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Finanzstaatssekretär Koschyk stellt Sonderbriefmarke zum 225. Geburtstag Joseph von Fraunhofers vor
13. März 2012
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MB-Fraunhofer HP

Joseph von Fraunhofer (1787 bis 1826) gilt als Begründer der wissenschaftlichen Methodik im Bereich Optik und Feinmechanik, Schöpfer der deutschen Präzisionsoptik und war zugleich ein erfolgreicher Unternehmer. Aus Anlass seines 225. Geburtstages gibt das Bundesministerium der Finanzen in diesem Jahr ein Sonderpostwertzeichen heraus.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellt die Briefmarke im Historischen Rathaussaal Straubing der Öffentlichkeit vor.

Alben mit Erstdrucken der Briefmarken überreicht der Parlamentarische Staatssekretär an Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, sowie an Prof. Dr. Alfred Gossner und Prof. Dr. Dr. Hans-Jörg Bullinger von der der Fraunhofer-Gesellschaft.

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Der ehemalige Glaserlehrling Fraunhofer wurde mit 22 Jahren Leiter der Glashütte in Benediktbeuern; dort verbesserte er die Glasproduktion und perfektionierte die Herstellung optischer Instrumente. Wegen ihrer konkurrenzlosen Qualität waren sie bald in ganz Europa begehrt. Er selbst nutzte seine Geräte zur Erforschung des Lichts. Sein großes Renommee als Forscher führte dazu, dass Fraunhofer trotz fehlender wissenschaftlicher Ausbildung in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen wurde. Der bayerische König ernannte ihn zum Ritter des »Civil-Verdienst-Ordens der Baierischen Krone« und erhob ihn damit in den Adelsstand. Joseph von Fraunhofer starb mit 39 Jahren an Lungentuberkulose. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen in Verbindung mit dem großen Erfolg als Erfinder und Unternehmer dient Joseph von Fraunhofer als Namensgeber für die Fraunhofer-Gesellschaft, deren Aufgabe die anwendungsorientierte Forschung ist.“

Die Sonderbriefmarke wurde von den Grafikern Prof. Daniela Haufe und Prof. Detlef Fiedler aus Berlin gestaltet.

Sie hat einen Wert von 90 Cent und ist seit dem 2. Januar 2012 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.

Zum Redebeitrag von Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

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