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25. Pegnitzer Wirtschaftstag: Oberfranken in blendender Verfassung
20. Juni 2012
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Oberfranken steht hervorragend da. Zu diesem Schluss kam Dr. Helmut Jungbauer, ehemaliger geschäftsführender Herausgeber des Medienhauses „Fränkischer Tag“ und zuvor Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken am Mittwoch beim 25. Wirtschaftstag in Pegnitz.

Pegnitzer Wirtschaftstag 3

Zum Jahrestag des Inkrafttretens der Währungsreform überreichte Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk dem Pegnitzer Bürgermeister Manfred Thümmler eine bayerische Sonderausgabe der Euro-Münze, die auf der Rückseite Schloss Neuschwanstein zeigt.

Oberfranken präsentiere sich derzeit in blendender Verfassung, sagte Jungbauer. Von einer breiten Öffentlichkeit fast unbemerkt sei der Regierungsbezirk gerade dabei, seine langjährige Schlusslichtposition hinter sich zu lassen. Schon seit geraumer Zeit habe es aus dem oberfränkischen Wirtschaftsleben keine Negativnachricht mehr gegeben, die Arbeitsmarktdaten seien so gut wie nie zuvor und mit rund 390000 versicherungspflichtigen Arbeitnehmern sei in der gesamten Nachkriegsgeschichte ein Rekord erreicht. Jungbauer rief dazu auf, sich vor dem Hintergrund der Reizworte demographischer Wandel nicht aus der Fassung bringen zu lassen. „In Oberfranken werden die Lichter nicht ausgehen“, sagte er. Mit gut einer Million Einwohnern sei der Regierungsbezirk hervorragend aufgestellt. Die Ein-Million-Einwohnermarke sei zwar psychologisch wichtig, doch trotzdem dürfte man sie nicht als das Maß aller Dinge sehen.
Mitten drin in Oberfranken: Die Stadt Pegnitz, die sich nach den Worten des Parlamentarischen Finanzstaatssekretärs und Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk in eindrucksvoller wirtschaftlicher Blüte präsentiere. „In Pegnitz herrscht Vollbeschäftigung“, sagte Koschyk. Grund dafür sei die einzigartige Mischung aus weltweit operierenden Großunternehmen, Industrie. Handwerk, Handel, Dienstleistung und Banken. Darüber hinaus sei Pegnitz auch als hervorragender Schul- und Kulturstandort weithin bekannt sowie als Stadt mit einer riesigen Zahl von Vereinen, in denen das Miteinander noch groß geschrieben werde.

Pegnitzer Wirtschaftstag 1

Der Erfolg in Pegnitz sei vor allem das Ergebnis der 30-jährigen Amtszeit von Bürgermeister Manfred Thümmler, so Landrat Hermann Hübner. Er nannte die Stadt einen attraktiven und aktiven Wirtschaftsstandort sowie die geistige und kulturelle Mitte des Landkreises. Dennoch müsse sich Pegnitz als Wirtschaftsstandort und Einkaufsstadt immer wieder neu bewähren, so Thümmler. Er zog ein überaus positives Fazit über die zurückliegenden drei Jahrzehnte, in denen rund 350 Millionen Euro in der Stadt investiert worden seien. Trotz der Gebietsreform sei kein Bruch entstanden, mit dem Wirtschaftsband A9 habe man die Grundlagen für die Zukunft gelegt und mit dem geplanten, 24 Millionen Euro teuren Bürgerwindpark zwischen Büchenbach und Trockau trage auch Pegnitz seinen Teil zur Energiewende bei.

Pegnitzer Wirtschaftstag 2

Der Wirtschaftstag galt auch als offizieller Auftakt des traditionellen „Flinderers“. Dazu präsentierte der Kabarettist und „Hausmann“ Klaus Wührl-Struller kühne Ideen, aberwitzige Assoziationen und gewagte Brückenschläge vom beschaulichen Dasein am heimischem Herd zur großen Politik und zurück.

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