Allgemein Für Deutschland
Dr. Bernd Fabritius neuer Präsident des BdV
7. November 2014
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Bundesbeauftragter Koschyk dankt Erika Steinbach für Ihre Leistungen als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und gratuliert Dr. Bernd Fabritius zu seiner Wahl als Nachfolger

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat der langjährigen Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach MdB, für ihre herausragenden Leistungen als oberste Repräsentantin des Verbandes herzlich gedankt. Gleichzeitig gratulierte er ihrem mit einem klaren und überzeugenden Ergebnis gewählten Nachfolger, dem aus Siebenbürgen stammenden und heute in Bayern lebenden Bundestagsabgeordneten Dr. Bernd Fabritius zu seiner Wahl und wünschte ihm alles Gute und Erfolg für sein neues Amt als BdV-Präsident.

Steinbach hatte bereits im Juni angekündigt, nach 14jähriger Präsidentschaft nicht mehr für dieses Amt kandidieren zu wollen. Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete hatte die Führung des BdV im Jahre 1998 übernommen und musste lange Jahre gegen Kürzungen vor allem der Bundesmittel in der Vertriebenenkulturarbeit ankämpfen. Bundesbeauftragter Koschyk würdigte Steinbach als eine Frau, die mit Mut, Beharrlichkeit und politischem Geschick die Sichtbarkeit der Vertriebenen im gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik erheblich verbessert habe. Sichtbarstes Zeichen hierfür sei die Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, die mit einer Ausstellung im historischen „Deutschlandhaus“ im Zentrum Berlins künftig an die millionenfachen Opfer von Flucht und Vertreibung erinnern soll. Auch die im Sommer beschlossene Einführung eines deutschlandweiten Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung sei maßgeblich auf den Einsatz Erika Steinbachs zurückzuführen.

Der Nachfolger Steinbachs, Dr. Bernd Fabritius, ist Rechtsanwalt in München und gehört seit 2013 dem Deutschen Bundestag an. Als Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland leitet er seit 2007 einen Mitgliedsverband des Bundes der Vertriebenen, zudem ist er Präsident der weltweiten Föderation der Siebenbürger Sachsen. Seit 2010 war er bereits Vize-Präsident des BdV. Bundesbeauftragter Koschyk gratulierte Fabritius sehr herzlich und wünschte ihm für sein neues Amt alles Gute. Er habe Fabritius als einen ausgewiesenen Sachkenner des Vertriebenen-, Aussiedler- und Minderheitenrechts sowie als einen engagierten Vertreter der deutschen Heimatvertriebenen, aber auch als einen leidenschaftlichen Fürsprecher für die in ihrer angestammten Heimat verbliebenen Deutschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie den Nachfolgestaaten der Sowjetunion kennen- und schätzen gelernt.

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