Allgemein Für die Region
Arbeitsmarktentwicklung bleibt trotz anhaltend winterlicher Witterungsverhältnisse stabil
31. Januar 2013
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Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit für den MonatJanuar 2013 bekannt gegebenen Zahlen erklärt der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk:

„Auf dem regionalen Arbeitsmarkt machen sich verstärkt saisonale Einflüsse bemerkbar. Dem bayernweiten Trend folgend ist die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Bayreuth-Hof im Januar erwartungsgemäß weiter gestiegen. Die Gründe für den weiteren Anstieg liegen vorwiegend in den anhaltend winterlichen Witterungsverhält-nissen. Eine weitere Ursache kann laut Arbeitsagentur Bayreuth-Hof in der gängigen Praxis gesehen werden, Arbeitsverträge wie zum Bei-spiel befristete Beschäftigungen nach Beendigung der Ausbildung häufig zum Jahresende zu beenden.“

In der Stadt Bayreuth lag die Zahl der Arbeitslosen bei 2.548. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkt auf 6,9 Prozent. Laut Agenturbezirk Bayreuth-Hof konnte die Stadt Bayreuth im letzten Jahr einen Anstieg der sozi-al-versicherungspflichtigen Beschäftigung um 1,8 Prozent auf 42.778 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verzeichnen. Im Landkreis Bayreuth waren im Berichtsmonat 2.739 Personen arbeitslos gemel-det. Die Arbeitslosenquote lag 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist ausschließlich jahreszeitlich bedingt. Der Wintereinbruch sowie die Tatsache, dass etliche befristete Arbeitsverhältnisse zum Jahresende ausgelaufen sind, erklären das Geschehen auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt gesehen bleibt der heimische Arbeitsmarkt stabil. Die vorliegenden Zahlen zeigen, dass die Bundesregierung mit ihrer Arbeitsmarktpolitik auf dem richtigen Weg ist. Deutschland steht im internationalen Vergleich sehr gut da und ist für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet. Insbesondere in der Euro-Krise hat sich unser Kurs bewährt und sorgt auch in unserer Region für die notwenige Stabilität am Arbeitsmarkt. Nun gilt es, Förderung und Aktivierung noch stärker in den Vordergrund zu stellen, um den Arbeitsmarkt noch weiter zu stärken. Bildung und Qualifizierung sind dabei auch in unserer Region die Schlüsselkriterien für gute Erfolgsaussichten. Wichtig dabei ist, die Qualifizierung nicht allein auf die reine Wissensvermittlung zu reduzieren. Gerade bei der Aktivierung von Langzeitarbeitslosen muss auch ganzheitlich qualifiziert werden, auch was die Stärkung der Persönlichkeit und ihrer Leistungs-fähigkeit im Erwerbsleben angeht.“

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