Allgemein Für die Region
Informationsreiche Tage in Berlin!
17. Oktober 2013
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Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit der Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim im Bundesfinanzministerium

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, führte eine dreitägige Informationsfahrt für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können. Geleitet wurde die Besuchergruppe vom früheren Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fränkische Schweiz, Franz-Xaver Bauer.

Gleich am ersten Besuchstag fand ein Informationsbesuch im Reichstagsgebäude statt. Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages informiert und konnte anschließend von der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen.

Irmgard Ullrich, Petra Lautner und Marianne Hofmann vom Singkreis Gesees überraschten Finanzstaatssekretär Koschyk mit dem „Engelsterzett“ aus dem Oratorium Elias op. 70 von Felix Mendelssohn Bartholdy

Am zweiten Besuchstag begrüßte Finanzstaatssekretär Koschyk die Besucher aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim persönlich im Bundesministerium der Finanzen. Finanzstaatssekretär Koschyk erläuterte den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie in Berlin als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe. Anschließend fand eine Führung durch das Bundesfinanzministerium statt, das nach dem von der RAF ermordeten Detlev Rohwedder benannt wurde. Dabei erfuhr die Besuchergruppe unter anderem, das dieses geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren 1935/36 erbaut wurde und Sitz des Reichsluftfahrtministeriums unter der Leitung Herman Göhrings war. Bis 1948 nutzte die sowjetische Militäradministration das Gebäude und diente anschließend als „Haus der Ministerien“ dem DDR-Regime. Nach der Wiedervereinigung bezogen das Bundesfinanzministerium und die Treuhandanstalt das Gebäude. In Gedenken an den von der RAF ermordeten Präsidenten der Treuhand wurde das Gebäude zum Detlev-Rohwedder-Haus benannt. 1999 verlegte schließlich das Bundesfinanzministerium seinen Hauptsitz von Bonn nach Berlin in dieses historische Gebäude.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Besucherrestaurant des Paul- Löbe-Hauses, das sich unmittelbar neben dem Reichstagsgebäude befindet und in dem die Parlamentarischen Ausschüsse des Deutschen Bundestages tagen, besuchte man gemeinsam das Mahnmal für die ermordeten Juden in Europa, das sich in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor befindet. Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag von einer gemeinsamen Schifffahrt auf der Spree.

Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit der Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim in der Bayerischen Landesvertretung

Am letzten Besuchstag konnte die Besuchergruppe bei einer professionell gestalteten Stadtrundfahrt, die neben politisch und kulturell bedeutsamen Gesichtspunkten auch allgemein geschätztes Insiderwissen über Berlin vermittelte, weitere Eindrücke von der Bundeshauptstadt gewinnen. Bei einem Mittagessen mit Finanzstaatssekretär Koschyk in der Bayerischen Landesvertretung wurde die Besuchergruppe eingehend über die Aufgaben der Bayerischen Vertretung in der Bundeshauptstadt informiert.

Am 2. und 3. Besuchtag schlossen sich der Besuchergruppe die beiden Benediktiner Pater Benno Wintersteller und Pater Robert Huber vom Benediktinerstift Kremsmünster in Österreich an, die auf Einladung von Finanzstaatssekretär Koschyk zur gleichen Zeit Berlin besuchten

Bevor die Besuchergruppe ihre Heimfahrt antrat besichtigte man noch die Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt.

Fazit der gelungenen Reise: unzählige neue Eindrücke, höchstinteressante Informationen, beste Betreuung und Dank an den Initiator Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Koschyk!

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