Allgemein Für Deutschland Für die Region
Gedenkfeier der Sudetendeutschen Landsmannschaft zum Tag des Selbstbestimmungsrechts in München
8. März 2014
0
,

WappensudAlljährlich wird am 4. März der Sudetendeutschen gedacht, die am 4. März 1919 bei einer friedlichen Demonstration für die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts getötet wurden. Im Sudetendeutsches Haus in München findet heute die Gedenkfeier des Bundesverbandes der Sudetendeutschen Landsmannschaft statt.

HP IMG_0297

Am Dienstag, dem 4. März 1919 demonstrierten auf gemeinsame Initiative der Sozialdemokraten und der Deutschnationalen die Menschen in zahlreichen Städten des tschechoslowakischen Grenzgebiets friedlich gegen die Nichtzulassung zu den Wahlen zur Provisorischen Nationalversammlung der Republik Deutschösterreich im Februar 1919 und gegen die Eingliederung in die Tschechoslowakei. Dabei kamen 52 Deutsche und zwei tschechoslowakische Polizisten ums Leben, 104 Menschen wurden verwundet.

gedenkkaaad

Bei der der Gedenkfeier spricht neben dem Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt MdEP, dem Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Pany und dem Bezirksvorsitzenden Oberbayern der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Hans Slezak, auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB.

HP 11-03-TdS+Gembiak Posselt Koschyk Möllert_0243_HF

Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt MdEP mit Hartmut Koschyk MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, dem Generalkonsul der USA in München, Willam E. Moeller (rechts), und dem Vizekonsul der Republik Polen in München, Przemyslaw Gembiak (links).

Bundesbeauftragter Koschyk betonte in seiner Rede, das mit der Gedenkveranstaltung nicht nur an einen bedeutenden Teil der Geschichte der Sudetendeutschen erinnert werde, sondern auch an einen Teil unserer gemeinsamen gesamtdeutschen und europäischen Geschichte. Es ist wichtig, sich die Bedeutung von historischen Tagen wie dem 4. März 1919 immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, um auf diesem Wege gemeinsam die Vergangenheit und das Geschehene zu verstehen und dadurch die Zukunft entsprechend verantwortlich zu gestalten. Die gemeinsame und teils sehr leidvolle Geschichte, die Tschechen und Deutsche verbinde, habe viele Wunden hinterlassen, doch wurde von den Vertriebenen beispielhaft vorgelebt, dass Verständigung mit unseren östlichen Nachbarn möglich ist.

Zum Redebeitrag von Herrn Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk MdB gelangen Sie hier.

Zur Berichterstattung in der Sudetendeutschen Zeitung gelangen Sie hier.

About author

Verwandte Artikel

(Diese Artikel könnten Sie auch interessieren)

Digitales Bayreuther Fastenessen 2021

Weiterlesen
Praesentation3

Ein farbvoller Abend in Buenos Aires: das Livestream-Event der Stiftung Verbundenheit

Die Stiftung Verbundenheit hat die spanische Versi...

Weiterlesen
210331_Humboldt_Kunst

Herzliche Einladung zur Digitalen Vortragsveranstaltung: „Alexander von Humboldt und die Kunst“

„Alexander von Humboldt und die Kunst des 19 Jah...

Weiterlesen

There are 0 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.