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Festival Junger Künstler: Fado in Franken / Chor der Technischen Universität Lissabon begeisterte Goldkronacher Publikum
11. August 2013
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Portugiesisches Lebensgefühl, Sehnsucht, Liebe und Emotionen: das alles spiegelt sich in den Liedern und Songs des Chores „Tuna Universitaria de Instituto Superior Tecnico“ wider. Die 26 jungen Männer aus Portugal sind derzeit beim Festival Junger Künstler in Bayreuth zu Gast und haben am frühen Samstagabend bei einem Open-Air-Konzert vor dem Schloss Goldkronach über 150 Besucher restlos begeistert.


Sie sind schon jetzt die Stars des 63. Festivals Junger Künstler, die Sänger der Technischen Universität Lissabon, die aus allen Teilen Portugals kommen und die traditionelle Musik auf traditionellen Instrumenten spielen. Ihr Fado-Gesang handelt von Sehnsüchten, Heimweh und Lebensfreude aber auch von unglücklicher Liebe, vergangenen Zeiten oder der Sehnsucht nach besseren Zeiten.

Der 1. Bürgermeister der Stadt Goldkronach, Günter Exner, hieß die rund 200 Gäste im Namen der Stadt Goldkronach im Barockgarten von Schloss Goldkronach herzlich willkommen.

In eigenwilliger Besetzung mit vielen Gitarren und Mandolinen, einem Kontrabass, einen Akkordeon, einiger Schlag- und Rhythmusinstrumenten sowie den prägnanten Stimmen gelang es dem Zusammenschluss hervorragend, jenes Gefühlsleben auszudrücken, dass die Portugiesen miteinander verbindet und mit dem sie als herausragende Kulturbotschafter ihres Landes den Fado in die Welt, in diesem Fall nach Franken, tragen.

Für das 63. Festival Junger Künstler in Bayreuth sprach das Mitglied des Festivalvorstandes, Prof. Dr. Jochen Sigloch, zu den Gästen im Barockgarten von Schloss Goldkronach.

Für besonderes Aufsehen sorgten allerdings die tänzerischen und akrobatischen Einlagen der drei Frontmänner des Chores. Vor allem immer wieder die gekonnten Spagatsprünge sollten das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen. Aber auch die leisen Töne, die Lieder von Amália Rodrigues, der „Königin des Fado“ etwa versprühten ihre ganz eigene Melancholie und zeigten eindrucksvoll die große Bedeutung der hierzulande wenig bekannten Musikgattung des Fado.


„Wir freuen uns, dass wir in Goldkronach Teil des Festivals Junger Künstler Bayreuth sind und dass dieses Festival nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Region stattfindet“, sagte Bürgermeister Günther Exner. „Wie man neben einem technischen Studium auch noch so künstlerische Darbietungen liefern kann, das ist schon etwas ganz Besonderes“, so Professor Jochen Sigloch vom Vorstand des Festival in seiner Einführung.
Den würdigen Rahmen für das Konzert bot Hausherrr Hartmut Koschyk.

Der Parlamentarische Finanzstaatssekretär hatte den Chor bei einem Besuch in Lissabon entdeckt und den jungen Sängern das Festival Junger Künstler in Bayreuth empfohlen. Tatsächlich hatte sich der außergewöhnliche Chor beworben und ist schließlich auch eingeladen worden.


Das 63. Festival Junger Künstler in Bayreuth dauert noch bis zum 31. August. Heuer nehmen über 400 junge Leute aus 30 Nationen daran teil. Insgesamt stehen über 100 Konzerte, Symposien, Workshops und Events auf dem Programm.

Für das leibliche Wohl sorgte auch bei diesem Konzert in gwohnter Tradition Toni Häußinger aus Bindlach.

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