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Finanzstaatssekretär Koschyk: Generelles Tempo 30 würde den Verkehrsfluss auf Hauptstraßen unnötig verlangsamen
19. Juni 2012
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Nachdem die Fraktionen von SPD und Grünen im Deutschen Bundestag vorgeschlagen hatten, das Tempolimit für die Stadt auf 30 herabzusetzen, befragte der Nordbayerische Kurier Politiker in Bayreuth zur Frage nach einer angemessenen Höchstgeschwindigkeit.

Die Politiker in Bayreuth haben unterschiedliche Meinungen zu diesem Vorschlag: SPD und Grüne sind für eine generelle 30er-Zone in der Stadt, CSU und die Fraktionsgemeinschaft FDP/Junges Bayreuth sind dagegen. Auch Jürgen Popp von der Bayreuther Gemeinschaft gehe es zu weit, wie er sagt, ein pauschales Tempolimit von 30 in der Stadt einzuführen.

Der Nordbayerische Kurier befragte auch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk. „So wie Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer lehne auch ich ein generelles Tempo 30 in Städten ab. Wo dies sinnvoll ist, gilt bereits in Wohngebieten eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Ein generelles Tempo 30 würde den Verkehrsfluss auf Hauptstraßen unnötig verlangsamen. Mehr Staus und damit auch mehr Abgase wären die Folge, was niemand ernsthaft wollen kann. Die geltenden Regeln sind sinnvoll und tragen zu einem fließenden Verkehr bei“, so Finanzstaatssekretär Koschyk.

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.

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