18 Mai
Koschyk: Hohes Wirtschaftswachstum bei stabilen Staatsfinanzen ist möglich
Das Statistische Bundesamt hat in dieser Woche neue Quartalszahlen zum wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland vorgelegt.
Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands stieg im ersten Quartal 2012 überraschend stark um 0,5 Prozent. Bereits in den Jahren 2010 und 2011 war die deutsche Wirtschaft um 3,7 Prozent und 3,0 Prozent gewachsen. Gleichzeitig sinkt das deutsche Staatsdefizit spürbar. Der Bund könnte somit den endgültigen Zielwert der Schuldenbremse schon 2014 – zwei Jahre früher als bisher geplant – erreichen.
Die robuste Entwicklung der Wirtschaft, des Arbeitsmarkts und der Staatsfinanzen unter der christlich-liberalen Koalition in Deutschland belegen eindrucksvoll, dass dauerhaftes wirtschaftliches Wachstum gerade auf der Grundlage stabiler Staatsfinanzen möglich ist.
Daher gilt auch für die Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion: Wir stehen nicht vor der Wahl zwischen Wachstum oder hohen Staatsdefiziten, sondern wir müssen Wachstum und stabile Staatsfinanzen gleichermaßen sicherstellen. Beides gehört zusammen.
Deutschland und alle Mitgliedstaaten der EU stehen in einem weltweiten Wettbewerb um Investitionen und Arbeitsplätze. Unsere Ausgangslage hierfür ist gut. Wir sind aufgerufen, die Grundlagen des Wohlstands in Europa dauerhaft zu sichern. weiterlesen
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