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China strebt Ausweitung kommunaler Partnerschaften mit dem Ausland an
8. April 2013
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Die Volksrepublik China möchte die Zusammenarbeit chinesischer Kommunen mit Kommunen im Ausland intensivieren. Dies teilte die Präsidentin der Chinesischen Gesellschaft für freundschaftliche Beziehungen mit dem Ausland, Frau Li Xiaolin, im Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB mit. Die Organisation ist in der VR China für die Auslandsbeziehungen zuständig, betreut wichtige ausländische Gäste in der VR China und organisiert Besuche chinesischer Persönlichkeiten und Institutionen im Ausland.


Der Deutschland-Experte der chinesischen Freundschaftsgesellschaft, Lü Hongwei,
Thomas Awe, Repräsentant der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peking, Präsidentin Li Xiaolin, Staatssekretär Koschyk, die Europa-Direktorin der Freundschaftsgesellschaft, Dong Kaijian und Mira Luthe von der Konrad-Adenauer-Stiftung Peking


Staatssekretär Koschyk verbindet mit der Freundschaftsgesellschaft eine langjährige Zusammenarbeit. Präsidentin Li Xiaolin ist seit kurzem auch Vizepräsidentin des Auswärtigen Ausschusses des Konsultativ-Konferenz des Chinesischen Volkes, einem ranghohen Beratungsgremium für zentrale Politikbereiche der VR China.

Chinesische Kommunen, so Präsidentin Li Xiaolin, könnten von der Zusammenarbeit mit ausländischen Kommunen lernen, was die Wasser- und Abwasserversorgung, kommunale Umweltfragen, das Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch die Förderung bürgerschaftlichen Engagements anbelangt. Staatssekretär Koschyk sieht auch von Seiten der Kommunen in Deutschland ein Interesse und eine Bereitschaft zu einer stärkeren Zusammenarbeit mit chinesischen Kommunen.


Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk mit der Präsidentin der Chinesischen Gesellschaft für freundschaftliche Beziehungen mit dem Ausland, Li Xiaolin

Auch bei der Umsetzung der zentralen Politik-Ziele der neuen chinesischen Führung strebe mein eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland und der EU an, so Präsidentin Li Xiaolin. Koschyk berichtete der Präsidentin der Freundschaftsgesellschaft über seinen Besuch der Konfuzius-Gedenkstätten in Qufu und regte einen deutsch-chinesischen Wertedialog mit dem Ziel an, sich über traditionelle und bis heute wirkmächtige Wertvorstellungen in beiden Ländern auszutauschen, dabei trennende und verbindende Elemente zu erkennen und diese Erkenntnisse bei der Entwicklung der künftigen Beziehungen stärker zu berücksichtigen. Präsidentin Li Xiaolin begrüßte diesen Vorstoß und regte an, zu diesem Thema einmal eine Impulsveranstaltung durchzuführen.

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