29 Apr

Chinesische Bischof Aloysius Jin Luxian im Alter von 96 Jahren gestorben


Zum Tod des chinesischen Bischofs Aloysius Jin Luxian erklärt Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB:

Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit Bischof Aloysius Jin Luxian

“Mit großer Trauer habe ich vom Tod von Bischof Aloysius Jin Luxian erfahren. Im Jahr 2010 habe ich ihn während meines Besuches in der Volksrepublik China in Shanghai getroffen. Er war eine Symbolfigur christlicher Glaubensstärke in China und hat viel zum Wachstum vor allem der offiziellen christlichen Gemeinschaft in Shanghai beigetragen. Unter Bischof Aloysius Jin ist Shanghai zur blühendsten Diözese Chinas geworden. Sein Hauptanliegen waren die Evangelisierung sowie die Versöhnung zwischen Vatikan und Chinesischer Regierung. Der Bischof war auch ein großer Freund Deutschlands. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte ihn 2006 bei ihrer ersten Chinareise getroffen. Bischof Jin hatte in den 40er Jahren in Köln und Innsbruck fließend Deutsch gelernt. Bis 1982 war Bischof Aloysius Jin Luxian wegen seines Glaubens 27 Jahre im Gefängnis gesessen, weil er nicht an seiner Loyalität zum Papst rütteln wollte. Später trat er dann in die chinesische Staatskirche „Katholische Patriotische Vereinigung“ ein und wurde 1988 Bischof von Shanghai. Bis zuletzt war er Ehrenpräsident der Staatskirche. Gleichzeitig war er jedoch auch mit dem Segen des Vatikans geweiht. Er spendete 2005 Joseph Xing Wenzhi die Bischofsweihe zum Weihbischof in Shanghai, der sowohl von Papst Benedikt XVI. wie auch der chinesischen Regierung anerkannt wurde. Sein segensreiches Wirken wird nicht nur für die Christen in der VR China unvergessen bleiben.“


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 29. Apr 2013
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03 Apr

Koschyk beginnt politische Gespräche in Peking


Der amtierende Präsident des Chinesischen Staatsfonds, Gao Xiquing (3. v.l), die Finanzreferentin der Deutschen Botschaft Peking, Birgit Reichenstein (1.v.l.), der Vertreter der Adenauer Stiftung in Peking, Tom Awe und die Leiterin der Internationalen Abteilung des chinesischen Staatsfonds, Liu Fangyu.

Zum Auftakt seines China-Besuches ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, mit dem amtierenden Präsidenten des Chinesischen Staatsfonds “China Investment Corporation” (CIC), Gao Xiqing zusammen getroffen. Diese Einrichtung wurde 2007 gegründet und mit einem Startkapital von 200 Mrd. US-$ aus den reichlichen Währungsreserven des Landes ausgestattet. Es handelt sich dabei um den größten Staatsfond weltweit. Bisheriger Chef des chinesischen Staatsfonds war Lou Jiwei, der zum neuen chinesischen Finanzminister berufen wurde. Der Fond untersteht direkt dem chinesischen Staatsrat. Zum Fond gehört die China Central Huijin Investment, welche die Staatsbeteiligungen im chinesischen Finanzsektor verwaltet.

Koschyk informierte den Fonds-Chef Gao Xiqing über die aktuelle Situation in der EURO-Zone. Die chinesischen Vertreter würdigten Deutschlands Einsatz bei der Überwindung der europäischen Staatsschuldenkrise und der Stabilisierung der EURO-Zone. Die von Deutschland durchgesetzte Devise “Solidarität nur gegen Solidität” wurde dabei ausdrücklich begrüßt. Investitionen des chinesischen Staatsfonds in Europa und in Deutschland würden von deutscher Regierungsseite ausdrücklich begrüßt, so Finanzstaatssekretär Koschyk.

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB mit dem Deutschen Botschafter in Peking, Dr. Michael Schaefer (2. v.l..), dem Leiter der Repräsentanz der Adenauer-Stiftung in der VR China, Tom Awe (1.v.l.) und dem stv. Leiter der Wirtschaftsabteilung, Dr. Peter Kreuzberger

Weitere Gesprächspartner Koschyks in Peking waren der Deutsche Botschafter Dr. Michael Schaefer und der langjährige chinesische Botschafter in Deutschland, Ma Canrong.

Der langjährige Botschafter Pekings in Berlin, Ma Canrong, Adenauer-Vertreter in Peking, Tom Awe und seine Frau Jing Awe


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 03. Apr 2013
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22 Mrz

Finanzstaatsekretär Koschyk trifft US- Nordkoreaexperten


Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem Sondergesandten der USA für Nordkorea, Glyn T. Davies (r.) und dem US-Sonderbeauftragten für die 6-Parteien-Gespräche, Clifford A. Hart (l.)

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk ist in Berlin mit den für die Nordkorea-Frage zuständigen US- Diplomaten zusammengetroffen.

In seiner Eigenschaft als Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums führte Koschyk in Berlin einen ausführlichen Meinungs- und Informationsaustausch mit dem Sondergesandten der USA für Nordkorea, Glyn T. Davies und dem US-Sonderbeauftragten für die 6-Parteien-Gespräche, Clifford A. Hart.

Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Reaktion der Internationalen Gemeinschaft auf den Nukleartest Nordkoreas vom 12. Februar 2013. Koschyk berichtete dabei über seinen jüngsten Besuch anlässlich der Amtseinführung der neuen südkoreanischen Präsidentin Park Guen Hye in Seoul und die Lageeinschätzung der neuen südkoreanischen Regierung zur angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel. Einigkeit bestand in der Bewertung der Schlüsselstellung der VR China für eine nachhaltige Entspannung auf der koreanischen Halbinsel. Die amerikanischen Diplomaten äußerten sich dankbar für die Rolle Deutschlands und der EU. Vor allem die Präsenz Deutschlands und weiterer EU-Staaten durch diplomatische Missionen in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang sei von erheblicher Bedeutung. Koschyk kündigte an, bei seiner bevorstehenden China-Reise auch mit Nordkorea-Experten in Peking zusammenzutreffen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 22. Mrz 2013
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22 Mrz

Finanzstaatssekretär Koschyk trifft Botschafter der Volksrepublik China, S.E. Herrn Shi Mingde


Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Herrn Shi Mingde

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, wird vom 3. bis 12. April 2013 die VR China und Hongkong besuchen, um dort politische Gespräche zu führen. Im Vorfeld seiner Reise traf sich Finanzstaatssekretär Koschyk mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Herrn Shi Mingde, um sich über aktuelle politische Fragen in den bilateralen Beziehungen auszutauschen. Botschafter Shi Mingde betonte, das die VR China sich in der internationalen Finanzpolitik noch enger mit der Europäischen Union und Deutschland abstimmen wolle und der Zusammenarbeit der Zentralbank Chinas und der Deutschen Bundesbank eine große Bedeutung zukomme. Der Botschafter betonte die Gefahr, die von Währungsschwankungen für Volkswirtschaften ausgehen können. Auch sei China an einem stabilen Euro interessiert, so Botschafter Shi Mingde. Auch auf deutscher Seite bestehe ein großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der VR China im Bereich der Finanzpolitik, so Finanzstaatssekretär Koschyk. Finanzstaatssekretär Koschyk und Botschafter Shi Mingde besprachen auch Fragen zur aktuellen politischen Situation in der VR China. Dabei erklärte Botschafter Shi Mingde, dass die wichtigsten politischen Ziele der neuen chinesischen Führung wirtschaftliches Wachstum, sozialer Ausgleich, Rechtstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung und eine nachhaltige Umweltpolitik seien. Abschließend diskutierten Finanzstaatssekretär Koschyk und Botschafter Shi Mingde die aktuelle politische Situation auf der koreanischen Halbinsel. Dabei dankte Finanzstaatssekretär Koschyk, der Ko-Vorsitzender des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums ist, für die konstruktive Rolle der VR China im UN-Sicherheitsrat bei den jüngsten Beschlüssen betreffend Nordkorea und die politischen Anstrengungen der VR China für eine Entspannung auf der koreanischen Halbinsel.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 22. Mrz 2013
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18 Okt

Ruck und Koschyk treffen neuen chinesischen Botschafter


Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion , Dr. Christian Ruck, und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, sind in Berlin mit dem neuen Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, Shi Mingde, zusammengetroffen. Ruck und Koschyk sind mit Botschafter Shi Mingde seit ihrer Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag 1990 bekannt, als der heutige chinesische Botschafter in Berlin damals als junger chinesischer Diplomat an der damaligen Botschaft in Bonn wirkte. Ruck und Koschyk würdigten Botschafter Shi Mingde als hervorragenden Kenner Deutschlands und äußerten die Überzeugung, dass die Mission von Botschafter Shi Mingde in Berlin den deutsch-chinesischen Beziehungen wichtige Impulse verleihen werde. Im Mittelpunkt des intensiven Gedankenaustausches stand die deutsch-chinesische Zusammenarbeit bei der Bewältigung der europäischen Staatsschuldenkrise, bei der Weiterentwicklung der globalen Finanzarchitektur sowie im Bereich der weltwirtschaftlichen Strukturen.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 18. Okt 2012
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29 Jun

Finanzstaatssekretär Koschyk und langjähriger „Die Zeit“- Herausgeber Sommer diskutieren mit Journalisten aus der VR China!


HP Gruppe

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB, “Die-Zeit”-Herausgeber Dr. Theo Sommer, der Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peking, Thomas Awe gemeinsam mit den Fachjournalisten aus der VR China

Chinas Medienlandschaft befindet sich in allen Bereichen im Umbruch. Kaum ein anderes Land reagiert so enthusiastisch auf medientechnologische Neuerungen, sei es Internet, Fernsehen, Printmedien oder Mobilkommunikation. Die Konrad-Adenauer-Stiftung in der VR China mit ihrem dortigen Vertreter Thomas Awe stellt sich dieser Herausforderung und versucht im Austausch mit führenden Journalisten, die Herausforderungen und Chancen moderner Berichterstattung zu definieren. Gleichzeitig ist die Konrad-Adenauer-Stiftung darum bemüht, einen Mediendialog zwischen deutschen und chinesischen Journalisten zu vermitteln.

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung besuchten daher die Direktorin im Zentrum für Internationale Kommunikation der „China International Publishing Group“, Frau Jiang Jialin, die stellv. Direktorin im Zentrum für Internationale Kommunikation an der Xinhua Nachrichtenagentur, Frau Chen Yao, der Chefredakteur des TV-Nachrichtenzentrums der Shanghai People’s Radio und TV-Stationen, Herr Zhu Peizhang sowie Herr Zhang Xingbo von der Webseite von „China Daily“ und die stellv. Direktorin im Nachrichtenbüro der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der KP China für zehn Tage die Bundesrepublik Deutschland, um Gespräche mit Medienvertretern und Politikern zu führen. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 29. Jun 2012
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08 Jun

Koschyk: Deutsch-chinesische Beziehungen müssen nachhaltig ausgebaut werden


Der VR China kommt als Wirtschaftsnation und als Handelspartner für die deutsche Wirtschaft eine stetig wachsende Bedeutung zu. Deutsche Unternehmen, gerade auch aus dem Mittelstand, haben China längst als Produktions- und zunehmend als Forschungsstandort entdeckt, gleichzeitig ist das Land der Mitte ein riesiger Absatzmarkt. Bundeskanzlerin Merkel besuchte im Februar diesen Jahres die VR China. Mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao sprach Bundekanzlerin Merkel über die weltwirtschaftliche Lage und insbesondere über die Situation in Europa. Die Bundeskanzlerin informierte ihren chinesischen Amtskollegen dabei auch über die Schritte, die die Europäische Union unternimmt, um die Schuldenkrise zu überwinden. Beide waren sich einig, dass gerade die Haushaltsdisziplin und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit eine wichtige Rolle spielen. Mit Blick auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit betonte die Kanzlerin den freien Zugang von Unternehmen im jeweils anderen Land. Probleme, wie beispielsweise beim Schutz des geistigen Eigentums, müssten zwischen Deutschland und China offen angesprochen werden. Die im vergangenen Jahr eingeführten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen wertete die Kanzlerin als Erfolg und betonte, dass man eine sehr viel engere Zusammenarbeit erreicht habe. Die Kanzlerin hatte auch die südchinesische Stadt Kanton besucht, wo sie das Deutsch-Chinesische Wirtschaftsforum eröffnete. In der Provinz Kanton sind über 400 Unternehmen aus Deutschland präsent. Mit Investitionen von über eine Milliarde Euro haben diese zur industriellen und technologischen Leistungsfähigkeit der Provinz beigetragen und viele Arbeitsplätze geschaffen.

Ich selbst besuchte in der vergangenen Woche Peking und Hongkong, um mich über die politische Situation vor dem anstehenden Wechsel der Staats- und Parteiführung zu informieren. Bei einem von der Konrad-Adenauer-Stiftung/Peking unter Leitung von Thomas Awe organisierten Fachgespräch diskutierte ich auch über die Bedeutung Chinas in der europäischen Finanzkrise sowie deren Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaftsentwicklung und referierte unter anderem über „die globalpolitische Rolle Chinas im Rahmen der sich verändernden Konstellation in der Finanz- und Weltpolitik“. Anwesend war auch Generalmajor a.D. Pan Zhenqiang, ein gefragter Referent bei internationalen Konferenzen zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik und im „China Reform Forum“, einer führenden Institution in China für politische Analysen, tätig. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 08. Jun 2012
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04 Jun

Politische Gespräche in Hongkong


Hongkong

Im Rahmen seines Besuches in der VR China besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, auch die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong, um politische Gespräche zu führen.

Hp Prof Wolff Foto

Finanzsstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit Prof. Dr. Lutz-Christian Wolff und dem Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in der VR China, Herrn Thomas Awe

So traf Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk unter anderen Prof. Dr. Lutz-Christian Wolff, der Internationales und Chinesisches Wirtschaftsrecht an der „Chinese University of Hong Kong“ lehrt, um über die Investionsbedingungen für ausländische Unternehmen in Hongkong und die Investionsbereitschaft chinesischer und Hongkonger Unternehmen in Deutschland und Europa zu diskutieren.

HP Frank Ching Foto

Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit Frank Ching und und Regina Edelbauer von der Konrad-Adenauer-Stiftung Peking

Ebenso tauschte sich Finanzstaatssekretär Koschyk mit Frank Ching aus, der Internationale Beziehungen an der „Hong Kong University of Science and Technology“ sowie an der „Chinese University of Hong Kong“ lehrt. Frank Ching ist ein renommierter Kolumnist mehrerer internationaler Zeitungen und Buchautor. weiterlesen


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 04. Jun 2012
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31 Mai

Finanzstaatssekretär Koschyk informiert sich über die Situation der Christen in der VR China


HP Foto-1

Finanzstaatssekretär Koschyk, Prof. Dr. Wulff Metz, Michael Kropp, Pfarrer Michael Bauer, Pfarrer Dr. Karl-Heinz Schell und Regina Edelbauer von der Konrad-Adenauer-Stiftung Peking

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, hat sich in Peking über die Situation der Christen in der VR China informiert. Bei einem Gespräch mit Finanzstaatssekretär Koschyk waren Prof. Dr. Wulff Metz, der seit 1980 China bereist und ein Kenner der Situation der evangelischen Christen in der VR China ist, Dr. Karl-Heinz Schell, Pfarrer der evangelischen Gemeinde deutscher Sprache Peking und Michael Bauer, katholischer Seelsorger in Peking und Shanghai, anwesend. Ebenfalls nahm Michael Kropp, Vertreter des katholischen Hilfswerkes Misereor in der VR China, der unter anderen gemeinsam mit Xinping Zhuo das Buch „Christliche Soziallehre und ihre Verantwortung in der Gesellschaft“ herausgegeben hat, an der Diskussionsrunde teil.

Die beiden Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche in China betonten, dass es in Peking und Shanghai lebendige und wachsende deutschsprachige Kirchengemeinden gebe. Ausdruck hierfür sei auch die deutsche Kantorei, die 2010 gegründet wurde. In China steigt die Zahl der Christen seit Jahren stark an. Mittlerweile sind schätzungsweise 60 Millionen Chinesen zu dem Glauben übergetreten. Am Donnerstag, 24. Mai 2012, waren auch in Deutschland alle Katholiken aufgerufen, besondere Gebete und Bußwerke für die verfolgte Kirche in China aufzuopfern. Die chinesischen Katholiken feierten an diesem Tag das Fest Unserer Lieben Frau von Sheshan (bei Shanghai). Shanghai ist ein besonderer Ort für die chinesische Kirchengeschichte. Hier wurde 1924 die erste Synode der chinesischen Diözesen gehalten und in Sheshan weihte aus diesem Anlaß der päpstliche Nuntius, Msgr. Costantini, die chinesischen Katholiken der Gottesmutter unter dem Titel „Hilfe der Christen“.

Zur gemeinsamen Internet-Seite der christlichen Gemeinden in Peking gelangen Sie hier.

Zur Internet-Seite der Kantorei Peking gelangen Sie hier.

Weiterführende Informationen zur Arbeit von Misereor in der VR China finden Sie hier.

Einen Artikel von Michael Kropp finden Sie hier.

Zur Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz zum Aufruf zum Gebet für die Kirche in China gelangen Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 31. Mai 2012
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31 Mai

Finanzstaatssekretär Koschyk trifft Deutschen Botschafter in der VR China


Botschafter

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der VR China, Dr. Michael Schaefer, dem stellv. Leiter der Wirtschaftsabteilung der deutschen Botschaft in Peking, Peter Kretzberger und dem Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peking in der VR China, Herrn Thomas Awe

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, ist heute mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der VR China, Dr. Michael Schaefer, in dessen Residenz zusammengetroffen. Anwesend war auch der stellv. Leiter der Wirtschaftsabteilung der deutschen Botschaft in Peking, Peter Kretzberger. Gemeinsam diskutierte man über die aktuelle politische Situation in der VR China vor dem anstehenden Wechsel der Staats- und Parteiführung und über den Stand der bilateralen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der VR China.

Zur Internet-Seite der deutschen Botschaft in Peking gelangen Sie hier.

Aktuelle Reden und Interviews von Botschafter Dr. Michael Schaefer zur Situation in der VR China und den deutsch-chinesischen Beziehungen finden Sie hier.


Geschrieben von Thomas Konhäuser am 31. Mai 2012
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