssekretär Koschyk trifft Botschafter der Volksrepublik China, S.E. Herrn Shi Mingde


Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Herrn Shi Mingde

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, wird vom 3. bis 12. April 2013 die VR China und Hongkong besuchen, um dort politische Gespräche zu führen. Im Vorfeld seiner Reise traf sich Finanzstaatssekretär Koschyk mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Herrn Shi Mingde, um sich über aktuelle politische Fragen in den bilateralen Beziehungen auszutauschen. Botschafter Shi Mingde betonte, das die VR China sich in der internationalen Finanzpolitik noch enger mit der Europäischen Union und Deutschland abstimmen wolle und der Zusammenarbeit der Zentralbank Chinas und der Deutschen Bundesbank eine große Bedeutung zukomme. Der Botschafter betonte die Gefahr, die von Währungsschwankungen für Volkswirtschaften ausgehen können. Auch sei China an einem stabilen Euro interessiert, so Botschafter Shi Mingde. Auch auf deutscher Seite bestehe ein großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der VR China im Bereich der Finanzpolitik, so Finanzstaatssekretär Koschyk. Finanzstaatssekretär Koschyk und Botschafter Shi Mingde besprachen auch Fragen zur aktuellen politischen Situation in der VR China. Dabei erklärte Botschafter Shi Mingde, dass die wichtigsten politischen Ziele der neuen chinesischen Führung wirtschaftliches Wachstum, sozialer Ausgleich, Rechtstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung und eine nachhaltige Umweltpolitik seien. Abschließend diskutierten Finanzstaatssekretär Koschyk und Botschafter Shi Mingde die aktuelle politische Situation auf der koreanischen Halbinsel. Dabei dankte Finanzstaatssekretär Koschyk, der Ko-Vorsitzender des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums ist, für die konstruktive Rolle der VR China im UN-Sicherheitsrat bei den jüngsten Beschlüssen betreffend Nordkorea und die politischen Anstrengungen der VR China für eine Entspannung auf der koreanischen Halbinsel.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 22. Mrz 2013
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08 Mrz

Korea-Experte Hartmut Koschyk ist von den martialischen Tönen aus Pjöngjang nicht überrascht


Nordkorea lässt die Muskeln spielen. Nach neuerlichen UN-Sanktionen hat das Regime neue Drohungen ausgestoßen. Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, kennt die Verhältnisse auf der koreanischen Halbinsel seit Jahren. Seit 1998 ist er Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages. Seit 2003 ist Koschyk Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Deutschland. Seit 2007 ist er zudem deutscher Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums. Mit dem Straubinger Tageblatt sprach Koschyk über die jüngste Eskalation und mögliche Auswege.

Nordkorea hat als Antwort auf neue UN-Sanktionen nach einem weiteren Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden gekündigt. Was bedeutet dieser Schritt?

Koschyk:
Bei Nordkorea ist man ja immer ratlos. Ich habe einmal den Begriff geprägt, dass sich Nordkorea “rational irrational” verhält. Das heißt, vieles was die Nordkoreaner tun, erschließt sich einem auf den ersten Blick nicht. Wenn man sie und die Situation in der Region etwas länger kennt, ist doch alles immer sehr rational. Nach meiner Einschätzung möchten die Nordkoreaner nach den Präsidentschaftswahlen in den USA und den Wahlen in Südkorea mit aller Macht und Gewalt das Augenmerk der Welt – allen voran das der Amerikaner – auf sich richten. Sie möchten mit den Amerikanern auf Augenhöhe über eine Art der Absicherung des Status quo und die Verbesserung der Beziehungen zu den Amerikanern sprechen. Ob sie bereit sind, sich für einen wie auch immer zu zahlen Preis ihre Nuklearambitionen abkaufen zu lassen, kann ich nicht abschließend beurteilen. Vieles von dem was wir derzeit aus Nordkorea hören ist sehr martialisch – das hört man aber immer wieder. Wir haben ja auch militärische Aktionen der Nordkoreaner erlebt, etwa den Artilleriebeschuss einer südkoreanischen Insel oder die Versenkung einer südkoreanischen Korvette. Danach hat es immer auch Phasen der Annäherung gegeben. Für mich ist wichtig, dass bei den jüngsten Beschlüssen im Sicherheitsrat die Chinesen mit gestimmt haben. Das ist für die Nordkoreaner eine gelbe Karte. Aber es bleibt festzuhalten, derartige Zuspitzungen hatten wir auf der koreanischen Halbinsel im letzten Jahrzehnt mehrfach. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 08. Mrz 2013
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08 Mrz

Nordkorea – Koschyk sieht kein echtes Drohpotenzial


Das kommunistische Regime in Nordkorea hat den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht. Der Nordbayerische Kurier befragte hiezu den Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Koranischen Forums und anerkannten Korea-Experten, Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB.

Die Nordkoreaner spielen mit Muskeln, die sie nicht haben“, so Finanzstaatssekretär Koschyk. Zu einer Bedrohung der USA sei Nordkorea gar nicht in der Lage. Sorgen bereite das Atomwaffenpotenzial Pjöngjangs vor allem wegen der möglichen unkontrollierten Verbreitung. Nach Koschyks Einschätzung dominiert in Nordkorea derzeit eine Trotz- und Drohhaltung, weil man die harte Reaktion des Sicherheitsrats auf die Nuklearversuche nicht akzeptieren wolle. Es erweise sich, dass die Erwartungen an eine neue Zeit mit dem Führungswechsel zu optimistisch gewesen seien. Bestreben Pjöngjangs sei es, mit den USA auf Augenhöhe über Gegenleistungen für einen Verzicht auf die atomare Bedrohung zu verhandeln. Die USA seien aber nicht gesprächsbereit um jeden Preis. Nach Koschyks Ansicht ist China gefordert, seinen großen Einfluss auf Nordkorea mäßigend auszuüben.

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 08. Mrz 2013
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31 Okt

Koschyks Fotoausstellung über Nordkorea im „DMZ-Museum“ im Bayreuther Partnerlandkreis Goseong zieht zahlreiche Besucher an!


Zum Ausstellungskatalog mit den Fotos aus Nordkorea und einem Grußwort von Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Die Ausstellung „Sympathie, Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung.“ im DMZ-Museum im Bayreuther Partnerlandkreis Goseong in der Gangwon-Provinz ist ein großartiger Erfolg und zieht zahlreiche Besucher an. Das DMZ-Museum ist ein sehr modern gestaltetes Museum, das die koreanische Teilung, aber auch die Hoffnung auf eine koreanische Wiedervereinigung dokumentiert. In diesem Jahr war das Museum der Tagungsort des Deutsch-Koreanischen Forums, dessen deutscher Ko-Vorsitzender Finanzstaatssekretär Koschyk ist.

Die Ausstellung „Sympathie, Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung.“ zeigt Exponate aus dem deutsch-deutschen Museum in Mödlareuth und der Point Alpha Stiftung in Deutschland und gibt den Museumsbesuchern Gelegenheit, sich das Leid der 45-jährigen Teilung Deutschlands und das Glück der Deutschen Wiedervereinigung vor Augen zu führen, aber auch das Leid der seit 67 Jahren andauernden koreanischen Teilung. Die Ausstellung ist eine Gelegenheit, um den deutschen Prozess von der friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung zu betrachten und den nordkoreanischen Alltag der geteilten koreanischen Halbinsel indirekt zu erleben. Auch wird die Geschichte des Point Alpha und des Museums Mödlareuth dokumentiert. Finanzstaatssekretär Koschyk hatte nachhaltig dazu beigetragen, dass Austauschvereinbarungen zwischen den DMZ-Museum und Grenzmuseen in Deutschland geschlossen werden konnten.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist eine Präsentation einer Auswahl von Fotos aus Nordkorea, die Finanzstaatssekretär Koschyk bei seinen zahlreichen Besuchen als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag in den Jahren 2002 bis 2009 aufgenommen hat. Die Fotos sollen einen Einblick in den sonst so verschlossenen Norden der koreanischen Halbinsel ermöglichen. Bilder von Menschen und Landschaften und der Natur Nordkoreas sollen Eindrücke vermitteln, die zu Herzen gehen.

Zu einen Artikel zur Ausstellungseröffnung gelangen Sie hier.

Zu einem Videopodcast zur Ausstellungseröffnung gelangen Sie hier.

Zur Internet-Seite des DMZ-Museums gelangen Sie hier.




11 Jun

Forstfachleute aus Korea auf Stippvisite in Oberfranken


Eine Delegation hochrangiger Forstexperten aus Nord- und Süd-Korea hat im Rahmen eines internationalen Seminars in den zurückliegenden Tagen auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung den Regierungsbezirk Oberfranken besucht. Bei einem Treffen in Bamberg versicherte der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk den Koreanern dabei die Solidarität Deutschlands bei der Annäherung beider Länder. Die Bundesregierung werde alles tun, um Nord- und Süd-Korea näher zusammenzubringen, sagte Koschyk.

Korea-Delegation in BA-I weiterlesen


Geschrieben von Patrick Lindthaler am 11. Jun 2012
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