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Bundesbeauftragter Koschyk begleitet Bundesaußenminister Steinmeier nach Rumänien
6. März 2015
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Blick auf das Rathaus Hermannstadt. Bundesaußenminister Steinmeier wird im Rathaus Hermannstadt während seines Besuchs die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen

Politische Gespräche in Bukarest und Gedenkveranstaltungen anlässlich 70 Jahre Deportation und 25 Jahre Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) in Temeswar und Hermannstadt

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, wird am 7. März 2015 zu einem viertägigen Besuch nach Rumänien reisen und Bundesaußenminister Steinmeier bei politischen Gesprächen in Bukarest und zur 25-Jahresfeier des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) in Hermannstadt begleiten.

Bundesaußenminister Steinmeier wird in diesem Rahmen auch die Ehrenbürgerschaft der Stadt Hermannstadt, in der Präsident Klaus Johannis, Angehöriger der deutschen Volksgruppe in Rumänien, bis zu seiner Wahl zum Präsidenten im November 2014 Oberbürgermeister gewesen ist, verliehen.

Am Sonntag, den 8. März 2015, wird Bundesbeauftragter Koschyk in Temeswar bei der Gedenkveranstaltungen des Vereins der ehemaligen Russland-Deportierten e.V. anlässlich 70 Jahre Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion für die Bundesregierung sprechen. Im Jahr 1945 begann die Deportation eines großen Teils der Rumäniendeutschen in die sowjetischen Arbeitslager. In Gedenken an dieses Leid, das mit Verlust der Heimat, Trauer und Tod verbunden war, wird anlässlich der Gedenkveranstaltung vor dem Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar das Denkmal „In Memoriam“ eingeweiht, das an dieses Schicksal erinnert.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt ist die Teilnahme von Bundesbeauftragtem Koschyk an der Konferenz „Die Deportation im kollektiven und individuellen Gedächtnis“ in Hermannstadt, die von der Deutschen Gesellschaft e.V. organisiert wird. Koschyk wird bei der Konferenz ebenfalls stellvertretend für die Bundesregierung sprechen. Die Konferenz der Deutschen Gesellschaft e.V. wird in Kooperation mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien und der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt durchgeführt und auch vom Bundeministerium des Innern gefördert. Im Vordergrund der Konferenz steht es, die Erinnerungskultur mit politischen, religiösen und geschichtlichen Aspekten weiterzuentwickeln.

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