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CSU Gefrees startet durch / Hartmut Koschyk MdB besuchte zwei örtliche Firmen
10. März 2014
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Eine Woche vor der Wahl ist die Gefreeser CSU bereits mitten drin in der Umsetzung ihres Sechsjahresprogramms. Am gestrigen Montag haben die Stadtratskandidaten zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Hartmut Koschyk dem Autohaus Pech&Riedelbauch und der Polstermöbelfabrik Ewald Reich einen Besuch abgestattet.

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Ob Zufall oder nicht: Das Fotomotiv mit dem blauen und unverbauten blauen Himmel hinter der Firma Ewald Reich ist der Wunschtraum nicht nur von Hartmut Koschyk, sondern von jedem vernünftig denkenden Bürger. Exakt dort wäre die Gleichstromtrasse mit ihren 70 Meter hohen Leitungsmasten entstanden, wenn nicht erfolgreich gegengesteuert worden wäre.

Ortsvorsitzender Stephan Zeißler begründete seine Eile mit den Worten: „Wir suchen das regelmäßige Gespräch, um rechtzeitig über die mittel- und langfristigen Absichten der Firmen und Arbeitgeber Bescheid zu wissen. Wir haben mit Hartmut Koschyk einen Politiker mitgebracht, der bereit und aufgrund seines politischen Gewichts in Berlin auch in der Lage ist, das Beste für Gefrees herauszuholen“.
Nach jeweils einer kurzen Betriebsbesichtigung nahmen sowohl Ewald Reich als auch die beiden Geschäftsführer Pech und Riedelbauch die Gelegenheit beim Schopf und schilderten dem Abgeordneten und seiner Gefreeser Mannschaft ihre momentane Lage. Dem Autohaus in Böseneck brennt die mangelhafte Internetschnelligkeit auf den Nägeln. Die nur verzögert mögliche Bestellung von Ersatzteilen brächten der Firma massive Nachteile. Für ein ausgewiesenes Industriegebiet sollte dies längst Standard sein, drängte Armin Pech. Hartmut Koschyk war über den neuesten Sachstand im Bilde. Er wusste, dass die Aufnahmebedingungen in ein diesbezügliches Förderprogramm für die Kommunen erst kürzlich entscheidend erleichtert worden sind. Die Initiative müsse von der Stadt Gefrees ausgehen. Bislang galt für die Netzbetreiber nur die Forderung, für eine Kommune als Ganzes eine Mindestflächenabdeckung zur Verfügung zu stellen. Das ist geändert worden. „Stellt einen Antrag an die Stadt“, riet er seinen Parteifreunden „und ich werde mich persönlich für eine schnellstmögliche Lösung einsetzen.“ Sehr konkrete Lösungsvorschläge zeigte Hartmut Koschyk dann für die gewünschte direkte Zufahrtmöglichkeit zur Firma von der Bundesstraße 2 her auf: „Ich werde gemeinsam mit MdL Martin Schöffel den Bau eines Kreisels an der Kreuzung Böseneck als erste Voraussetzung erneut aufs Tablett bringen. Dafür werden wir Staatssekretär Eck mit ins Boot nehmen.“

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Er wisse, dass eine Initiative der Gefreeser CSU vor 12 Jahren abgelehnt worden ist. Inzwischen seien die zuständigen Beamten nicht mehr so beratungsresistent. Wenn die Stadt Gefrees an der Abhilfe der Zufahrtsproblematik interessiert sei und mithelfen wolle, könnte das Ortsschild zudem nach außen versetzt werden. Das für den Kreisel nötige Grundstück sei bereits im Besitz der Stadt Gefrees. Die durchführende Wasserleitung stelle kein unlösbares Problem dar. Der Wille müsse halt da sein. Hartmut Koschyk war sehr beeindruckt von der innovativen Art der Betriebsführung im Autohaus mit seinen 21 Mitarbeitern. Zu Recht könnten die beiden Geschäftsführer stolz auf das seit 1988 Geschaffene sein. Weitere Firmen könnten sich ein Beispiel nehmen, wie eine Firma von der Autobahnnähe des Standortes Gefrees profitiere.

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In der Möbelstoffweberei Reich war Hartmut Koschyk und das Kandidatenteam nach dem gemeinsamen Rundgang und der Erklärung der Betriebsabläufe im Bilde, warum es der Betrieb geschafft habe, auch 30 Jahre nach seiner Gründung noch gut im Geschäft zu sein. „Unser größter Trumpf ist, dass wir ein überschaubares Familienunternehmen geblieben sind“, war Geschäftsinhaber Reich junior überzeugt. Zudem werde die Verlässlichkeit, die hohe Qualität unserer Produkte und die flexible Erfüllung der Kundengeschmäcker auch bei kleinen Chargen hoch geschätzt wie auch die Tatsache, dass bei uns zur Herstellung keine Giftstoffe eingesetzt werden wie in so mancher Importfabrik aus Fernost. Das Gefühl, von Seiten der Stadt besonders geschätzt zu sein, habe er allerdings nicht, fügte Seniorchef Ewald Reich an. „Nicht einmal die beantragte Straßenlaterne wurde uns genehmigt.“ Hartmut Koschyk ermunterte sofort seine Gefreeser CSUler, diesen Eindruck im neuen Gremium schnellstens wett zu machen.

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