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Finanzstaatssekretär Koschyk trifft Deutschen Botschafter in Nordkorea Dr. Thomas Schäfer
11. Dezember 2013
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Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem Deutschen Bortschafter in Nordkorea Dr. Thomas Schäfer

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, ist in Berlin mit dem Deutschen Botschafter in Nordkorea, Herrn Dr. Thomas Schäfer, zusammengetroffen. Koschyk ist deutscher Ko-Vorsitzender des bilateralen Deutsch-Koreanischen Forums, war langjähriger Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und gilt weithin als anerkannter Korea-Experte.

Gemeinsam diskutierte man über die politische Lage in Nordkorea und Möglichkeiten einer innerkoreanischen Annäherung. Finanzstaatssekretär Koschyk verwies Botschafter Schäfer in diesem Zusammenhang darauf, dass die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in einem Entschliessungsantrag am 25. Juni dieses Jahres anlässlich des 130. Jahrestages der deutsch-koreanischen Beziehungen beschlossen haben, die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu Korea auch in der Zukunft weiter auszugestalten und auf allen Ebenen dynamisch fortzuentwickeln. Im Hinblick auf Nordkorea hat der Deutsche Bundestag in seinem Entschließungsantrag hervorgehoben, dass die aktuelle politische Situation auf der koreanischen Halbinsel und in ganz Nordostasien im Schatten des Nuklearprogramms und der militärischen Drohgebärden des nordkoreanischen Staatsoberhauptes Kim Jong-un stehe. Die anhaltende Eskalationsspirale stelle eine Gefahr für den Frieden in Nordostasien dar und dass dringendste Ziel aller Bemühungen müsse die Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche mit dem Ziel sein, Nordkorea zur Abkehr seiner Nuklearambitionen zu bewegen. Eine schrittweise Denuklearisierung Nordkoreas und eine Rückkehr zu einer Annäherungspolitik sind laut Entschließungsantrag des Bundestages Voraussetzung für eine Lockerung der bestehenden Sanktionen. Auch die Menschenrechtssituation in Nordkorea bleibe besorgniserregend.

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