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Bundesbeauftragter Koschyk trifft den Minderheitenrat in Berlin: „Minderheiten müssen akzeptiert und nicht nur toleriert werden!“
30. Januar 2014
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Gruppenbild HP

Der Minderheitenrat gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, Maria Michalk MdB und dem Präsidenten der FUEV, Hans Heinrich Hansen

Gestern (Am Mittwoch, den 29. Januar 2014,) fand in Berlin die erste Minderheitenratssitzung der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands in diesem Jahr statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein erstes Treffen mit dem neuen Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Herrn Hartmut Koschyk MdB (CDU).

Im Gespräch zeigte sich Bundesbeauftragter Koschyk interessiert, offen und voller Tatendrang. „Ich bedanke mich für Ihre Einladung, der ich sehr gerne gefolgt bin. Für mich gilt: Minderheiten müssen akzeptiert und nicht nur toleriert werden – das ist eine Grundvoraussetzung! Dafür möchte ich mich einsetzen.“

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Der Vorsitzende des Minderheitenrates, David Statnik, zeigte sich sehr zufrieden nach dem Gespräch: „Wir freuen uns in der Person des neuen Beauftragten jemanden mit so viel Enthusiasmus bekommen zu haben. Beide Seiten nehmen heute konkrete Aufgaben mit.“ Bundesbeauftragter Koschyk möchte noch im ersten Quartal die Minderheiten Deutschlands in ihren Regionen besuchen, um deren Einrichtungen und Anliegen kennen zu lernen. Ebenfalls möchte er den Kontakt zwischen dem Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und dem Auswertigen Ausschuss des Bundestages mit dem Minderheitenrat herstellen. Der Minderheitenrat wird sich hingegen um einen intensiveren Kontaktaufbau zu den Fraktionsspitzen des Deutschen Bundestages bemühen.

Am Gespräch nahmen ebenfalls die dem sorbischen Volk angehöhrende CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Rates für sorbische Angelegenheiten im Freistaat Sachsen, Frau Maria Michalk MdB, als Gastgeberin, Ministerialrätin im Bundeministerium des Innern des Referat M II 4 – Nationale Minderheiten und Regionalsprachen in Deutschland; Europäische Minderheitenpolitik – Frau Ulrike Adamsky-Metz, wie auch der Präsident der FUEV – Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen – Hans Heinrich Hansen teil. „Wichtig für mich ist ebenfalls die Arbeit auf europäischer Ebene, insbesondere auch im Jahr der EU-Parlamentswahlen. Minderheitenpolitik auf deutscher wie auch europäischer Ebene muss mit Empathie begegnet werden. Setzen Sie bei mir diese Empathie voraus“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

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