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Festakt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart
10. Januar 2017
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Staatsministerin Maria Böhmer MdB und der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk MdB begleiteten im November vergangenen Jahres den Launch von Mind_Netz, einem Social Media Projekt, das deutsche Minderheiten informiert und vernetzt und an dessen Erarbeitung das Institut für Auslandsbeziehungen entscheidend mitgewirkt hatte. Foto: Hans Scherhaufer

Im Neuen Schloss in Stuttgart findet heute der Festakt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Neben Ursula Seiler-Albring, Präsidentin des ifa, Dr. Frank-Walter Steinmeier MdB, Bundesminister des Auswärtigen, Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart ist u.a. auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB anwesend.

einladung-festakt-100-jahre-ifa-47Bundesbeauftragter Koschyk arbeitet seit langem eng mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) zusammen. So begleitete Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit Staatministerin Maria Böhmer im November vergangenen Jahres auch den Launch von Mind_Netz, einem Social Media Projekt, das deutsche Minderheiten informiert und vernetzt und an dessen Erarbeitung das Institut für Auslandsbeziehungen entscheidend mitgewirkt hatte. Mind_Netz ist ein Gemeinschaftsprojekt des ifa und der deutschsprachigen Medien in Mittelost- und Südosteuropa sowie der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Das Projekt ist 2014 aus einem Runden Tisch im Bundesinnenministerium hervorgegangen, in dem über Herausforderungen für Minderheitenmedien und die Chancen einer zeitgemäßen Medienstrategie diskutiert wurde. Zu den Teilnehmern gehörten u.a. auch Bundesbeauftragter Koschyk und Vertreter des Auswärtigen Amts.

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Deutschlands älteste Mittlerorganisation für auswärtige Kulturbeziehungen wurde im Ersten Weltkrieg, am 10. Januar 1917, als „Werk des Friedens inmitten des Kriegs“ gegründet.

Nach einer intensiven Aufbauphase in der Weimarer Republik, der Zweckentfremdung und Gleichschaltung während des Nationalsozialismus und der Neugründung in der jungen Bundesrepublik versteht sich das ifa heute als ein Kompetenzzentrum für internationale Kulturbeziehungen und künstlerische Diskurse. Das ifa bietet umfangreiche Aktivitäten zum Kulturaustausch und zu ziviler Konfliktbearbeitung an. Grundlage dieser internationalen Ausrichtung ist ein weitreichendes Netzwerk von Partnern im In- und Ausland.

Das Leitthema des Jubiläumsjahrs 2017 lautet „Kulturen des Wir“. Damit greift das ifa aktuelle Fragestellungen von Gemeinschaft, Vielfalt und Frieden auf. Dieser Schwerpunkt soll dazu dienen, verschiedene Vorstellungen des „Wir“ auszuloten, ihre jeweiligen Fallstricke und Potenziale zu begreifen und so zu neuen, produktiven Perspektiven zu gelangen. Dabei stehen unter anderem Fragen wie „Welche Wir-Verständnisse brauchen wir zu Bewältigung globaler Zukunftsaufgaben?“, „Wie bilden sich Wir-Verständnisse?“, „Wie kann man sie erproben?“ und „Welche Konsequenzen verlangen sie im Hinblick auf Verteilung, Gerechtigkeit, Beteiligung?“ im Mittelpunkt. Dazu sind zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen, Tagungen und Publikationen geplant.

Weiterführende Informationen zum Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und zum Festakt finden Sie hier.

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