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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk stellt in Dresden Sonderbriefmarke „500 Jahre Sixtinische Madonna“ vor
28. Februar 2012
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Vor fünf Jahrhunderten, im Jahre 1512, erhielt Raffael, der Malerfürst der Renaissance, den Auftrag für die „Sixtinische Madonna“. Heute gehört das Bild zu den berühmtesten Kunstwerken der Welt und ist in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu bewundern.

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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillicht

Aus Anlass des Jubiläums gibt das Bundesministerium der Finanzen im März 2012 ein Sonderpostwertzeichen heraus. Der Briefmarkenblock mit dem Motiv von Raffaels berühmter Madonna ist eine Gemeinschaftsausgabe mit dem Vatikan.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellt die Sonderbriefmarke heute in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden der Öffentlichkeit vor.

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Professor Dr. Berhard Maaz, Direktor des Kupferstichkabinetts und der Gemäldegalerie Alte Meister, der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich, Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB, der Apostolische Nuntius, Seine Exzellenz Erzbischof Dr. Jean Claude Pérriset, Grafiker Werner Hans Schmidt aus Frankfurt am Main, der die Briefmarke entworfen hat und der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Tourismus, Klaus Brähmig MdB

Alben mit Erstdrucken der Briefmarke überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an Seine Exzellenz Erzbischof Dr. Jean Claude Pérriset, an Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, sowie an Prof. Dr. Dirk Syndram, Kommissarischer Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen und Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer.

Zum Redebeitrag von Herrn Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Zu „Finden Sie die fünf Unterschiede!“ der Zeitschrift Super illu gelangen Sie hier.

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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich und dem Apostolischen Nuntius, Seine Exzellenz Erzbischof Dr. Jean Claude Pérriset

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Die „Sixtinische Madonna“ ist ein Meisterwerk von Raffael (1483-1520). Der Künstler galt schon seinen Zeitgenossen als außergewöhnliches Talent. Aller Wahrscheinlichkeit nach kam der Auftrag zur „Sixtinischen Madonna“ von Papst Julius II. Raffaels Sixtinische Madonna zählt heute zu dem exklusiven Kreis von Renaissance-Gemälden, die international bekannt sind. Dabei blieb die „Sixtinische Madonna“ 250 Jahre in Piacenza nahezu unbekannt. Erst mit dem Ankauf für Dresden 1754 trat das Gemälde nach und nach ans Licht der Öffentlichkeit. Raffaels einzigartiges Werk ist in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu bewundern. Das zentrale Motiv des Gemäldes ist die Gottesmutter mit dem Jesuskind. Zu ihrer Seite knien der heilige Sixtus und die heilige Barbara. Am unteren Bildrand sieht man zwei Engelchen. Aus dem Gemälde ausgekoppelt und einzeln kopiert, haben die beiden – ob gestickt oder als Pressbild im Poesiealbum, als Schmuck oder auf Meissner Porzellan gemalt, auf T-Shirts oder in Kalendern „verewigt“ – selbst internationale Karriere gemacht.“

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Zahlreiche Persönlichkeiten erhielten ein Album mit der Erstausgabe der Sonderbriefmarke „500 Jahre Sixtinische Madonna“

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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden würdigen das 500-jährige Jubiläum der Ikone der Kunstgeschichte mit einer Sonderausstellung, die am 26. Mai 2012 beginnt.

Der Sonderpostwertzeichenblock, der von dem Grafiker Werner Hans Schmidt aus Frankfurt am Main entworfen wurde, hat einen Wert von 55 Cent. Er wurde in einer Auflage von 3,34 Millionen Stück gedruckt und ist vom 1. März 2012 an in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.

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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk gemeinsam mit dem Grafiker Werner Hans Schmidt aus Frankfurt am Main, der die Briefmarke entworfen hat

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Zur Berichterstattung in der Zeitung „L’OSSERVATORE ROMANO“ gelangen Sie hier.

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