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Besuch beim Förderverein Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktiner-Kloster Weißenohe e.V.
10. August 2012
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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk besuchte gemeinsam mit dem CSU – Landtagsabgeordneten Eduard Nöth und zahlreichen Vertretern des Fränkischen Sängerbunds (FSB) und der Gemeinde Weißenohe das ehemalige Benediktinerkloster Weißenohe, das der Fränkische Sängerbund zu einer Chorakademie ausbauen will.

In der Klosterkirche St. Bonifatius begrüßten Pfarrer Hornung und 2. Bürgermeister Raimund Schwarz die Gäste, Frau Eckert erklärte die Geschichte und Entwicklung der gesamten Klosteranlage und der Kirche. Die Teilnehmer ließen sich durch ein kleines Orgelkonzert, gestaltet von Frau Wiesinger, vom musikalischen Potenzial der Orgel und des Kirchenraums überzeugen.

Weißenohe: Hartmut Koschyk mit Ortspfarrer Hornung

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk überreicht Ortspfarrer Andreas Hornung ein Bild des Reichstags verbunden mit einer Einladung zum Besuch in Berlin, dahinter (von links) Herbert Meier (Bundesschatzmeister beim Fränkischen Sängerbund) und Eduard Nöth MdL (1. Vorsitzender des Förderverein Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktiner Kloster Weißenohe e.V.)

Im Klostergebäude begrüßte MdL Eduard Nöth seinen Bundestagskollegen und die Gäste und schilderte die bisherigen Bemühungen des Fördervereins um die Reaktivierung des Gebäudes. Der Präsident des Fränkischen Sängerbundes Peter Jacobi bat MdB Koschyk um Unterstützung bei der Realisierung der Chorakademie. Eine solche Einrichtung wäre einmalig in Deutschland, so Jacobi.  Herbert Meier, Bundesschatzmeister des FSB und Vorstandsmitglied des Fördervereins „Chorakademie im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe e. V.“, informierte bei einem Rundgang durchs Gebäude über den Stand des Projekts und freute sich über die Vielzahl von Unterstützern, die das Projekt vorantreiben wollen.

Herbert Meier betonte, dass der Förderverein in Weißenohe die erste Chorakademie der Bundesrepublik einrichten wolle. Der Förderverein, gegründet im Jahre 2008, zählt derzeit 176 Mitglieder. Den aktuellen Planungsstand stellte Meier anhand von Ausbauplänen dar. Die Vorgaben des Fränkischen Sängerbundes seien in diesem Gebäude zu verwirklichen, was eine Machbarkeitsstudie aufzeigt, die derzeit bei der Regierung von Oberfranken geprüft werde. Zur Umsetzung seien – ohne Grunderwerbskosten – Investitionen von insgesamt 4,5 Millionen Euro erforderlich. Eduard Nöth betonte, dass es nun darum gehe, mit der Regierung und den sonstigen Zuschussgebern eine tragbare Finanzierung zu sichern. Er habe deshalb dieses Vorhaben auch als „Leuchtturmprojekt“ für den im Herbst zu erstellenden Bayerischen Kulturplan angemeldet. Präsident Jacobi verwies auf die Bedeutung der Fort- und Weiterbildung gerade bei Laienchören und befürwortete ausdrücklich die Wiederbelebung der musikalischen Tradition dieses Klosters.

Weißenohe: Herbert Meier erläutert Hartmut Koschyk und Eduard Nöth die Ausbaupläne 
Herbert Meier erläutert Hartmut Koschyk MdB und Eduard Nöth MdL die Ausbaupläne für das ehemalige Benediktinerkloster

Weißenohe: Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem Präsidenten des Fränkischen Sängerbunds, Peter Jacobi

 Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem Präsidenten des Fränkischen Sängerbunds Peter Jacobi

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, zeigte sich beim Rundgang begeistert von den räumlichen Möglichkeiten des ehemaligen Klosters. Durch Umbaumaßnahmen sollen Seminarräume, Übernachtungs- und Tagungsmöglichkeiten für ca. 68 Sängerinnen und Sänger sowie Verpflegungs- und Freizeitangebote geschaffen werden.

Hartmut Koschyk, selbst Mitglied im Förderverein, kommentierte: „Ich kann mir keine bessere Nutzung als durch eine Chorakademie vorstellen.“ Er sagte seine weitere Unterstützung zu und versprach, bei der Bereitstellung entsprechender Fördermittel behilflich zu sein. Gemeinderätin und CSU – Ortsvorsitzende Carmen Stumpf dankte allen, die sich um die Wiederbelebung der Klosteranlage bemühten. „Die Chorakademie Weißenohe wäre eine wahre Bereicherung für Weißenohe“, so Stumpf.

Weißenohe: Eduard Nöth überreicht Hartmut Koschyk die neue Broschüre des Fördervereins

Eduard Nöth überreicht Hartmut Koschyk die Broschüre „Von der virtuellen zur realen Chorakademie. Die Perspektive für den Chorgesang im Fränkischen Sängerbund.
(von links: Ortspfarrer Andreas Hornung, Eberhard Nöth MdL, Hartmut Koschyk MdB, Bundesschatzmeister des FSB Herbert Meier, CSU-Ortsvorsitzende Carmen Stumpf; im Hintergrund: 2. Bürgermeister Raimund Schwarz)

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