28 Okt

Koschyk: „Deutsche Telekom mißachtet ländlichen Raum!“


Nach der Ankündigung der Deutschen Telekom, 37 Arbeitsplätze in Bayreuth abzubauen hatte sich der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, umgehend an den Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Telekom AG, René Obermann, gewandt und einen Erhalt des Standortes Bayreuth gefordert.

Die Deutsche Telekom AG erläuterte Finanzstaatssekretär Koschyk nun die Hintergründe für die Konzentration in Nürnberg im Bereich Geschäftskunden und in Leipzig im Bereich IT. Nach Telekom-Auffassung ist Bayreuth mit 29 Beschäftigten im Geschäftskunden-Bereich und vier Beschäftigten im Bereich IT als Zukunftsstandort zu klein. Für Geschäftskunden sollen bundesweit lediglich neun Vertriebs- und Service-Center und 28 Vertriebsbüros mit Außendienstfunktionen eingerichtet werden. Im IT-Bereich sollen lediglich fünf Innovationszentren eingerichtet werden. Daher sind Nürnberg und Leipzig als jeweils größte Standorte in der Region aufnehmende Standorte. Da bereits heute wesentlich mehr Mitarbeiter in Nürnberg und Leipzig arbeiten, hat die Deutsche Telekom AG diese Städte als Zielstandorte gewählt, um somit die Zahl der von einem Standortwechsel betroffenen Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.

Koschyk: „Bei aller Notwendigkeit für die Telekom, bei Standort- und Personalentscheidungen betriebswirtschaftliche Aspekte zu beachten, trägt die Deutsche Telekom auch eine Verantwortung für eine ausgewogene Standortstruktur in Deutschland. Die Standortkonzentrierung in Nürnberg und Leipzig zu Lasten Bayreuths lässt hier eine notwendige Sensibilität der Deutschen Telekom vermissen. Nachdem die Deutsche Telekom gerade bei der Versorgung des ländlichen Raums mit schnellem Internet kein großes Engagement an den Tag legt, werden viele Bürger die jetzige Standortentscheidung der Deutschen Telekom gegen Bayreuth erneut als Desinteresse und Mißachtung der Deutschen Telekom für den ländlichen Raum werten. Das trägt nicht gerade zum Image-Gewinn für die Deutsche Telekom bei!“


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 28. Okt 2010
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09 Feb

Koschyk beharrt auf DSL-Versorgung für die Gemeinde Speichersdorf


Auf Bitten des Speichersdorfer Bürgermeisters Manfred Porsch hatte der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk vor wenigen Wochen bei der Deutschen Telekom interveniert, um die DSL-Versorgung in den Speichersdorfer Ortsteilen Haidenaab, Göppmannsbühl, Wirbenz, Ramlesreuth, Plössen, Roslas und Guttenthau zu ermöglichen.

Die Telekom hatte sich an dem vom 30.09.2009 bis 25.11.2009 durchgeführten Auswahlverfahren zur DSL-Versorgung in Speichersdorf nicht beteiligt.

In einem Schreiben der Deutschen Telekom an Hartmut Koschyk wird nun mitgeteilt, dass die Telekom auch weiter daran festhalte, kein Angebot abzugeben, da die Glasfaseranbindung „nicht mehr wirtschaftlich realisierbar“ sei.

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Geschrieben von dagmarbauer am 09. Feb 2010
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01 Feb

Hartmut Koschyk fordert Telekom zur DSL-Versorgung von Weidensees auf.


Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk MdB hat sich erneut in die Bemühungen des Ersten Bürgermeisters der Verwaltungsgemeinschaft Betzenstein, Claus Meyer, eine DSL-Versorgung für Weidensees zu ermöglichen, eingeschaltet.

Hartmut Koschyk beruft sich auf ein Angebot der Deutschen Telekom Netzproduktion GmbH vom Oktober 2008 und fordert die Telekom auf, dieses Angebot auch weiter aufrecht zu erhalten.

Der bei der Deutschen Telekom für das Referat „Politik und Regulierung“ zuständige Wolfgang Kopf hatte Koschyk mitgeteilt, dass max. 26 Neukunden für die Deutsche Telekom zu gewinnen wären und aus wirtschaftichen Aspekten deshalb eine DSL-Versorgung ausscheiden müsse.

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Geschrieben von Patrick Lindthaler am 01. Feb 2010
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06 Okt

Ministerpräsident Seehofer unterstützt MdB Koschyk in Sachen DSL-Versorgung in der Gemeinde Haag


Seehofer: Altes Angebot aufrechterhalten oder alternatives tragfähiges Angebot unterbreiten

Nachdem die Deutsche Telekom AG ihr Angebot für eine Breitbanderschließung in Höhe von 24.000 Euro für die Gemeinde Haag zurückgezogen hatte, hat der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk, umgehend Ministerpräsident Seehofer eingeschaltet.

In seinem Antwortschreiben an MdB Koschyk betont der Bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer: „Wir werden der Telekom in der Arbeitsgruppe das Anliegen der Gemeinde Haag übermitteln und die Telekom bitten, entweder ihr altes Angebot aufrechtzuerhalten oder der Gemeinde ein alternatives tragfähiges Angebot zu unterbreiten. Grundlage für eine finanzielle Förderung des Breitbandausbaus wird weiterhin die Bayerische Breitbandförderrichtlinie sein, so dass die Angebote der Telekom nach den verfahrensrechtlichen Vorgaben dieser Richtlinie erfolgen werden. Die Telekom hat viele Gemeinden durch ihren Investitionsstopp beim Breitbandausbau verärgert. Dass dies primär durch die moderate Absenkung der TAL-Entgelte, auf die die Telekom in diesem Zusammenhang verweist, sachlich begründet sein soll, leuchtet mir nicht ein. So ist auch bei der Gemeinde Haag schwer zu verstehen, warum sich die Rentabilität der Breitbandversorgung praktisch von einem Tag auf den andren massiv verändert haben soll.“ weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 06. Okt 2009
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