22 Mrz

Koschyk trifft hochrangige Politiker aus der Republik Korea (Südkorea)


Gespräch mit koreanischen Politikern

v.l. Der Leiter der Konrad-Adenauer Stiftung in Südkorea, Dr. Colin Dürkop, der ehemalige Minister für Wissenschaft und Ökonomie, Abgeordneter Choi Kyung Hwa, der Vorsitzende der Koreanisch-Deutschen Parlamentariergruppe, Young-se Kwon, Parlamentarischer Staatssekretär Hartmut Koschyk, der Abgeordnete Yoo Il-ho sowie der Referent für Nordostasien bei der Konrad Adenauer Stiftung, Oliver Beckmann

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, der ebenfalls Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums ist, traf sich in Berlin zu Gesprächen mit hochrangigen Vertretern aus der Republik Korea (Südkorea). Angeführt wurde die koreanische Delegation, die auf Einladung der Konrad Adenauer Stiftung die Bundesrepublik Deutschland besucht, vom Mitglied der Nationalversammlung Young-se Kwon, der ebenfalls Vorsitzender der Koreanisch-Deutschen Parlamentariergruppe in der südkoreanischen Nationalversammlung ist. An dem Gespräch nahm auch der ehemalige Minister für Wissenschaft und Ökonomie, Abgeordneter Choi Kyung Hwan, der Abgeordnete Yoo Il-ho sowie der Leiter der Konrad-Adenauer Stiftung in Südkorea, Herr Dr. Colin Dürkop sowie der Referent für Nordostasien bei der Konrad Adenauer Stiftung, Oliver Beckmann, teil. weiterlesen




09 Feb

Koreanisches Außenministerium würdigt Koschyks Verdienste um die Deutsch-Koreanischen Beziehungen


Ehrung

Der koreanische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland Moon Tae-Young überreicht dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, eine Dankesurkunde des koreanischen Außenministeriums

Im Rahmen eines festlichen Abendessens in der koreanischen Residenz in Berlin hat der koreanische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland Moon Tae-Young die Verdienste des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, um die deutsch-koreanischen Beziehungen gewürdigt. Botschafter Moon Tae-Young überreichte Koschyk eine Dankesurkunde des koreanischen Außenministeriums in dem Koschyk „Dank und Anerkennung für seinen großen Beitrag zur Stärkung der freundschaftlichen Kooperation zwischen der Republik Korea und der Bundesrepublik Deutschland“ ausgesprochen wird, „welchen er während seiner zwölfjährigen Amtszeit als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag geleistet hat.“

Ehrung

Dankesurkunde des koreanischen Außenministeriums weiterlesen




24 Nov

Hintergründe des Korea-Konflikts / Koschyk: „Aggression soll den Machtzirkel zusammenschweißen“


Koreakonflikt Homepage

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.

Zum Radiointerview mit dem Bayerischen Rundfunk gelangen Sie hier.

Zum Radiointerview mit dem rbb gelangen Sie hier.

Der Nordbayerische Kurier befragte den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und ausgewiesener Korea-Kenner, Hartmut Koschyk, zur aktuellen Lage in Korea und zu den Hintergründen des Konflikts. Finanzstaatssekretär Koschyk ist ein: Zwischen 1998 und 2009 war er Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Bundestages, seit 2003 ist der 51-Jährige Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Deutschland.

Frage: Droht ein Krieg zwischen Süd- und Nordkorea?

Hartmut Koschyk: Mein Eindruck ist, dass trotz der zunehmenden Eskalation alle Seiten, sowohl in Korea als auch in der Welt, bemüht sind, einen heißen Krieg zu vermeiden. Insofern kommt es darauf an, dass China und Russland mäßigend einwirken.

Frage: Wie soll das geschehen?

Koschyk: China spielt hier eine wichtige Rolle, denn ohne Chinas Unterstützung ist das nordkoreanische Regime nicht überlebensfähig. China weiß, dass Nordkorea noch unberechenbarer wird, wenn es mit dem Rücken zur Wand steht. Chinas Rolle ist äußerst schwierig. China weiß, wo die Grenzen seines Einflusses sind. Der Konflikt ist eine große Herausforderung für die chinesische Diplomatie. China hat kein Interesse an einer weiteren Destabilisierung der Region. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 24. Nov 2010
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07 Nov

Deutsch-Koreanisches Forum verabschiedet Empfehlungen an die Regierungschefs


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Mit der Verabschiedung von Empfehlungen an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak ist das 9. Deutsch-Koreanische Forum in Incheon zu Ende gegangen. In dem von beiden Vorsitzenden Hartmut Koschyk und Choe Chung Ho unterzeichneten Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Lee nehmen die Experten aus beiden Ländern zur angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel, zum bevorstehenden G-20-Gipfel in Südkorea, zu den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, zur demographischen Entwicklung in beiden Ländern und zum Erfahrungsaustausch zwischen Deutschland und Korea in Fragen der Wiedervereinigung Stellung. Auch werden Vorschläge zur Intensivierung des Jugendaustausches zwischen beiden Ländern unterbreitet. Das 10. Deutsch- Koreanische Forum wird 2011 in Berlin stattfinden. weiterlesen




06 Nov

9. Deutsch-Koreanisches Forum: Der demographische Wandel als gesellschaftspolitische Herausforderung in Korea und Deutschland


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Zusammenfassung von: Bankbevollmächtigter Robert Kliche, Bayerische Landesbank, Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement und Zukunftsmärkte, der in Incheon /Songdo am 9. Deutsch-Koreanischen Forum teilnimmt.

Prof. Dr. Norbert Schneider (Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung) und Dr. Kim Yong Ha (Präsident, Korea Institute for Health and Social Affairs) sind beim Deutsch-Koreanischen Forum 2010 in Seoul im Rahmen Ihrer Vorträge auf das Thema „Der demographische Wandel (Familie, Alter und Zuwanderung) als gesellschaftspolitische Herausforderung in Korea und Deutschland“ eingegangen.

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Staatssekretär Hartmut Koschyk dankt als deutscher Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums dem scheidenden koreanischenKo-Vorsitzenden Prof. Dr. Choe Chung Ho mit der Sonderbriefmarkeund der Sondermünze “20 Jahre Deutsche Einheit”. Mit dabei derlangjährige deutsche Ko-Vorsitzende Dr. Theo Sommer und der neuekoreanische Ko-Vorsitzende Prof. Dr. Kim Hak Joon.

In seinem Vortrag ging Prof. Schneider auf den demographischen Wandel in Deutschland ein und erörtert die diesbezüglichen Treiber bzw. Faktoren der Veränderung. So spielen u.a. das generative Verhalten (Fortpflanzung und Fruchtbarkeit), die Migration und die Mortalität (Sterbeverhältnisse) eine maßgebliche Rolle in Bezug auf den Strukturwandel der Bevölkerung. Außerdem führte Prof. Schneider aus, dass der Aufschub der Familiengründung, der Bedeutungsrückgang der Institution Ehe, höhere Scheidungsraten, der Wandel der Eltern-Kind-Beziehung sowie der Wandel der Partnerbeziehung zum Wandel der Gesellschaft insgesamt beitragen. Die Bevölkerung Deutschlands wird sich gemäß Prof. Schneider in 50 Jahren auf das Niveau von vor 50 Jahren zurückentwickeln (ca. 70 Mio. Einwohner), jedoch ist die Altersstruktur dann eine völlig andere. So verdoppelt sich der der sogenannte Altersquotient; zukünftig müssen – verglichen mit dem heutigen Stand – doppelt so viele Alte von Jungen versorgt werden. Allerdings ist anzumerken, dass es sehr unterschiedliche regionale Entwicklungen gibt, so gibt es beispielsweise in Sachsen-Anhalt einen Bevölkerungsrückgang von ca. 40%. Dem gegenüber stehen Zuwächse beispielsweise in München. Das Fazit von Prof. Schneider lautet: „Der demographische Wandel ist nicht zwangsläufig krisenhaft; es gilt, die Chancen und Potentiale des Wandels zu erkennen und zu nutzen!“

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05 Nov

Treffen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Incheon, Song Young-gil


Treffen mit dem Bürgermeister von Incheon

Gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister a.D. Michael Glos führte Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Incheon, Song Young-gil, der vor seiner Wahl Abgeordneter des koreanischen Parlaments gewesen ist.

Im Rahmen seines Besuchs der Republik Korea (Südkorea) und des 9. Deutsch-Koreanischen Forums in Incheon / Songdo traf sich der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, zu einem politischen Gespräch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Incheon, Song Young-gil, der vor seiner Wahl Abgeordneter des koreanischen Parlamentes gewesen ist. An dem Gespräch nahm auch Bundeswirtschaftsminister a.D. Michael Glos MdB teil.

Die Hafen- und Industriestadt Incheon liegt 28 Kilometer westlich der Hauptstadt Seoul. Mit fast 2.7 Millionen Einwohnern ist die Stadt nach Seoul und Busan die drittgrößte in Südkorea. Incheon ist durch die kurze Entfernung zu Seoul Bestandteil des fast lückenlos zusammengewachsenen Ballungsraumes Sudogwon, da auch die U-Bahn-Netze beider Städte inzwischen verbunden sind. Dennoch handelt es sich politisch um eine eigenständige Stadt. Fast alle internationalen Flüge nach Südkorea enden auf dem Flughafen Incheon, dem wichtigsten Flughafen Südkoreas.

Incheon

Der ins Meer hineingebaute Stadtteil Songdo der Stadt Incheon, die neben der Metropole Seoul mit 2,8 Mio Einwohnern die größte Stadt Südkoreas ist, beeindruckt die Besucher aus aller Welt.

Incheon

Das beeindruckende Internationale Kongress-Zentrum in Incheon-Songdo




05 Nov

9. Deutsch-Koreanisches Forum: Innovations- und Reformpolitik in Korea und Deutschland als Antwort auf die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise


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Zusammenfassung von: Bankbevollmächtigter Robert Kliche, Bayerische Landesbank, Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement und Zukunftsmärkte, der in Incheon /Songdo am 9. Deutsch-Koreanischen Forum teilnimmt.

Der Präsident des koreanischen Instituts für Internationalen Handel, Dr. Lee Kyung Tae, und der Geschäftsführer der Koreanisch-Deutschen Handelskammer, Jürgen Wöhler, behandelten im Rahmen der dritten Sitzung des Deutsch-Koreanischen Forums 2010 in Ihren Vorträgen speziell das Thema „Innovations- und Reformpolitik in Korea und Deutschland als Antwort auf die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise“.

Herr Dr. Lee Kyung Tae ging in seinem Vortrag kurz auf die Finanz- und Wirtschaftskrise ein und erörterte, dass Korea insbesondere mit einem „staatlichen Stimuluspaket“ reagierte, um die Folgen der Krise möglichst abzufedern. Dies ist erfolgreich gelungen. Die Implementierung von Kontrollmechanismen hat Korea übrigens bereits nach der Asienkrise 1997 auf den Weg gebracht, so dass nur ergänzende Instrumente erforderlich waren. Da Korea – genau wie Deutschland – stark exportorientiert ist, ging es in erster Linie darum, die Binnennachfrage zu steigern, um so bei weltweiten Wirtschaftskrisen weniger abhängig zu sein. Korea hat dafür das strategische Projekt „Green Growth“ (Grünes Wachstum) verabschiedet, das ein nachhaltiges – und insbesondere umweltweltfreundliches – Wachstum sicherstellen soll. Daneben soll das Projekt „Green Growth“ Antworten und Lösungen auf die Herausforderungen in den Bereichen Energieabhängigkeit und Klimaschutz finden, denn Korea ist beinahe völlig von Energieimporten abhängig und emittiert als Industrieland eine nicht unerhebliche Menge an Kohlendioxid. Herr Dr. Lee führt in diesem Zusammenhang Kooperationspotentiale zwischen Deutschland und Korea an, z.B. in den Bereichen der Energiesicherheit (Kooperation gegen Ressourcen-Nationalismus, gemeinsame Forschungsprojekte etc.) und Nachhaltigkeit (Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität etc.). weiterlesen




05 Nov

9. Deutsch-Koreanisches Forum: Von G-20 zur multipolaren Weltordnung – Politische Folgen aus der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise


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Zusammenfassung von: Bankbevollmächtigter Robert Kliche, Bayerische Landesbank, Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement und Zukunftsmärkte, der in Incheon /Songdo am 9. Deutsch-Koreanischen Forum teilnimmt.

Bundeswirtschaftsminister a.D. Michael Glos MdB und der Präsident des Korea Institute for International Economic Policy, Dr. Chae Wook, sind im Rahmen ihrer Vorträge auf das Thema „Von G-20 zur multipolaren Weltordnung – Politische Folgen aus der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise“ eingegangen.

Bundeswirtschaftsminister a.D. Glos hob in seinem Vortrag eingangs insbesondere die harte Arbeit und die Disziplin der Koreaner hervor, die maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg Koreas waren und sind. Auch unterstrich er die gute Situation der koreanischen Banken, die die Finanzkrise nahezu unbeschadet überstanden haben. Er unterstrich, dass diese Krise ggf. hätte erspart bleiben können, wenn u.a. die zum G8-Gipfel in Heiligendamm von Deutschland vorgelegten Vorschläge zur Überwachung und Kontrolle von Hedgefonds umgesetzt worden wären. Eine internationale Koordination der G-20 sowie der Verzicht auf protektionistische Maßnahmen haben schlussendlich zu einer Bewältigung der Wirtschaftskrise geführt. Gleichzeitig mahnte er an, dass die Finanzkrise noch nicht ausgestanden ist. Nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister a.D. Glos wäre es ggf. sinnvoll, eine G11 (G8 + Brasilien, Russland, Indien und China) aufzusetzen. Ein neuer Auswahlprozess – Reduzierung von G-20 auf G-11 – würde sich hingegen schwierig gestalten.

Dr. Chae Wook ging in seinem Vortrag auf die Leistung der G-20, die Rollenerwartung der G-20 und die Bedingungen, die an die G-20 gestellt werden, ein. Dabei skizzierte er die Entstehungsgeschichte sowie die Notwendigkeit der G-20 als Problemlösungs- und Steuerungsinstrument. Außerdem verdeutlichte er die Institutionalisierung des G-20-Prozesses.

Nach den Vorträgen nutzen die Teilnehmer des Forums die sich bietende Möglichkeit das Thema G-20 ausführlich zu diskutieren. Der Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, hob in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des politisch-gesellschaftlichen Dialogs im Rahmen des G-20-Prozesses hervor, um eine Entfremdung zwischen Bürgern und Politik sowie zwischen Bürgern und Wirtschaft vorzubeugen bzw. zu begegnen. Bundeswirtschaftsminister a.D. Michael Glos warnte vor einer Überfrachtung der G-20, da seiner Meinung nach sonst eine handlungsunfähige „UNO II“ droht.




05 Nov

9. Deutsch-Koreanisches Forum in Incheon / Songdo: Wo stehen Deutschland und Korea heute?


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Zusammenfassung von: Bankbevollmächtigter Robert Kliche, Bayerische Landesbank, Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement und Zukunftsmärkte, der in Incheon /Songdo am 9. Deutsch-Koreanischen Forum teilnimmt.

„Wo stehen Deutschland und Korea heute?“ war die erste Frage, die auf dem Programm des Deutsch-Koreanischen Forums erörtert wurde. Hierzu gaben Herr Kim Hak Joon (Berater Dong-A Ilbo) für Korea und Herr Dr. Theo Sommer (Editor-at-Large, DIE ZEIT) für Deutschland einen Überblick.

Neben der sich seit Jahren gut entwickelnden koreanischen Wirtschaft und dem erst kürzlich unterzeichneten Freihandelsabkommen zwischen Korea und der Europäischen Union, ging Herr Kim Hak Joon insbesondere auch auf die außen- und innenpolitische Lage seines Landes ein. So spielen insbesondere die Wahlen in 2012 in China, Rußland, den USA und Korea selbst eine wesentliche Rolle für die weitere Entwicklung Koreas. Aktuell wird die Innenpolitik Koreas vom Thema „Wohlstand“ bestimmt. Damit unmittelbar verbunden ist die Gefahr einer populistischen Debatte, die die bevorstehende Wahl beeinflussen kann. Daneben sind die Entwicklungen in Nordkorea entscheidend für den Ausgang der Präsidentschaftswahlen Südkoreas. Diese Entwicklungen in Nordkorea sind jedoch eher schwer vorhersehbar und werden u.a. durch die Machtübergabe von Kim Yong-Il auf Kim Yong-Un sowie die Rolle Chinas bestimmt.

Herr Dr. Sommer stellt die aktuelle Situation in Deutschland anhand von drei Schwerpunkten dar: Wirtschaft, innenpolitischer Zustand, Rolle Deutschlands in der Welt sowie in der EU. Dabei skizziert er eine erfreuliche Entwicklung der wirtschaftlichen Lage, gibt aber auch die nicht durchweg erfreuliche Entwicklung des innpolitischen Zustands – insbesondere die Entfremdung zwischen deutscher Bevölkerung und Politik – zu bedenken (Stichwort Stuttgart 21 etc.). Die Rolle Deutschlands in der Welt bezeichnet Herr Dr. Sommer als zuverlässig und berechenbar. Auch wenn Deutschland in der Weltpolitik keine tiefen Fußspuren hinterlässt, so kann doch der kürzlich erlangte Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat sowie die Erfolge auf europäischer Ebene, insbesondere der auf den Weg gebracht Krisenmechanismus für in Schieflage geratene Staaten des Euro-Raumes, hervorgehoben werden.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Teilnehmer des Forums die aktuelle Situation, insbesondere wurden sich auftuenden Fragen zu Nordkorea sowie die Rolle Chinas in diesem Zusammenhang aus verschiedenen Blickwickwinkeln betrachtet. Eine Antwort auf die Frage, ob Unterstützungsleistungen – z.B. im Rahmen von Lebensmittellieferungen – für Nordkorea dem Regime in Pjöngjang eher dienlich sind oder nicht, blieb offen.




05 Nov

Parlamentarischer Staatssekretär Koschyk eröffnet als deutscher Ko-Vorsitzender das 9. Deutsch-Koreanische Forum in Incheon / Songdo!


Eröffnung Deutsch-Koreanisches Forum

Staatssekretär Hartmut Koschyk bei seiner Eröffnungsrede anlässlich des 9. Deutsch-Koreanischen Forums in Incheon mit dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos,dem ehemaligen Chefredakteur der ZEIT, Theo Sommer und dem Deutschen Botschafter in Seoul, Hans-Ulrich Seidt.

Zum Grußwort von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, hat als deutscher Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums das 9. bilaterale Treffen dieser Art in Incheon/Songdo eröffnet.

Eröffnung Deutsch-Koreanisches Forum

Die Teilnehmer des 9. Deutsch-Koreanischen Forums in Incheon

In seinem Grußwort betonte Finanzstaatssekretär Koschyk, dass Stärke seit langem nicht mehr in Teilung und Isolation, sondern in Einheit und Solidarität besteht. Er sei fest davon Überzeugt, dass die Zeit für ein neues geeintes Korea kommen wird. Dies kann durchaus schneller als erwartet der Fall sein. Auch Anfang 1989 hat wohl niemand auf der Welt geglaubt, dass ein dreiviertel Jahr später die Berliner Mauer fallen und Deutschland im Oktober 1990 wiedervereint sein wird, so Koschyk. Ebenfalls warb Finanzstaatssekretär Koschyk um eine Intensivierung der bilateralen Beziehungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik, der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch im Hinblick auf die Lösung für die großen globalen Fragen, wie Klimawandel, Unterentwicklung, Armut und Hunger in der Welt. Auch gelte es, den Austausch der Jugend zwischen beiden Ländern nachhaltig zu intensivieren und die Beschäftigung mit Deutschland im Rahmen der universitären Germanistik in Korea und der klassischen Koreanistik in Deutschland zu fördern. weiterlesen