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Frühkindliche Bildung verbessern / Familienministerin Haderthauer besuchte Kinderhaus St. Vincenz
23. August 2013
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Mit dem Katholischen Kinderhaus St. Vinzenz hat die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer eine der führenden Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayreuth besucht. Das Haus bietet Kindern und Eltern nicht nur flexibelste Öffnungszeiten, sondern auch Betreuungssicherheit in den Ferien, sagte die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer, die Haderthauer nach Bayreuth eingeladen hatte.

Staatsministerin Christine Haderthauer MdL wurde von Kindern des Kinderhauses mit selbstgebackenen Muffins begrüßt.

Genau diese Vorhaben würden mit dem neuen Bildungsfinanzierungsgesetz ab dem kommenden Kindergartenjahr besonders gefördert, kündigte die Ministerin an. Bei extra langen Öffnungszeiten werde künftig eine besondere Förderung möglich sein, so Haderthauer. Ihren Worten zufolge beträgt die Abdeckung mit Plätzen in den bayerischen Kindertagesstätten für ein- bis zweijährige derzeit 50 Prozent. Ziel seien 60 Prozent, denn genau diesen Bedarf hätten Umfragen ergeben. Die Stadt Bayreuth liege dabei mit 47 Prozent gut im Rennen. Ernsthafte Probleme gebe es lediglich in den Großstädten München und Nürnberg.

Auf der Außentreppe des Kinderhauses St. Vizenz erläutert Pfarrer Dr. Christian Steger (2.v.l.) Staatsministerin Christine Haderthauer MdL (2.v.r.), Staatssekretär Hartmut Koschyk MdB (rechts) und Gudrun Brendel-Fischer MdL (links) die durchgeführten und die bevorstehenden Sanierungen im Kinderhaus.

Träger des Kinderhauses St. Vinzenz ist die Katholische Kirchenstiftung Unsere Liebe Frau mit dem Pfarrer Dr. Christian Steger an der Spitze. Geleitet wird das Kinderhaus von Petra Ziegler, die bereits 1997 als Gruppenleiterin in St. Vinzenz begonnen hatte.
Während das Katholische Kinderhaus St. Vinzent Kinder zwischen 0 und 12 Jahren betreut, ist der Evangelische Kindergarten Bayreuth-Saas für Kinder zwischen 2 und 10 Jahren zuständig. „Diese breite Altersmischungen hätten auch viele Tücken, sagte Leiterin Nina Hauenstein. Gerade die Betreuung von Schulkindern erfordere mehr Kräfte als derzeit vorgesehen, sagte sie. Außerdem sprach sich Hauenstein für einen Bonus für Kinderbetreuungseinrichtungen aus, die auch ausbilden. Schließlich sollten Krankheits- oder Schwangerschaftsvertretungen besser abgedeckt werden.
Bei dem Besuch der Ministerin im Kinderhaus St. Vinzent stellte Boris Wiedenhöfer, Referent für Familiengerecht Hochschule, auch das Projekt „Ferienspaß am Campus“ vor. Aus der Not heraus habe ein Bayreuther Netzwerk vor fünf Jahren das Vorhaben gestartet, eine eigene Betreuung für Kinder von Behördenmitarbeitern anzubieten. Heuer fand die Betreuung zum ersten Mal auf dem Gelände der Universität Bayreuth statt.

Im Anschluss an den Rundgang durch das Kinderhaus diskutierte die Ministerin mit den örtlichen Abgeordneten und Leiterinen anderer Kindertragesstätteneinrichtungen über die aktuelle Situation von frühkindlicher Erziehung im Freistaat Bayern.

Wie bereits im zurückliegenden Jahr seien die Kinder bei den Mitarbeitern der Johanniter Unfallhilfe in guten Händen gewesen. Zum vielfältigen Programm gehörten unter anderem das spielerische Erlernen bestimmter Themenfelder sowie eine bunte Mischung aus Bewegung, Kreativität und Natur. 2009 wurde der „Ferienspaß“ durch die Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Oberfranken ins Leben gerufen. Der Erfolg gibt den Initiatoren des Projekts Recht: 2013 seien wieder knapp 100 Kinder zum Ferienspaß angemeldet worden. Am Behördennetzwerk Bayreuth sind beteiligt: der Bezirk und die Regierung von Oberfranken, das Amtsgericht Bayreuth, die Deutsche Rentenversicherung und die Landwirtschaftliche Sozialversicherung, das Bayreuther Landratsamt Bayreuth, die Stadt Bayreuth, die Justizvollzugsanstalt, das Staatliches Bauamt, die Universität Bayreuth, das Zentrum Bayern Familie und Soziales sowie das Verwaltungsgericht.

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