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Botschafter der Republik Korea, Kim Jae-Shin, empfängt Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe
27. Juni 2014
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Botschafter Kim Jae-Shin gemeinsam mit den Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Müller MdB, Heike Baehrens MdB (stellv. Vorsitzende), Ulrich Petzold MdB, Bärbel Höhn MdB (stellv. Vorsitzende) und Bundesbeaufragten Hartmut Koschyk MdB (Vorsitzender). Die koreanische Musikerin, Frau Mi Hyun Park, sielte zwei Stücke auf der „Gayageum“ für die Bundestagsabgeordneten

Der Botschafter der Republik Korea, S.E. Herr Kim Jae-Shin, hat die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, die sich am 21. Mai 2014 für diese Legislaturperiode neu konstituiert hat, in seine Residenz eingeladen.

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Der Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen-Parlamentariergruppe, Hartmut Koschyk MdB, beim Eintrag in das Gästebuch der Botschaftsresidenz

Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen-Parlamentariergruppe ist der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, der dieses Amt bereits in den Jahren von 1998 bis 2009 innehatte. Stellvertretende Vorsitzende sind Frau Heike Baehrens (SPD), Frau Bärbel Höhn (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie Herr Thomas Lutze (Die Linke). Ferner gehören der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe die Abgeordneten Frau Katharina Landgraf (CDU,) Herr Johannes Selle (CDU), Frau Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär, Herr Parlamentarischer Staatssekretär Stefan Müller, Herr Dr. Philipp Lengsfeld und Herr Ulrich Petzold an.

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Botschafter Kim Jae-Shin begrüßte die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe herzlich und erklärte den Gästen, dass die koreanische Botschaftsresidenz früheres Gästehaus des Berliner Senats war und hochrangige Gäste, wie beispielsweise Martin Luther King, beherbergte.

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Begeistert hörten die Mitglieder der Parlamentariergruppe der koreanischen Musikerin, Frau Mi Hyun Park, zu, die zwei Stücke auf der „Gayageum“ spielte. Dies ist ein traditionelles koreanisches Saiteninstrument, bei dem die Saiten mit den Fingerkuppen gezupft werden.

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Botschafter Kim Jae-Shin hob die große Bedeutung der deutsch-koreanischen Beziehungen hervor, die es nachhaltig fortzuentwickeln gelte. Er freue sich sehr auf die weitere künftige Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe und dankte für die “Unterstützung und Freundschaft“, die ihm als Botschafter der Republik Korea entgegengebracht wird. Neben dem Ausbau der guten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen gelte es insbesondre auch, das Interesse der Menschen im jeweils anderen Land für Deutschland, bzw. Korea weiter auszubauen. Botschafter Kim Jae-Shin verwies in diesem Zusammenhang auf die steigenden Besucherzahlen koreanischer Touristen in Deutschland. Er sei überzeugt, dass die Besucherzahlen weiter ansteigen werden. Gegenwärtig bemüht sich die koreanische Botschaft in diesem Zusammenhang darum, dass nach dem Touristenmagneten „Grünes Gewölbe“ in Dresden, auch im Museum am „Checkpoit Charly“ und im Pergamonmuseum in Berlin Audioguides in koreanischer Sprache zur Verfügung gestellt werden.

Ulrich Petzold MdB dankte Botschafter Kim Jae-Shin für sein diesbezügliches Engagement und verwies als Mitglied des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien darauf, dass im Reformationsjubiläumsjahr 2017 große Feierlichkeiten in Wittenberg geplant seien, und man auch zahlreiche koreanische Besucher erwarte. So hat die Stadt Wittenberg bereits heute einen Stadtführer in koreanischer Sprache aufgelegt.

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Vorsitzender Hartmut Koschyk MdB dankte Botschafter Kim Jae-Shin für seinen herausragenden Einsatz um die Fortentwicklung der Deutsch-Koreanischen Beziehungen und verwies auf den erfolgreichen Verlauf des Besuches von Staatspräsidentin Park Geun-Hye in Deutschland im März dieses Jahres, von dem wichtige Impulse für die bilateralen Beziehungen ausgingen. Auch verwies Koschyk auf ihre beindruckende Rede an der Universität Dresden, wo Präsidentin Park Geun-hye erstmals drei konkrete praktische Vorschläge nannte, die zu einer Entspannung der innerkoreanischen Beziehungen führen sollen.

Auch Bärbel Höhn MdB, die der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe bereits zum 2. Mal angehört, dankte Botschafter Kim Jae-Shin für seinen Einsatz um die deutsch-koreanische Freundschaft und die vielen Aktivitäten die von der Botschaft angeboten werden. Auch dies leiste einen Beitrag dazu, dass die Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe eine „lebendige Parlamentariergruppe“ sei. Im Hinblick auf die innerkoreanische Teilung verwies sie auf die eigene leidvolle deutsche Geschichte und erklärte, dass man „Teilung nur überwinden könne, wenn man nicht aufhört daran zu glauben“.

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Parlamentarischer Staatssekretär Stefan Müller MdB, der in der zurückliegenden Legislaturperiode Vorsitzender der Parlamentariergruppe war, erklärte, dass er sich auch in seinem neuen Amt als Forschungs- und Bildungsstaatssekretär nachhaltig um den Ausbau der der deutsch-koreanischen Beziehungen bemühen werde. Im Oktober werde er an einer Wissenschaftskonferenz in Korea teilnehmen und sich bei seinen Besuch auch mit Regierungsvertretern austauschen, um dem Ausbau der deutsch-koreanischen Wissenschaftsbeziehungen weiter Vorschub zu leisen.

Heike Baehrens MdB, die stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe ist, erklärte, dass sie sich nach ihrer Wahl zur Bundestagsabgeordneten bewusst für eine aktive Mitwirkung in der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe entschieden habe. So hat sie als Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg bereits zweimal Südkorea besucht und dort Vorträge zu den Themen Pflegeversicherung und der Rolle der Religion in der Wohlfahrtspflege referiert.

 

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Botschafter Kim Jae-Shin wurde ein Glasquader überreicht, in dem das Brandenburger Tor eingelasert wurde, als Symbol der Überwindung der deutschen Teilung und einer künftigen koreanischen Einheit

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Blick in den Garten der Botschaftsresidenz

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