12 Aug

Koschyk: „CD-Ankauf wird überflüssig“


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, nahm in einem Interview mit dem Nordbayerischen Kurier Stellung zur Paraphierung des Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz.

Finanzstaatssekretär Koschyk betonte, dass man mit dem Abkommen ein neues Kapitel mit der Schweiz aufschlagen will, was die Steuerehrlichkeit betrifft. Die Schweiz hat erkannt, dass das für ihre Zukunft als Finanzplatz unerlässlich ist. Unversteuerte Kapitaleinkünfte müssen künftig mit 19 bis 34 Prozent nachversteuert werden. Jeder Steuersünder kann sich auch selbst anzeigen und damit straflos bleiben. In Zukunft wird die Schweiz außerdem gezielt Informationen liefern. Nach unserem neuen Abkommen werden wir allein aus der Schweiz 2013 zwei Milliarden Euro erhalten, so Finanzstaatssekretär Koschyk.

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Wir verschärfen noch einmal das Geldwäschegesetz und schließen neue Doppelbesteuerungsabkommen mit allen Ländern. Es gibt nahezu keinen sicheren Platz mehr für Steuersünder. Die Steuerparadiese der Welt werden ausgetrocknet. Die neuen Verfahren machen einen Ankauf von Steuer-CDs künftig überflüssig, weil die Schweiz Auskünfte erteilen wird. Das betrifft übrigens nicht die bereits laufende Auswertung schon gekaufter Datenträger.“

Zum Interview im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 12. Aug 2011
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16 Dez

Bundestagsrede zur Verbesserung der Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung


Bundestagsrede

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Die Bundesregierung will in der Schwarzgeldbekämpfung noch effektiver vorgehen. Deshalb berät der Bundestag heute in erster Lesung einen von den Koalitionsfraktionen vorgelegten Gesetzentwurf zur “Verbesserung der Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung”. In einer Rede vor dem Deutschen Bundestag verdeutlichte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, hierzu die Haltung der Bundesregierung.

Das Instrument der Selbstanzeige von Steuersündern soll damit nachgebessert werden. Steuersünder, die nur deshalb eine Selbstanzeige erstatten, weil sie eine Aufdeckung befürchten, sollen künftig nicht mehr mit Strafbefreiung rechnen können.

Die Neuregelung der Selbstanzeige soll dazu dienen, das planvolle Vorgehen von Steuerhinterziehern nicht mehr zu belohnen. Das Rechtsinstrument der Selbstanzeige hat sich aber nach Einschätzung von Bundesregierung und Ermittlern bewährt und soll nicht angetastet werden.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 16. Dez 2010
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09 Jun

Koschyk: „Bund kauft mit Niedersachsen Steuer CD!“


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, informierte heute den Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, dass der Bund gemeinsam mit dem Land Niedersachsen eine Steuer-CD erworben hat.

Staatssekretär Koschyk: „Der Bund hat unter Mitwirkung des Landes Niedersachsen eine Steuer-CD erworben. Es handelt sich um über 20.000 Datensätze, die neben den Namen und Anschriften auch Kontostände und bankinterne Angaben enthalten. Der Bund dankt der Steuerverwaltung des Landes Niedersachsen für die enge Kooperation. Die Informationen werden nunmehr allen betroffenen Ländern zur weiteren Auswertung zugeleitet.“


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 09. Jun 2010
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03 Mrz

Aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag zum Ankauf von Steuer CD’s


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Zum Plenarprotokoll gelangen Sie hier.

Im Deutschen Bundestag fand heute eine Aktuelle Stunde  zum Thema “Notwendigkeit einer einheitlichen Praxis beim Kauf von Steuer-CD`s” statt. Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk,verdeutlichte hierzu die Haltung der Bundesregierung.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 03. Mrz 2010
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