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China will Zusammenarbeit mit Deutschland und der EU weiter vertiefen
7. April 2013
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„Ein geeintes Europa ist gut für die Welt und für China!“ Mit diesen Worten brachte der für internationale Beziehungen zuständige chinesische Vize-Finanzminister Zhu Guangyao gegenüber Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk die chinesischen Erwartungen an die Europäische Union auf den Punkt.

Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk mit dem für internationale Beziehungen zuständigen Vize-Minister der VR China, Zhu Guangyao.

China unterstütze den deutschen und europäischen Weg zur Überwindung der Staatsschuldenkrise und der Stabilisierung des EURO voll und ganz, die Haushalte zu konsolidieren und die Wachstumskräfte der Volkswirtschaften zu stärken. China, so Vizeminister Zhu Guangyao habe Vertrauen in die Zukunft des EURO und sei bereit, hierfür seine Zusammenarbeit mit der EU und Deutschland noch weiter zu vertiefen. Bei der Erreichung der zentralen Politik-Ziele der neuen chinesischen Führung, die auf nachhaltiges Wachstum, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen und eine Überwindung der sozialen Gegensätze ausgerichtet sind, strebe China ein enge Zusammenarbeit mit Deutschland und der EU an. Auch im internationalen Bereich, wie z.B. den G 20, will China eine Debatte um nachhaltiges Wachstum anstoßen und möchte dabei mit Deutschland und der EU eng zusammenwirken.

Thomas Awe, Repräsentant der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peking, Birgit Reichenstein, Finanzreferentin an der Deutschen Botschaft Peking und Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk im Gespräch mit dem chinesischen Vize-Finanzminister Zhu Guangyao und führenden Beamten des chinesischen Finanzministeriums

Finanzstaatssekretär Koschyk legte seinem chinesischen Amtskollegen die Fortschritte im Bereich der Euro-Zone und der EU bei der Bewältigung der Staatsschuldenkrise und der Stabilisierung des EURO dar. Deutschland nehme seine diesbezüglich Verantwortung als stärkste Volkswirtschaft in Europa entschlossen war. In diesem Zusammenhang begrüßte Koschyk die verstärkte Investitionsbereitschaft von chinesischer Seite in Deutschland und Europa. Bei der Umsetzung der zentralen Politik-Ziele der neuen chinesischen Führung gebe es eine große Bereitschaft in Deutschland und Europa, gerade auf dem Sektor der Umwelt- und Klimapolitik die Zusammenarbeit mit China auszubauen. Aber auch in den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Soziales und der Rechtspolitik könnten die bestehenden Kooperationen noch intensiviert werden. Auch seien Deutschland und die EU sehr daran interessiert, im Bereich der G 20 die Finanzmarktregulierung, die Förderung nachhaltigen Wachstums und die Zusammenarbeit im Bereich der Währungspolitik weiter fortzuentwickeln.

Der stellv. chinesische Finanzminister dankte dem Bundesfinanzministerium für die enge und effiziente Zusammenarbeit. Diese wolle die chinesische Seite auch unter dem neuen Finanzminister Lou Jiwei fortsetzen und weiter ausbauen. Bereits in seiner vorherigen Funktion an der Spitze des Chinesischen Staatsfonds hat Minister Lou Jiwei eng mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zusammengearbeitet. Bei der in Kürze stattfindenden Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington werden der chinesische Finanzminister Lou Jiwei und Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zu einem bilateralen Arbeitsgespräch zusammentreffen.

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