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Auch in diesem Jahr begeisterte das traditionelle Volksliedersingen der Sudetendeutschen und des Humboldt-Kulturforums im Schloss Goldkronach
5. August 2025
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Auch in diesem Jahr hatte die Orts- und Kreisgruppe Bayreuth der Sudetendeutschen Landsmannschaft gemeinsam mit dem Alexander von Humboldt-Kulturforum Franken wieder zu „Volksmusik und Mundart“ ins Schloss Goldkronach eingeladen. Seit 2012 gibt es diese Veranstaltung im Schloss Goldkronach, nur unterbrochen durch die zwei Jahre der Corona-Pandemie.

Hartmut Koschyk, Vorsitzender des Alexander von Humboldt-Kulturforums Franken, freute sich gemeinsam mit seiner Frau Gudrun, dass diese Veranstaltung sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreut und dankte dem Vorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bayreuth, Manfred Kees, für die alljährliche Organisation. Er freute sich, dass auch der Kreisvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Helmut Hempel und die oberfränkische Bezirksvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Margaretha Michel, wie jedes Jahr zu dieser traditionellen Veranstaltung nach Goldkronach gekommen waren.

Der Andrang war  auch in diesem Jahr wieder groß: mehr als 70 Besucher waren gekommen und sangen begeistert mit. Moderiert von  Manfred Kees, Bayreuth, und Robert Wild, Baunach, gab es einen bunten Strauß aus bekannten Volksliedern und Mundartbeiträgen aus dem Sudetenland, aus Schlesien sowie dem deutschen und tschechischen Kulturraum. Den bunten Liederstrauß begleiteten gekonnt Peter Rubner mit seinem Akkordeon und Robert Wild gemeinsam mit seiner Frau Iris mit Gitarre und Gesang.

Natürlich durften auch Mundartbeiträge nicht fehlen. Horst Skripalle erklärte in schlesischer Mundart die „Verkehrte Welt“, Karin Siegert sinnierte in Egerländer Mundart  über den „Kennawong“ (Kinderwagen) und Gerhard Stiefel würdigte  „Die Voaglsprouch“ (die Vogelsprache).

Neben den beliebten Volksliedern zum Mitsingen wurden auch wieder verschiedene humorvolle Mundartbeiträge dargeboten.

Geschichte und Brauchtum zeigten die vielfältige Tradition auf, die  aus dem gemeinsamen Volksliedersingen  und der Bewahrung der heimatlichen Mundart entsteht. Dies hilft auch generationsübergreifend Brücken zu bauen, letztlich ein wichtiger Bestandteil kultureller Identität und Gemeinschaftsbildung. Durch das gemeinsame Singen werden Traditionen gepflegt und neue Generationen für die eigene Kultur sensibilisiert.

So konnte Margaretha Michel, die oberfränkische Bezirksvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, in ihren abschließenden Dankesworten auf einen guten Erfolg des diesjährigen Volksliedersingens verweisen und bereits  für 2026 wieder ins Schloss Goldkronach einladen.

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Sebastian Machnitzke

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