Allgemein Für Deutschland
Beratender Ausschuss für Fragen der dänischen Minderheit tagte in Schleswig
18. März 2014
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Hartmut Koschyk

v.l.: Jon Hardon Hansen (Vorsitzender SSF), Flemming Meyer MdL (SSW), Jens A. Christiansen (Generalsekrtär SSF), Steen Schröder (2. Stellv. Vorsitzender SSF), Ulrike Adamsky-Metz (BMI-Referatsleiterin MII4), Jette Waldinger-Thiering MdL (SSW), Renate Schnack (Minderheitenbeauftragte Sleswig-Holstein), Dr. Thomas Herzog (BMI-Unterabteilungsleiter MII), Hartmut Koschyk (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten), Martin Lorenzen (Geschäftsführer SSW)

Der Beratende Ausschuss für Fragen der dänischen Minderheit in Deutschland kam in Schleswig zu seiner jährlichen Sitzung im Slesvighus zusammen. Den Vorsitz führte der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB.

Der Beratende Ausschuss für Fragen der dänischen Minderheit ist der älteste der bisher vier Beratenden Ausschüsse beim Bundesministerium des Innern. Er wurde bereits 1965 eingerichtet.

Größter Verein der dänischen Minderheit ist der Sydsleswigsk Forening e.V (SSF), der über sein Informationsbüro beim dänischen Parlament (Folketing) in Kopenhagen über gute Kontakte zu den dänischen Parlamentariern, der Parlamentsverwaltung und zu den dänischen Medien verfügt. Hauptaufgabe des Vereins ist die kulturelle Arbeit und die Pflege der dänischen Sprache. Hierfür ist vor allem das gut ausgebaute Privatschulsystem von Bedeutung.

Politisch ist die Minderheit durch eine eigene Partei, den Südschleswigschen Wählerverband (SSW), im Landtag Schleswig-Holstein vertreten. Er stellt zurzeit 3 Abgeordnete und ist in zahlreichen Gemeinde- und Kreisvertretungen präsent. Seit 2012 trägt der SSW in Schleswig-Holstein erstmals Regierungsverantwortung.

Hartmut Koschyk

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit Steen Schröder (SSF), Jens A. Christiansen (SSF), Jon Hardon Hansen (SSF), Ulrike Adamsky-Metz (BMI), Dr. Thomas Herzog (BMI), Renate Schnack (BA S-H), Jette Waldinger-Thiering (SSW), Flemming Meyer MdL (SSW) und Lorenzen Martin (SSW)

Die Mitglieder im Beratenden Ausschuss für Fragen der dänischen Minderheit, die Vertreter des Sydsleswigsk Forening e.V (SSF) und die Vertreterinnen und Vertreter des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), die Minderheitenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Renate Schnack, und die Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums des Innern nutzten die Sitzung vor allem, um mit BA Koschyk das vom Sydsleswigsk Forening e.V (SSF) gemeinsam mit der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen (FUEN), dem Bund deutscher Nordschleswiger (BDN), der dänischen Regierung und dem Land Schleswig-Holstein verfolgte Projekt ‚Haus der Minderheiten‘ in Flensburg zu erörtern. Das Projekt ist als Kompetenzzentrum für die Minderheiten in Europa konzipiert. Zielgruppe sind die 100 Millionen Menschen, die sich in Europa zu einer autochthonen Minderheit bekennen bzw. Sprecher einer Regional- oder Minderheitensprache sind. Dabei ist vor allem an einen Sammelpunkt für Beratung, Best Practice, Inspiration und Hilfestellung gedacht. Im Vordergrund soll die Umsetzung der in diesem Bereich bereits gesammelten Erkenntnisse auf die praktische Ebene stehen. Ein Gebäude ist bereits gekauft. Nun geht es um die Weiterentwicklung des Konzeptes und die Finanzierung sowohl der Sanierungs- und Ausbaukosten des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes sowie der laufenden Betriebskosten.

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