23 Apr

Koschyk: „Vertreibungen in Gegenwart und Zukunft weltweit dauerhaft ächten!“


Gruppenfoto Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler 17. WP

Die Heimatvertriebenen und Aussiedler sowie ihre Nachkommen gehören zu einer wichtigen gesellschaftlichen Gruppe in Deutschland. Die Geschichte der Vertreibung und Aussiedler ist ein wesentlicher Bestandteil unserer gemeinsamen Geschichte in Deutschland und Europa. Vertreibungen sind zudem kein Phänomen der Vergangenheit, sondern vollziehen sich in vielen Ländern der Welt bis heute. Die Vertreibung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges und die Integration der Heimatvertriebenen haben die Bundesrepublik Deutschland wirtschaftlich, sozial, kulturell und religiös verändert und ganz wesentlich geprägt.

Die Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, darunter auch der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, setzt sich für die berechtigten Anliegen der Heimatvertriebenen, deutschen Spätaussiedler und deutschen Minderheiten im Ausland ein. Hierzu zählen nicht alleine Fragen der Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte in Deutschland und Europa, sondern in Bezug auf die deutschen Spätaussiedler auch Fragen der Integration in unsere Gesellschaft. Für die deutschen Minderheiten betont die Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler auch die Wahrnehmung einer dauerhaften Verantwortung von deutscher Seite. Hartmut Koschyk war von 1990 bis 2002 Vorsitzender der Arbeitsgruppe.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 23. Apr 2010
Tags: , ,


17 Sep

Hartmut Koschyk MdB trifft ältesten Bayreuther


DSC_0203I

Im Rahmen seines Besuches beim BRK-Ruhesitz Bayreuth traf Hartmut Koschyk MdB auf Wilhelm Obst, der mit einem Alter von 100 Jahren ältester Bayreuther ist. Die Geschichte des Nachfahren fränkischer Obstbauern, dessen Familie seit Generationen in Oberschlesien angesiedelt war und nach dem Krieg vertrieben wurde, wird Koschyk demnächst genauer kennenlernen. Er vereinbarte einen Termin, um ausführlich die faszinierenden Erzählungen des 100-Jährigen zu hören.


Geschrieben von Jens Bauer am 17. Sep 2009
Tags: ,


03 Sep

„Vertriebene wollen Geschichte nicht umschreiben“ / BdV-Präsidentin Steinbach begrüßte kontroverse Debatte um Flucht und Vertreibung


Walter Nadler MdL, Hartmut Koschyk MdB, Erika Steinbach MdB und Gudrun Brendel-Fischer MdL

Bayreuth. Das Verständnis für die Schicksalsthemen Flucht und Vertreibung in der Bevölkerung ist heute wesentlich ausgeprägter als noch vor wenigen Jahren. Darauf hat die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach bei einer Vortragsveranstaltung in Bayreuth hingewiesen. Die Vertriebenen wollten die Geschichte auf keinen Fall umschreiben, sagte Steinbach. Allen Betroffenen sei bekannt, dass ihrem Schicksal Grauenhaftes vorausgegangen war. Dennoch dürfe das Geschehen nicht eindimensional dargestellt werden. Fakt sei auch, dass sämtliche Vertriebene, vom Säugling bis zum Greis, in Kollektivschuld genommen worden seien und nicht die persönliche Schuld, sondern die geographische Lage ihrer Heimat über die Vertreibung entschieden hatte. Dennoch stünden die Heimatvertriebenen von Anfang an laut ihrer Charta für ein Miteinander statt für ein Gegeneinander und somit auch für ein friedliches und vereinigtes Europa.

Veranstaltung mit Erika Steinbach MdB im Schlossturmsaal

weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 03. Sep 2009
Tags:


25 Mrz

Koschyk und Steinbach treffen polnische Parlamentarier


Nach einem Arbeitsgespräch in Berlin

Hartmut Koschyk und Erika Steinbach gemeinsam mit weiteren Bundestagsabgeordneten und polnischen Parlamentariern nach einem Arbeitsgespräch in Berlin

Gemessen an den Aufregungen im deutsch-polnischen Verhältnis der letzten Wochen im Hinblick auf die Vertretung der BdV-Präsidentin im Stiftungsrat der Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung verlief ein Treffen deutscher und polnischer Parlamentarier aus den bilateraler Freundschaftsgruppen des Deutschen Bundestages und des Polnischen Sejm sehr harmonisch. Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und ehemaliger Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen war beeindruckt vom sachlichen Klima und der menschlich angenehmen Atmosphäre der Begegnung. Koschyk: „Ich hätte mir gewünscht, manche polnische Persönlichkeiten und Medienvertreter hätten so souverän und sachlich das Gespräch mit Erika Steinbach geführt, wie dies polnische Parlamentarier getan haben !“.

steinbach2-polenjpg


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 25. Mrz 2009
Tags: , , ,


08 Mrz

Versöhnung mit tschechischen Nachbarn / Ausstellung über die Geschichte der Sudentendeutschen in Bayreuth eröffnet


Ausstellung "Die Sudetendeutsche - Eine Volksgruppe in Europa"

Der Bayreuther Landrat Hermann Hübner, die Bayreuther Kreisvorsitzende der Sudentendeutschen Margareta Michl, MdB Hartmut Koschyk, Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl und der langjährige Bayreuther Ortsvorsitzende Karl Heider (von links) haben in Bayreuth die Ausstellung „Die Sudetendeutschen – Eine Volksgruppe in Europa“ eröffnet.

Bayreuth. Zum 90. Jahrestag der Demonstrationen für das Selbstbestimmungsrecht im Sudetenland ist am Sonntag in Bayreuth die Ausstellung „Die Sudetendeutschen – Eine Volksgruppe in Europa“ eröffnet worden. Zuvor gedachten Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaften in einer gemeinsamen Andacht bei einer Kranzniederlegung an die blutige Niederschlagung der friedlichen Proteste vom 4. März 1919. Kaplan und Hochschulpfarrer Dr. Helmut Wiesner und Geistlicher Rat Pfarrer Leo Seewald gestalteten die Andacht in der Schlosskirche Bayreuth. Mit einer eindrucksvollen Predigt ging Pfarrer Dr. Wiesner auf das Schicksal der  Sudetendeutschen ein und machte zugleich deutlich, dass Versöhnung nur dann funktioniert, wenn endlich auch die Täter ihre Schuld anerkennen. Wiesner führte weiter aus: „Die Sudetendeutschen sind in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts die gebeutelteste Gruppierung; im ersten Weltkrieg in ein Land umgesiedelt, in das sie nicht wollten und nach dem zweiten Weltkrieg eben aus diesem Land wieder vertrieben worden.“ weiterlesen


Geschrieben von Oliver Junk am 08. Mrz 2009
Tags: , ,