Allgemein Für Deutschland
Bundesbeauftragter Koschyk beim „43 Andechser Europatag“
22. März 2015
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Im Bibliothekssaal in Kloster Andechs findet der „43. Andechser Europatag“ der Paneuropa-Union Deutschland statt. Er steht unter dem Motto „Volksgruppen und Regionen – Auslauf- oder Zukunftsmodell?“ Anwesend ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB.

150322 Andechser Europatag

Die Paneuropa-Union, die 1922 von Graf Richard Coudenhove-Kalergi gegründet wurde, ist die älteste europäische Einigungsbewegung. Seit mehr als 75 Jahren ist sie als überparteiliche Organisation in fast allen Ländern Europas einschließlich der Staaten Mittel- und Osteuropas vertreten. Zu ihren Mitgliedern zählten nach 1922 Albert Einstein , der französische Außenminister Aristide Briand als Ehrenpräsident, Schriftsteller wie Thomas Mann und Franz Werfel , der junge Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und der Wiener Student und spätere österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky , damals als Vorstandsmitglied der Paneuropa-Union Wien; nach dem Krieg gehörten die Bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel und Franz Josef Strauß , der französische Staatspräsident Georges Pompidou, der französische Ministerpräsident Raimond Barre und der spanische Philosoph Salvador de Madariaga zu den herausragenden Mitgliedern. Amtierender deutscher Paneuropa-Präsident ist der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt MdEP a.D.

In deinem Redebeitrag zum Thema „Volksgruppen in Gefahr“ erklärte Bundesbeauftragter Koschyk, dass wenn die Paneuropa-Union heute in Zusammenarbeit mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft die Volksgruppenrechte in Europa thematisiert, sie dabei an eine eigene, sehr verdienstvolle Tradition an knüpfe. „Es war der große Paneuropäer, langjährige Bayerische Ministerpräsident und bei den ersten freien Europawahlen 1979 ins Europäische Parlament gewählte Alfons Goppel, der 1984 einen Bericht zu den Rechten der Volksgruppen und Minderheiten in der Europäischen Gemeinschaft vorlegte, der die Grundlage zu einem Entschließungs-antrag führte, unter dessen Unterzeichnern sich so namhafte Paneuropäer wie Otto von Habsburg oder der Südtiroler Joachim Dalsass finden“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Zum Impulsvortrag von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internetseite der Paneuropa-Union Deutschland gelangen Sie hier.

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