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Online-Diskussion „Die Deutsche Minderheit in Polen nach dem Regierungswechsel“
19. Januar 2024
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Nach den letzten Parlamentswahlen in Polen haben sich die politischen Kraftverhältnisse im östlichen Nachbarland Deutschlands verändert. Die bisherige national-konservative Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ hat keine Mehrheit mehr und so kam es zu einer neuen Mitte-Links-Koalitionunter der Führung von Donald Tusks Bürgerplattform. Die Deutsche Minderheit in Polen nahm auch mit eigenen Kandidaten an den Wahlen zum polnischen Sejm und zum Senat an, verfehlte jedoch zum ersten Mal seit fast 30 Jahren den Einzug in die Parlamtenskammern. Für das gesellschaftliche Engagement im Bereich der Kultur-,Bildungs-, und Jugendarbeit sowie vor allen Dingen im Bereich der Spracharbeit gibt das Wahlergebnis und die neugebildete Regierung Hoffnung auf Entspannung – im deutsch-polnischen Verhältnis und vor Ort im Umfeld der Deutschen Minderheit. So ist geplant, dass ab dem kommenden Schuljahr 2023/2024 das Fach „Deutsch als Minderheitensprache“ wieder auf dem früheren Niveau den mehr als 50.000 betreffenden Schülerinnen und Schülern angeboten werden kann, die von der Reduzierung auf nur eine Unterrichtsstunde pro Woche betroffen waren.

Wie steht es unter diesen Voraussetzungen nach den Parlamentswahlen und dem ihnen folgenden Regierungswechsel um die Tätigkeit der Deutschen Minderheit in Polen? Welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen bringt der Machtwechsel in Warschau für die Deutsche Minderheit mit sich? Wie stellt sich die Deutsche Minderheit in den kommenden Wochen und Monaten politisch auf, nachdem sie keinen Vertreter mehr im Sejm hat? Welche Perspektiven und welche Herausforderungen werden gesehen? Welche Rolle wird die Deutsche Minderheit nun in den Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Polen einnehmen können? Darüber spricht als Moderator der Stiftungsratsvorsitzende Hartmut Koschyk im Rahmen der Online-Diskussion mit Natalie Pawlik MdB, Beauftragte der Bundesregierung für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen, Dr. Magdalena Lemanczyk, Soziologin am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie Rafal Bartek, dem Vorsitzenden des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) und Knut Abraham MdB, Mitglied im Stiftungsvorstand der Stiftung Verbundenheit, ehemaliger Diplomat und Gesandter an der Deutschen Botschaft in Warschau.

Die Veranstaltung wird als Facebook-Livestream über @stiftungverbundenheit sowie auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Verbundenheit zu verfolgen sein. Wir laden herzlich ein!

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Dominik Duda

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