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Hongkong – das sich nach innen öffnende Fenster
11. April 2013
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Wenn man in diesen Tagen die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong besucht, überwiegt die Berichterstattung über den Tod der „Iron Lady“ genannten langjährigen britischen Premierministerin Margaret Thatcher.


Hongkong, das Fenster das sich nach innen öffnet

Sie führte seinerzeit mit dem großen chinesischen Reformer Deng Xiaoping, von dem der Ausspruch stammt, Hongkong gleiche einem Fenster, dessen Flügel sich nach innen öffnen. Deng Xiaoping wollte damit seine Erwartung zum Ausdruck bringen, daß sich Hongkong katalysierend auf den Reformprozess Festland-Chinas auswirken werde.
Seinen Besuch am Finanzplatz Hongkong nutzte Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk zu von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Hintergrund-Gesprächen mit deutschen Experten, die in Hongkong im Bereich der Medien und der Wissenschaft tätig sind.


Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, Regina Edelbauer, Bettina Wassener, Thomas Awe

Bettina Wassener ist seit ca 5 Jahren als Wirtschaftsjournalisten für die International Herald Tribune in Hongkong tätig. Sie vermittelte Staatssekretär Hartmut Koschyk einen kompetenten Eindruck über die Wettbewerbs-Situation, der sich Hongkong als Finanzplatz nicht nur mit anderen asiatischen Finanzzentren wie Singapur oder Kuala Lumpur, sondern auch mit Finanzplätzen auf dem chinesischen Festland wie Shanghai oder Shenzhen stellen muß. Auch als urbanes Zentrum müsse Hongkong sich anstrengen, um den Anschluss an Festlandschina nicht zu verlieren. Schließlich bestehe auch bei Teilen der Bevölkerung Hongkongs Sorge, wie sich der besondere Status des Stadtstaates im Verhältnis zur VR China zukünftig entwickeln werde, vor allem im Hinblick auf den besonderen Rechtsstatus.


Im Gespräch mit der deutschen Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Eva Pils

Prof. Dr. Eva Pils arbeitet ebenfalls seit Jahren an der juristischen Fakultät der „Chinese University of Hongkong“. Im „Centre for Rights and Justice“ verfolgt Prof. Pils die Menschenrechtslage auf dem chinesischen Festland, insbesondere die Lage der sogenannten „Menschenrechts-Anwälte“, die Opfer staatlicher Repression anwaltlich vertreten. Auch in Fragen der Religionsfreiheit in der VR China konnte die deutsche Rechtswissenschaftlerin umfassend Auskunft geben.


Im Gespräch mit Prof. Dr. Lutz-Christian Wolff

Regelmäßig bei seinen Besuchen in Hongkong trifft Staatssekretär Koschyk Prof. Dr. Lutz-Christian Wolff, der ebenfalls der juristischen Fakultät der „Chinese University of Hongkong“ angehört und als Experte für die rechtlichen Rahmenbedingungen von Investitionen in Hongkong, aber auch auf dem chinesischen Festland gilt.

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