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Campus-Galerie zeigt Werke von Raissa Venables / Koschyk würdigte gesellschaftliches Engagement von British American Tobacco
22. Oktober 2010
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Bayreuth – Bis zum 28. November 2010 sind in der Campus-Galerie der British American Tobacco im Audimax der Universität Bayreuth Fotografien der New Yorker Künstlerin Raissa Venables zu sehen. Für die Preview der Herbstausstellung zur Festspielzeit im Richard-Wagner-Museum in Bayreuth ließ sich Raissa Venables vom Haus Wahnfried inspirieren. Die dort entstandenen Bilder sind ebenso in der Ausstellung im Audimax zu sehen, wie Interpretationen historisch bedeutender Bauwerke, darunter unter anderem San Pietro in Assisi, die Berliner Zionskirche oder die Grand Central Station in New York.

BAT-Campus-Galerie

Foto:

Der Leiter der BAT-Werke in West-Europa Marc van Herreweghe, der Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Koschyk, Raissa Venables, Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl, der Vorstandsvorsitzende von British American Tobacco Deutschland Ad Schenk und der Kunstkritiker Ulf Erdmann Ziegler (von links) bei der Vernissage der BAT Campus Galerie in Bayreuth

Prominenter Redner bei der Vernissage war der Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk. Er bescheinigte dem Tabakkonzern British American Tobacco mit seiner Ausstellungsreihe der Campus-Galerie seit mittlerweile über zehn Jahren neue Akzente der zeitgenössischen Kunst in Bayreuth gesetzt zu haben. Die Campus-Galerie habe das Kulturleben in der Stadt mit mittlerweile 33 Ausstellungen bereichert, die von rund 40000 Menschen besucht wurden. Das Galerieprogramm setze Meilensteine im kulturellen Leben Oberfrankens, in der die Gegenwartskunst ansonsten eine recht kleine institutionelle Basis habe. Größten Dank und Anerkennung zollte Koschyk dem kulturellen Engagement von British American Tobacco, das dadurch gesellschaftliche Verantwortung übernehme und damit auch einen Teil seines eigenen Erfolges zurückgebe.

Raissa Venables wurde 1977 in New Paltz geboren. Sie studierte bis 1999 Fotografie und Medienkunst am Kansas City Art Institute und schloss 2002 die Milton Avery Graduate School of the Arts am Bard College mit dem Master für Fotografie ab. Die Künstlerin erhielt bereits Stipendien des Lower Manhattan Cultural Council und des Roswell-Artist-In-Residence Program. Das Jersey City Museum, das Roswell Art Museum und mehrere deutsche Kunstvereine widmeten ihr Einzelpräsentationen. In der wegweisenden Städel-Ausstellung zeitgenössischer Fotografie aus der Sammlung der DZ-Bank im Sommer 2008 spielte ihr Werk eine exponierte Rolle. Raissa Venables lebt in Pleasantville und lehrt an der School of Visual Arts in Manhattan. Sie ist die zweite Ausstellungs-Stipendiatin der BAT Campus-Galerie 2010.

Raissa Vanables Interesse gilt Orten, „die das Potential haben, Gefühle zu verändern, während man sich in ihnen aufhält“. Ihre Bilder zeigen verzerrte, kaleidoskopische Räume von berauschender Farbigkeit. Aus Folgen von bis zu 60 fotografischen Einzelansichten komponiert sie multiperspektivische Empfindungsräume mit Sogwirkung. Ihre Fotografien zeigen die emotionale Identität eines Ortes, verunsichern und scheinen gleichzeitig doch geheimnisvoll vertraut – nicht zuletzt durch die Simultanität der vielen persönlichen Ansichten in einem einzigen Bild.

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