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Geplante Tank- und Rastanlage im neuen Gewerbegebiet Ottenhof / Koschyk stellt sich auf die Seite der Kommune
19. August 2013
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Die Marktgemeinde Plech lud zu einem Meinungsaustausch ins Rathaus und Gewerbegebiet nahe der A 9. Ziel des Treffens zahlreicher Politiker und Beamter war der Wunsch des Gemeinderates, Unterstützung für den Bau eines Autohofes neben dem Gewerbegebiet Ottenhof zu erreichen. An dem Treffen nahm auch der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk teil.

Mit dem Autohof nebst Tankstelle könnte die Versorgung der hiesigen Bevölkerung und der großen Lastzüge von der BAB über Jahre hinaus gesichert und ein Beitrag zur ordnungsgemäßen Entlastung der Parkflächen entlang der Autobahn geschaffen werden. Positiver Nebeneffekt wäre nach den Worten des Rathauschefs eine Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raumes, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und ein Abzug der Lastwagen aus der Ortschaft Ottenhof. Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung sind gewährleistet. Darüber hinaus ist mit der Firma Total bereits ein großer Investor nebst Betreiber an der Angel. Beide wollen alle notwendigen Auflagen erfüllen. Mit der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und einem aktuellen Gutachten des Geologen Heimbucher sind erste Hürden genommen. Konflikte gibt es allerdings in erster Linie mit dem Nürnberger Wasserversorger N-Ergie, der das gesamte Gemeindegebiet unter den Gewässerschutz stellen möchte. Damit wäre eine bauliche Fortentwicklung im Markt kaum mehr möglich.

Auf die Seite der Kommune stellte sich der Bayreeuther Bundestagsabgeordnete Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk. Das vorliegende aktuelle Gutachten müsse nun ausgewertet werden. „Die A 9 müssen wir als Lebensader in Oberfranken nutzen und ein Autohof gehört eben dazu“, sagte er und verwies auf das Beispiel Himmelkron. „Wenn es in einem hoch technisierten Land nicht gelingt, ein Tankstellengelände auszuweisen, dann gute Nacht Deutschland“ und verwies wie dritter Bürgermeister Reinhold Meyer auf die zahlreichen Deponien, die in den vergangenen Jahren errichtet wurden. „Die Kommune verträgt sogar zwei Tankstellen“, meinte Koschyk weiter.

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