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Finanzstaatssekretär Koschyk referiert über die Situation auf der koreanischen Halbinsel
31. August 2011
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Zum Redebeitrag von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Der Taiwan Freundeskreis Bambusrunde e.V. und dessen Präsident Dr. Gerd Boesken laden heute Abend in Hamburg erneut zum traditionsreichen Drachenboot-Dinner ein.

Bambusrunde

v.l.: Oliver Beckmann, Referent Nordostasien der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, Thomas Awe, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in der VR China, Hartmut Koschyk MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hsiao-nee Chang, Generaldirektorin der Taipeh-Vertretung Hamburg, Dr. Gerd Boesken, Präsident des Vereins Taiwan Freundeskreis Bambusrunde e.V. und Klaus Franke, langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter und außenpolitischer Experte sowie Vorstandsmitglied des Vereins Taiwan Freundeskreis Bambusrunde e.V.

Anwesend ist auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und anerkanne Experte der koreanischen Halninsel, Hartmut Koschyk MdB, der am Beispiel der koreanischen Halbinsel über den Beitrag Deutschlands und der EU zur Stabilität in Nordostasien referierte. Koschyk zeigte sich überzeugt, dass die Stabilität der koreanischen Halbinsel untrennbar mit der Stabilität in der gesamten Region verbunden ist. Eine nachhaltige Befriedung auf der koreanischen Halbinsel könnte auch eine Signalwirkung für das Verhätnis der VR China und Taiwan in sich bergen, so Finanzstaatssekretär Koschyk.

Koschyk verdeutlichte, dass Deutschland und die EU bei ihrer Politik zur Stabilisierung auf der koreanischen Halbinsel eine doppelte Strategie verfolgen: Zum einen eine Vertiefung ihrer bilateralen Beziehungen mit Südkorea und zum anderen eine geschlossene Haltung gegenüber dem nordkoreanischen Regime. Darüber hinaus bilden auch 22 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und der friedlichen Revolution in der DDR die überwundene Teilung Deutschlands und ihr Fortbestehen auf der koreanischen Halbinsel weiterhin ein wichtiges Element der Verbundenheit zwischen Deutschland und Korea.

Finanzstaatssekretär Koschyk wörtlich: „Gerade aufgrund unserer eigenen Geschichte bedeuten zwei Jahrzehnte Deutsche und Europäische Einheit auch, dass wir Deutsche und Europäer zu unserer Verantwortung stehen, dass die Stabilität in Nordostasien gewahrt bleibt und die gesamte koreanische Halbinsel wieder Teil unserer freiheitlichen, demokratischen Staatengemeinschaft wird und die Menschen dort dauerhaft in Frieden, unter rechtstaatlichen, die unveräußerlichen Menschenrechte wahrenden Verhältnissen in Freiheit und Sicherheit leben können.“

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