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Chinesischer Botschafter besucht künftigen Forschungscampus Waischenfeld
12. Juli 2013
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Der künftige Forschungscampus Waischenfeld weckt bereits internationales Interesse: Seine Exzellenz, Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, hat sich gemeinsam mit regionalen Politikern vom früheren Institutsleiter, Prof. Dr. Heinz Gerhäuser, das Konzept des Forschungscampus’ erläutern lassen.

Auf der Baustelle des Forschungscampus des Fraunhofer-Institutes in Waischenfeld informierte sich S. E. Botschafter Shi Mingde mit seiner Gattin (Bildmitte) auf Einladung von Staatssekretär Hartmut Koschyk MdB (4. v. r.) über den Baufortschritt und den geplanten Campus. Mit dabei waren unter anderem auch: Stellv. Landrat Thomas Thiemt (links), Bürgermeister Edmund Pirkelmann (2. v. l.), Landrat Hermann Hübner (3. v. l.), Prof. Dr. Heinz Gerhäuser, Leiter der Forschungscampus Waischenfeld (4. v. l.) und der Architekt des Forschungscampus, Heiko Krech (2. v. r.).


Shi Mingde war auf Einladung des oberfränkischen Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, in der Region. Koschyk war es ein Anliegen, dem Gast aus Berlin auch den künftigen Fraunhofer-Standort in Waischenfeld zu zeigen. Mitten in der Fränkischen Schweiz wird ein Forschungscampus mit 2000 Quadratmetern Büro- und Tagungsräumen sowie Labore entstehen. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS schafft hiermit eine Arbeitsumgebung, in der voraussichtlich ab dem Frühsommer 2014 bis zu 47 Wissenschaftler temporär in einer konzentrierten und zugleich kommunikativen Klausuratmosphäre forschen, testen, kooperieren und tagen können. Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten, sodass man bereits die gelungene Integration des Forschungscampus’ in das Ortsbild von Waischenfeld erkennen kann. Beim gesamten Konzept steht für das Fraunhofer IIS der »Campus«-Gedanke im Vordergrund. Dieser Begriff wird in Anlehnung an »Campus-Hochschulen« verwendet, bei denen Forschungsräume, Labore, Wohnraum und Infrastruktur auf engem Raum zusammengefasst sind. Das Fraunhofer IIS will dies in Waischenfeld auch auf den außeruniversitären Forschungsbereich übertragen.


Dazu Prof. Heinz Gerhäuser, ehemaliger Leiter des Fraunhofer IIS: „Der Forschungscampus Waischenfeld ermöglicht bei komplexen Projekten einen raschen Start, da alle Beteiligten vor Ort zusammenarbeiten und sich dabei gut kennenlernen können. Manches spätere Konfliktpotenzial kann dadurch vermieden werden.“ Auch Ergebnisvorstellungen, Kundenpräsentationen, Strategiegespräche oder Tagungen von Gremien werden im Forschungscampus stattfinden.

Eintrag in das Gästebuch des Forschungscampus Waischenfeld.

S. E. Shi Mingde erhält von Prof. Dr. Heinz Gerhäuser einen iPod als Erinnerungsgeschenk.

Auf der zukünftigen Dachterasse hat meinen einen wunderbaren Blick auf das Wahrzeichen von Waischenfeld.

Zum Abschied überreichte Bürgermeister Pirkelmann ein Bier-Präsent an S. E. Botschafter Shi Mingde.

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