Foto (von links nach rechts): Christine Franz (Zweckverband Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, Felix Glenk (Hanns-Seidel-Stiftung Büro Korea), Landrat Dr. Oliver Bär, Hartmut Koschyk (Deutsch-Koreanisches Forum), Robert Lebegern (Museumsleitung).
Angesichts der vielfältigen partnerschaftlichen Verbindungen, die zwischen unserer Region und Südkorea bestehen, hat Felix Glenk, der neue Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung auf der koreanischen Halbinsel und in der Mongolei, im Rahmen einer Oberfrankenreise den Landkreis Hof besucht. Begleitete wurde er vom früheren Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk, Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums sowie Parlamentarischer Staatssekretär a. D., der sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen um die deutsch-koreanischen Beziehungen bemüht.
Landrat Dr. Oliver Bär begrüßte die Gäste im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth, das eng mit einem Partnermuseum in der Demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea zusammenarbeitet. Bereits 2013 schloss auch der Landkreis Hof ein Freundschaftsabkommen mit dem Landkreis Yeoncheon in Südkorea. Der Landrat zog Parallelen zwischen beiden Ländern: „Was uns in besonderer Weise verbindet, ist die Erfahrung der Teilung unserer Heimat. In der deutschen Geschichte durften wir das große Glück der Wiedervereinigung bereits erleben, wohingegen Korea noch heute ein geteiltes Land ist. Hier in Mödlareuth spüren wir eine besondere Verpflichtung, an diesen Teil unserer Geschichte zu erinnern.“
Felix Glenk und Hartmut Koschyk zeigten sich beeindruckt vom neuen Erweiterungsbau mit Dauerausstellung und vom umgestalteten Freigelände. Im anschließenden Gespräch mit dem Landrat, Museumsleiter Robert Lebegern und Christine Franz, Geschäftsführerin des Museumszweckverbandes, ging es um Möglichkeiten der Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Zum Thema Teilung und Wiedervereinigung besteht bereits ein reger Austausch. „Es gibt viele Erfahrungen hier in Bayern an der ehemaligen Grenze, die auch für Korea relevant sind. Die Hanns-Seidel-Stiftung arbeitet seit 1987 in Südkorea, das weiterhin getrennt ist. Viele Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Beamte in Südkorea sind sehr interessiert an den deutschen Erfahrungen und der deutschen Expertise über Teilung und Vereinigung“, erklärt Felix Glenk, der die Stiftung seit Anfang des Jahres in Seoul vertritt, zur Bedeutung der bestehenden Partnerschaften. Darüber hinaus könnte sich Glenk vorstellen, den Austausch zwischen den Regionen noch stärker auch auf andere Themenfelder auszuweiten.














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