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Impressionen von der Wladimirkathedrale in Kiew
17. Februar 2015
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Die Wladimirkathedrale ist die bedeutendste Kathedrale des Kiewer Patriarchats der ukrainisch-orthodoxen Kirche und wurde zwischen 1859 und 1882 errichtet. Das Innere der Kathedrale neobyzantinischen Stilswurde noch bis 1886 vervollständigt. Einige Gemälde wurden noch später fertiggestellt, sodass die Weihe der Kirche 1896 stattfand und sie am 1. September (Gregorianischer Kalender) des Jahres eröffnet wurde. An dem Gebäude waren mehrere Architekten und Künstler beteiligt.

Der Plan zur Errichtung der Kathedrale kam bereits 1852 auf, um das 900-jährige Jubiläum der Einführung des Christentums im Kiewer Rus (Vorgänger der Staaten Russland, Ukraine und Weißrussland) durch Wladimir den Heiligen zu feiern. Der spendenfinanzierte Bau begann 1859; das Gebäude selbst war 1882 fertiggestellt, der reich verzierte Innenraum wurde erst 1886 fertiggestellt. Im Polnisch-Sowjetischen Krieg wurde die Kathedrale beschädigt und wurde daraufhin als Atheismus-Museum genutzt, das auch das Thema Religion behandelte. Später wurde es zu einem Archiv. Seit 1944 und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie wieder als Sakralbau genutzt. Bis zum Ende der Sowjetunion wurden die Priester in der Ausübung ihrer Tätigkeit jedoch eingeschränkt. In der unabhängigen Ukraine ist die Kathedrale eine der religiösen Mittelpunkte der Hauptstadt Kiew, der tägliche viele Gläubige anzieht.

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