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Finanzstaatssekretär Koschyk: Markgräfliches Opernhaus erhält Status als Weltkulturerbestätte!
30. Juni 2012
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Opernhaus© Bayerische Schlösserverwaltung

Zur Entscheidung des Welterbekomitees in St. Petersburg, das Markgräfliche Opernhaus in die Liste der Weltkulturerbestätten aufzunehmen, erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk:

“Es freut mich sehr, dass das Welterbekomitee in St. Petersburg entschieden hat, das Markgräfliche Opernhaus in die Liste der Weltkulturerbestätten aufzunehmen. Ich war stets sehr zuversichtlich im Hinblick auf eine erfolgreiche Bewerbung der Stadt Bayreuth und habe die Bewerbung nachhaltig unterstützt. Ich denke, jeder, der das Markgräfliche Opernhaus einmal mit eigenen Augen gesehen hat, wird sich der weltweiten kulturellen Bedeutung dieses epochalen Kulturdenkmals und des begründeten Anspruches eines Weltkulturerbestatus bewusst sein.

Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth war sicherlich eine der herausragendsten Frauenpersönlichkeiten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Mit der Errichtung des Markgräflichen Opernhauses, der Krönung ihrer Bautätigkeit, hat sich bis zum heutigen Tag die weltweit bedeutendste historische Spielstätte des Barockzeitalters erhalten, was zurecht zur Aufnahme in die Liste der Weltkulturerbestätten führte. Ich danke dem Freistaat Bayern, dass er das Ziel der Stadt Bayreuth, das Markgräfliche Opernhaus in die Liste der Weltkulturerbestätten aufzunehmen, nachhaltig unterstützte. Auch danke ich dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann MdB, der bereits während seines Besuches in Bayreuth im Jahr 2006 seine vollste Unterstützung gegenüber dem Antrag der Stadt Bayreuth und des Freistaates Bayern auf Anerkennung dieses Erbes als UNESCO-Weltkulturerbe erklärte. Ebenfalls danke ich Dr. Michael Hohl, der sich als damaliger Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth entscheidend dafür einsetzte das Markgräfliche Opernhaus in die Liste der Weltkulturerbestätten aufzunehmen. Das großartige bauliche Erbe der Markgräfin Wilhelmine kommt übrigens auch im Hinblick auf eine deutsch-koreanische Gemeinschaftsbriefmarke, die im 2013 herausgegeben wird, zum Ausdruck: als Motiv auf deutscher Seite wurde die Parkanlage Eremitage in Bayreuth mit ihrem Sonnentempel ausgewählt!“

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.

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