Auch in diesem Jahr waren die Humboldt-Stipendiaten aus aller Welt im Schloss Goldkronach zu Gast, um auf den fränkischen Spuren Alexander von Humboldts zu wandeln
Die gute Zusammenarbeit des Alexander von Humboldt-Kulturforums Franken mit der international tätigen Alexander von Humboldt-Stiftung kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass die Alexander von Humboldt-Stipendiaten auf ihrer Deutschland-Rundreise alljährlich in Goldkronach Station machen.
So konnte der Vorsitzende des Alexander von Humboldt-Kulturforums Franken, Hartmut Koschyk, auch in diesem Jahr wieder junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt im Schloss Goldkronach begrüßen, die sich über die fränkischen Jahre Alexander von Humboldts informieren und in Goldkronach auf seinen Spuren wandeln wollten.
Der alljährliche Empfang der Humboldt-Stipendiaten erfolgt stets in Kooperation mit der Universität Bayreuth und dessen „Centre of International Excellence Alexander von Humboldt“. Die Vizepräsidentin der Universität Bayreuth, Frau Prof. Nina Nestler, übernahm es, die starke internationale Ausrichtung der Universität Bayreuth darzustellen und die Zielrichtung des Bayreuther Humboldt-Centre zu erläutern.


Seit ihrer Gründung strebt die Universität Bayreuth danach, in der Forschung und in ihren vielseitigen Netzwerken starke Verbindungen zu knüpfen, Verbindungen, die als kraftvoller Katalysator für eine nachhaltige Internationalisierung und wissenschaftliche Kreativität wirken. Das University of Bayreuth Centre of International Excellence “Alexander von Humboldt” (kurz: Bayreuth Humboldt Centre) wurde 2019 gegründet, um neue Beziehungen dieser Art einzugehen sowie bestehende Bindungen zu stärken und zu vertiefen, indem es herausragende internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler an die Universität Bayreuth einlädt. Das Bayreuth Humboldt Centre finanziert kurze und längere Forschungsaufenthalte an der Universität und ermöglicht darüber hinaus strategische wissenschaftliche Workshops, die Bayreuther Forscher mit internationalen Partnerinstitutionen durchführen.
Weiterer Gast des diesjährigen Empfangs der Humboldt-Stipendiaten im Schloss Goldkronach war der Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn, Dr. Markus Zanner. Als ehemaliger Kanzler der Universität Bayreuth und anschließend der neuen Technischen Universität Nürnberg arbeitet er mit dem Alexander von Humboldt-Kulturforum Franken bereits seit dessen Gründung eng zusammen und setzt sich engagiert für die Bewahrung des Humboldtschen Erbes in Franken ein. Er dankte dem Ehepaar Koschyk für die Ausrichtung des jährlichen Empfangs der Humboldt-Stipendiaten im Schloss Goldkronach einschließlich einer zünftigen fränkischen Bewirtung und verwies auf Alexander von Humboldts in der Region Bayreuth und ganz Franken erbrachten Leistungen und gemachten Erfahrungen, die weit über den Bergbau hinausgingen. Auch legte Generalsekretär Dr. Zanner den Humboldt-Stipendiaten die aktuellen Ziele und Aufgaben der Stiftung dar.
Der dritte Ehrengast an diesem Abend im Schloss Goldkronach war die UrUrUr-Enkelin von Wilhelm von Humboldt und UrUrUr-Nichte von Alexander von Humboldt, Dorothée von Humboldt, die dem Humboldt-Kulturforum ebenfalls seit Jahren verbunden ist und es aktiv begleitet.
Die direkte Nachfahrin der Gebrüder Wilhelm und Alexander von Humboldt stand den Humboldt-Stipendiaten für direkte Gespräche über die Familie von Humboldt zur Verfügung und erläuterte ihr Engagement als Buchautorin und engagierte Humboldt-Botschafterin in Lateinamerika.

Zum Abschluss ihres Besuches in Goldkronach besichtigen die Humboldt-Stipendiaten unter Leitung des ehrenamtlichen Bergwerksführers und Humboldt-Kenners David Zinke das ehemalige Goldbergwerk „Mittlerer Name Gottes“, in dem Alexander von Humboldt in seinen fränkischen Jahren persönlich gewirkt hat.




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