07 Sep

Koschyk: Rückbesinnung auf Religiosität ist Grundlage dafür, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen!


Der Anteil der Deutschen, der sich als religiös bezeichnet, ist rückläufig. Das geht aus Daten des irischen Marktforschungsinstituts „Gallup International“ hervor. Bei der Erhebung zur weltweiten Religiosität nannten sich 51% der befragten Deutschen „religiös“. Bei einer entsprechenden Umfrage im Jahre 2005 lag dieser Anteil noch bei 60%. 33% der Deutschen betrachten sich als nicht religiös und 15% als „überzeugte Atheisten“ (2005: 10%). In Österreich stuften sich 42% der Befragten als religiös ein. Vor sieben Jahren waren es noch 10% mehr. Lediglich nur jeder zweite befragte Schweizer beschrieb sich selbst als „religiös“. Selbst die Amerikaner lagen mit 60% noch vor den Deutschen in der Beantwortung dieser Frage.

Die vorliegenden Zahlen sollten uns wachrütteln. Deutschland ist kein religionsneutrales Land. In „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ heißt es in der Präambel unseres Grundgesetzes. In seinem Grundrechtsteil ist unsere Verfassung an den Zehn Geboten ausgerichtet, wie auch unsere gesamte Verfassungs- und Gesellschaftsordnung im christlichen Menschenbild wurzelt. Insofern ist das christliche Erbe und Wertefundament eine wesentliche Grundlage unserer Kultur und unseres Grundrechte-Verständnisses. Ich teile in diesem Zusammenhang auch das Unverständnis an einem Werbeprospekt für arabische Touristen, der die Zugspitze ohne Gipfelkreuz darstellt. Der Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof wies zurecht darauf hin, dass Gipfelkreuze die christliche Prägung unserer Gesellschaft und damit auch unserer Kulturlandschaft zeigen und der Eindruck entstehen könnte, dass wir die religiösen Wurzeln Bayerns verleugnen wollen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 07. Sep 2012
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20 Jul

Koschyk: Verantwortungsvoll durchgeführte Beschneidungen müssen in Deutschland möglich sein


Der Deutsche Bundestag hat sich in dieser Woche mit einem fraktionsübergreifenden Beschluss dafür ausgesprochen, bis zum Herbst 2012 einen Gesetzentwurf vorzulegen, der unter Berücksichtigung der Grundrechte von Eltern und Kindern sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.

Für alle in der Bundesregierung ist völlig klar: Wir wollen jüdisches und wir wollen muslimisches religiöses Leben in Deutschland. Verantwortungsvoll durchgeführte Beschneidungen müssen in diesem Land straffrei möglich sein. Auch Bundeskanzlerin Merkel hat sich klar dafür ausgesprochen, dass Sie nicht will, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt ist, in dem Juden nicht ihre Riten ausüben können.

Ich begrüße es ausdrücklich, dass der Bundestag sich mit einer breiten, fraktionsübergreifenden Mehrheit dafür ausgesprochen hat, jüdisches und muslimisches religiöses Leben in Deutschland auch weiterhin zu ermöglichen. Dies soll dadurch sichergestellt werden, indem die weltweit akzeptierte Beschneidung minderjähriger Jungen verfassungskonform geregelt wird. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 20. Jul 2012
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10 Apr

Muss Religionsunterricht ein ordentliches Unterrichtsfach sein?


pro_reli_logo_4x3jpgAm Sonntag stimmen die Berlinerinnen und Berliner über die Zukunft des Religionsunterrichts an staatlichen Schulen ab. Sie haben die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Religion wie in allen anderen Bundesländern auch als reguläres Wahlpflichtfach unterrichtet wird. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt dieses Anliegen der Bürgerinitiative „Pro Reli“ nachdrücklich.Die Kenntnis der eigenen Religion ist wichtige Voraussetzung für den Dialog mit anderen Religionen. Eine aktuelle Studie der Berliner Humboldt-Universität zeigt, dass Religionsunterricht die Toleranz und Dialogfähigkeit erhöht. weiterlesen


Geschrieben von Hartmut Koschyk am 10. Apr 2009
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19 Jan

Koschyk: “Beeindruckendes Zeichen für die Wertschätzung der Religionsfreiheit.“


Anlässlich der Meldung der Berliner Bürgerinitiative Pro Reli e.V., 195.000 Stimmen für die freie Wahl beim Religionsunterreicht gesammelt zu haben, erklärt der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk:

“Der Erfolg der Bürgerinitiative Pro Reli e.V. ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass sich engagierte Bürger mit der Verdrängung ihres christlichen Glaubens aber auch anderer Religionen aus dem Schulalltag nicht abfinden.

Die Wahlfreiheit beim Religionsunterricht ist Ausdruck der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit in unserem Land. Die Entscheidung für den Religionsunterricht hat nicht der Staat anstelle von Schülern und Eltern zu treffen.

Der Erfolg der Bürgerinitiative Pro Reli e.V. dokumentiert auch, dass viele Bürger unseres Landes um die Bedeutung von Glaube und Religion wissen und sich Ihrer ‚Verantwortung vor Gott und den Menschen‘ sehr wohl bewusst sind.”


Geschrieben von Hartmut Koschyk am 19. Jan 2009
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